Veranstaltungen 2012

Mittwoch, 16.05.2012, 19.00 Uhr

Stadtwerke stellen sich vor: Das Thüga-Modell

Ort
Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Stadtwerke stellen sich vor: Das Thüga-Modell - Ein starkes Netzwerk als Fundament.

Obwohl die Thüga AG an zahlreichen Stadtwerken in Baden-Württemberg und nicht zuletzt an der badenova AG & Co. KG beteiligt ist, ist die Thüga AG bei der Stuttgarter Bevölkerung nahezu unbekannt.

450 Städte und Gemeinden haben aus Verantwortung für den Lebensraum von rund acht Millionen Menschen ihre 90 kommunalen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in die Thüga-Gruppe eingebunden. Ziel ist, durch Zusammenarbeit Mehrwert für den einzelnen Lebensraum zu schaffen und kommunale Werte nachhaltig zu sichern. Insgesamt arbeiten 18.100 Mitarbeiter in der Thüga-Gruppe. Diese versorgen über 3,5 Millionen Kunden mit Strom, gut 2,2 Millionen Kunden mit Erdgas und 1 Million Kunden mit Trinkwasser. Der Umsatz des Thüga-Netzwerks lag 2010 bei 19,9 Milliarden Euro. Die Thüga-Gruppe ist deutschlandweit das größte kommunale Netzwerk lokaler und regionaler Energieversorger.
In der Thüga-Gruppe sind die Rollen klar verteilt: Die 90 Partner sorgen für die aktive Marktbearbeitung mit ihren lokalen und regionalen Marken. Thüga – Kapitalpartner der Städte und Gemeinden und in dieser Funktion Minderheitsgesellschafter bei allen 90 Unternehmen – ist als Kern der Gruppe mit der unternehmerischen Entwicklung beauftragt: Gewinnung neuer Partner, Wertsicherung und -entwicklung des einzelnen Unternehmens, Koordination und Moderation von Projekten sowie Steuerung der Zusammenarbeit in der Gruppe.
Anteilseigner der Thüga sind 58 der 90 Unternehmen der Thüga-Gruppe.

Referenten
Ewald Woste, Dipl.-Kfm., Vorsitzender des Vorstandes der Thüga AG.
Otto Huber, Dipl. Ökonom, verantwortet in der Thüga, der er seit 11 Jahren angehört, die Hauptabteilung Unternehmensentwicklung, welche unter anderem Themen wie die Gewinnung weiterer Partner für die Thüga-Gruppe, die Beratung von Partnerunternehmen und die Strategieentwicklung der Thüga bearbeitet.
Christopher Ruthner, Dipl. Kaufmann, seit etwa 4 Jahren Mitarbeiter in der Unternehmensentwicklung und war dort unter anderem verantwortlich für die Konzeptionierung und Gründung der Thüga Erneuerbare Energien Gesellschaft.
Thüga AG, Nymphenburger Str. 39, 80335 München, Telefon 089-38197-1386

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.thuega.de/thuega-gruppe/loesungen/das-thuega-modell.html

Material
- Flyer (25 kB)
- Unternehmenspräsentation Thüga (326 kB)

Freitag, 04.05.2012, 19.00 Uhr

Energie-Hearing für Ostfildern

Ort
Bürgerhaus Ostfildern- Ruit, Otto-Vatter-Straße

Veranstalter
Volkshochschule Ostfildern im Auftrag der Stadt Ostfildern

Thema
Energie-Hearing für Ostfildern

Auch in Ostfildern muss der Gemeinderat bis Ende dieses Jahres über die weitere Konzessionierung von Energienetzen und die damit verbundenen Fragen auf dem Wege zur Energiewende entscheiden. Im Vorfeld der Entscheidungen des Gemeinderats, der sich seit langem mit dieser Frage befasst, findet die Bürgerveranstaltung statt, um eine breite Informationsgrundlage für eine wichtige Zukunftsfrage in Ostfildern zu schaffen.

Am Hearing nehmen Vertreter von drei Unternehmen teil, die über ein breites Know-How auf dem Gebiet der kommunalen Energieversorung verfügen. Diese Unternehmen sind EnBW Regional AG, NEV (Neckar-Elektrizitäts-Verband) und die KommunalPartner Beteiligungsgesellschaft Friedrichshafen.
Jeder der Unternehmensvertreter wird in dreißig Minuten Stellung zu fünf Leitfragen nehmen:

  1. Für die künftige Ausgestaltung der Energienetz- und Energiewirtschaftsstruktur gibt es unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen. Welche der praktizierten Varianten hat für Ostfildern den optimalen Nutzen (auch in ökonomischer Hinsicht)?
  2. Der zeitnahe Erwerb der Strom- und Gasnetze zu angemessenen Konditionen wäre eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Energieversorgung auf kommunaler Ebene. Welche Risiken (z.B. Investionen ins Netz zur Umsetzung der Energiewende) kämen hierbei auf die Stadt zu und welche Stufenlösungen könnten mögliche Risiken mindern oder gar auschließen?
  3. Wie kann sichergestellt werden, dass Ostfildern die künftige Energieversorgung der Bevölkerung und Wirtschaft aktiv mitgestalten kann und an der Wertschöpfung vor Ort (einschl. der Schaffung von Arbeitsplätzen) teilnimmt?
  4. Versorgungssicherheit, Nutzung regenerativer Energien und intelligenter Einsparpotenziale sowie Bürgernähe sind zentrale Kriterien der bundesweiten Energiewende. Mit welchen Maßnahmen und Instrumenten kann diese in unserer Stadt erfolgreich und nachhaltig begleitet werden?
  5. Welche Vorteile, Nachteile und Einflüsse auf die Energiekonzeption in Ostfildern hätte eine Kooperation mit benachbarten Fildergemeinden?

Eine anschließende Frage- und Diskussionsrunde ist vorgesehen.

Moderation
Tobias Ruppert und Christian Schurig
 
Kontakt
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Link
-

Material
-

Mittwoch, 02.05.2012, 19.00 Uhr

Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG

Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG

Die EnBW Regional AG mit Sitz in Stuttgart ist nach Mitarbeiterzahl und Umsatzerlösen eine der größten Einzelgesellschaften im Konzern der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der führende, zu 100 % effiziente Netzbetreiber im Land. Sie plant, baut und betreibt die Stromverteilnetze der EnBW. Etwa drei Millionen Haushalte sowie Gewerbe- und Industriebetriebe beziehen ihre elektrische Energie über das insgesamt mehr als 100.000 Kilometer lange Hoch-, Mittel-  und Niederspannungsnetz der EnBW Regional AG. Das Stromnetzgebiet umfasst rund 19.800 Quadratkilometer und erstreckt sich über weite Teile Baden-Württembergs. Die Energiewelt hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Immer mehr Bürger erzeugen ihren Strom selbst. Gleichzeitig wollen vielerorts Städte und Gemeinden die Energieversorgung in kommunale Hände überführen – so auch die Stadt Stuttgart. Die EnBW Regional AG sieht sich in diesen Zeiten mehr denn je als Partner der Kommunen „auf Augenhöhe“. „Die Energiewende gelingt nur, wenn Stadtwerke, Kommunen und EnBW zusammenarbeiten“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Bruder. Dazu braucht es seiner Meinung nach große und zusammenhängende Stromnetze. Nur durch die dadurch entstehenden Synergien könne man die stark schwankende Erzeugung aus regenerativen Energien effizient nutzen und verteilen – und dadurch eine möglichst hohe Versorgungssicherheit garantieren. „Aufgrund des großen und weiter zunehmenden Anteils an dezentraler Erzeugung (Photovoltaik und zukünftig Windkraft), findet die Energiewende in Baden-Württemberg vor allem in den Verteilnetzen statt“, sagt Dr. Bruder. Warum braucht es zum Umbau der Energiewirtschaft in Baden-Württemberg eine starke Partnerschaft zwischen Kommunen, Stadtwerken und der EnBW? Welche Formen der Kooperation sind mit der EnBW möglich? Und vor welchen gravierenden Heraus­forderungen stehen Verteilnetzbetreiber heute und in Zukunft? An diesem Abend soll die Rolle die EnBW Regional AG in der Energiewende diskutiert werden. Außerdem wird thematisiert, wie eine Zusammenarbeit zwischen EnBW Regional AG und der Stadt Stuttgart aussehen könnte.

Referent
Dr. Ulrich Kleine, EnBW Regional AG,
Schelmenwasenstraße 15, 70567 Stuttgart, Tel.: 0711 289-42001, Fax: 0711 289-40111,
E-Mail: kommunikation[at]enbw.com

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.enbw.com/content/de/der_konzern/enbw_gesellschaften/regionalgesellschaft/index.jsp 

Material
- Flyer (25 kB)
- Präsentation Dr. Kleine (2.190 kB)

Vortrag Dr. Ulrich Kleine: Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG - Tondatei (ca. 42 min)

Vortrag Dr. Ulrich Kleine: Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG - Tondatei (ca. 42 min)

Diskussion mit Dr. Ulrich Kleine: Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG - Tondatei, Teil 1 (ca. 1 h 02 min)

Diskussion mit Dr. Ulrich Kleine: Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG - Tondatei, Teil 1 (ca. 1 h 02 min)

Diskussion mit Dr. Ulrich Kleine: Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG - Tondatei, Teil 2 (ca. 52 min)

Diskussion mit Dr. Ulrich Kleine: Stadtwerke stellen sich vor: Die EnBW Regional AG - Tondatei, Teil 2 (ca. 52 min)

Dienstag, 24. und Mittwoch 25. April 2012, 9.00 Uhr

Euroforum-Jahrestagung
"Wasser- und Abwasserwirtschaft"

Ort
Hotel InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin

Veranstalter
Euroforum Deutschland SE

Thema
Die Wasserwirtschaft: Im Visier von Kartellbehörden und Regulierung!

Die Preis-Abmahnung der Berliner Wasserbetriebe durch das Bundeskartellamt Anfang Dezember 2011 hat einige Unruhe in die Branche gebracht. Zum ersten Mal hat die Wettbewerbsbehörde einen Wasserversorger genauer ins Visier genommen und eine massive Preissenkung gefordert. Die Abmahnung ist ein erstes fühlbares Resultat der umfassenden Analyse, die das Bundeskartellamt in den letzten zwei Jahren zu den Kostenstrukturen der Wasserversorgung in deutschen Städten durchgeführt hat.
Auch von Seiten der EU-Monopolkommission sowie der deutschen Regulierungsbehörde (Bundesnetzagentur) wird immer wieder eine genauere Prüfung des Monopolbereichs Wasser ins Gespräch gebracht. Die Branche hat sich bereits seit einigen Jahren mit den Forderungen nach mehr Effizienz und Transparenz auseinander gesetzt und zahlreiche Initiativen aufgesetzt wie Benchmarking, Kundenbarometer oder Branchenbilder. Wie kann Effizienz definiert und nachgewiesen werden?
Die EUROFORUM-Jahrestagung „Wasser- und Abwasserwirtschaft“ greift alle aktuellen und wichtigen Diskussionen der Branchen auf. Seien auch Sie bei diesem Expertentreffen dabei! Hören Sie die Beiträge zahlreicher Entscheidungsträger und bringen Sie Ihre Standpunkte in die kontroverse Diskussion ein.

Die Themen dieser Jahrestagung:

  • Wasserpreise: Zankapfel Nummer Eins in der Branche! – Kartellrechtliche Preiskontrolle versus Regulierung?
  • Wie ist Leistungsfähigkeit definier- und nachweisbar?
  • Rekommunalisierung – Strategische Option oder „Flucht“ ins Gebührenrecht?
  • Von Privatisierung bis Kooperation: Gibt es die perfekte Organisationsform für eine zukunftsfähige (Ab-)Wasserwirtschaft?
  • Die Energiewende: Energieeffizienz als großes Ziel, auch für die Wasserwirtschaft!
  • (Ab-)Wasser-Infrastruktur: Aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungen
  • Umweltschutz – Pflicht und Kür der Wasserwirtschaft

Kontakt
Euroforum Deutschland SE, Postfach 11 12 34, 40512 Düsseldorf
Infoline: Daniela Nelles 0211/96 86-34 33

Link
www.wasser-tagung.de

Material
Tagungsbroschüre (1.277 kB)

Donnerstag, 19.04.2012, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Compliance für Stadtwerke und EVUs

Ort
InterContinental, Budapester Str. 2, 10787 Berlin

Veranstalter
FORUM · Institut für Management GmbH

Thema
Compliance für Stadtwerke und EVUs
Aufgaben, Pflichten und Verantwortung im Energieunternehmen

Das Seminar
Compliance: Auch ein Thema für Stadtwerke und EVUs. Gerade Unternehmen auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge stehen im Fokus des öffentlichen Interesses. Zudem hat die Vergangenheit gezeigt, dass Rechtsverstöße Unternehmen und Mitarbeitern großen Schaden zufügen können. Die Unternehmen sollten alles Notwendige tun, um Rechtsverstöße zu vermeiden und die öffentliche Wahrnehmung positiv zu fördern. Hierbei kann Compliance helfen, indem systematisch die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen, die Vorgabe klarer und verständlicher Regeln, die Sensibilisierung der Mitarbeiter und ein professioneller Umgang mit Dritten sichergestellt und auch dokumentiert werden. Beim Seminar informieren ausgewiesene Experten über Vorschriften, den Aufbau eines effizienten Compliance-Managements und helfen mit vielen Praxistipps.

Die Themen:
- Typische Compliance-Themen von Stadtwerken und EVUs
- Rechtsvorschriften
- Der Compliance-Officer: Aufgaben und Pflichten
- Praktische Umsetzung: Was muss, was kann? Wie?
- Aufbau und Strukturen einer effektiven Compliance-Organisation
- Interne und externe Kommunikation

Die Teilnehmer
Mitarbeiter der Bereiche Recht, Compliance, Unternehmensorganisation, Compliancebeauftr., Presse, interne und externe Prüfer sowie Rechtsanw./ Berater.

Kontakt

FORUM · Institut für Management GmbH, Postfach 10 50 60, 69040 Heidelberg
Michael Eweleit, Tel. 6221 500-765 

Link
http://www.forum-institut.de/de/energie/compliance-fuer-stadtwerke-und-evus/  

Material
- Programm (94 kB)

Mittwoch, 18.04.2012, 19.00 Uhr

Stadtwerke stellen sich vor: Die Netzkauf EWS eG

Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Stadtwerke stellen sich vor: Die Netzkauf EWS eG - eine Bürgergenossenschaft im Aufwind

Stuttgarter Bürger kennen bisher als Strom- und Gaskunden vor allem die EWS Schönau.
Die Netzkauf EWS eG betreibt aber nicht nur das Schönauer Netz, sondern auch weitere Netze in der Verwaltungsgemeinschaft Schönau.
Jüngste Erfolgsmeldung ist eine gemeinsame Netz-Gesellschaft in Titisee-Neustadt.

Die Bürgerbeteiligung in der Form einer Genossenschaft.

Referent
Dr. Michael Sladek, Vorstand der Netzkauf EWS eG,
Friedrichstr. 53 / 55, 79677 Schönau im Schwarzwald, Telefon: 07673 - 88 85 - 0. Fax: - 19

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.ews-schoenau.de 

Material
- Flyer (24 kB)
- Vortrag Dr. Michael Sladek (979 kB)
- „Wir sind der Daimler auf dem Markt für Ökostrom“, Stuttgarter Zeitung vom 19.04.2012 (91 kB)

Vortrag Dr. Michael Sladek: Stadtwerke stellen sich vor: Die Netzkauf EWS eG - Tondatei (ca. 51 min)

Vortrag Dr. Michael Sladek: Stadtwerke stellen sich vor: Die Netzkauf EWS eG - Tondatei (ca. 51 min)

Diskussion mit Dr. Michael Sladek: Stadtwerke stellen sich vor: Die Netzkauf EWS eG - Tondatei (ca. 1 h 32 min)

Diskussion mit Dr. Michael Sladek: Stadtwerke stellen sich vor: Die Netzkauf EWS eG - Tondatei (ca. 1 h 32 min)

Mittwoch, 04.04.2012, 19.00 Uhr

Energiewende - eine Chance für die Gewerkschaften?

Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
10 Jahre ver.di – Die Chancengewerkschaft

Aus dem Vorwort:
… Dieser Essay will Hintergründe ausleuchten, Widersprüchliches und Kritisches reflektieren, aber auch, wie der Titel des Buches schon sagt, Chancen und Erfolge der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft benennen. Leserinnen und Leser, die von mir “Enthüllungen” aus dem Innenleben von ver.di erwarten, muss ich enttäuschen. Ich habe, sicher mit einigem Hintergrundwissen, für dieses Buch ausschließlich öffentlich zugängliches Material verwandt. Und weil ver.di in der Tradition der deutschen Gewerkschaftsbewegung steht, habe ich in den Anfangskapiteln einige Aspekte der Gewerkschaftsgeschichte rekapituliert, die mir für das Verständnis des Gründungsprozesses, des Organisationsaufbaus und der gewerkschaftspolitischen Ausrichtung von ver.di wichtig erscheinen. …

Eine Rezension des ehemaligen Mannheimer ver.di-Funktionärs Anton Kobel im “express” Oktober 2011 (Auszüge):
… Martin Kempes Buch empfehle ich allen, die schon immer mehr über eine Gewerkschaft und vor allem über ver.di wissen wollten, als in den üblichen Medien und den gewerkschaftlichen Verlautbarungen steht. … Hier ist es dem Autor gelungen, Hofberichterstattung zu vermeiden. … Beeindruckend finde ich, wie Kempe die Probleme und Erfahrungen mit der inneren Organisation von ver.di schildert. Diese Matrixorganisation ermöglicht einerseits Mitgliedern das Mitmachen, andererseits wurde ver.di dadurch zu einem kräftezehrenden und ideenkillenden Moloch. Lesenswert auch der kurze Abriss der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte bis hin zu den aus der neoliberalen Herrschaft resultierenden aktuellen Problemen der abhängig Beschäftigten und der Gewerkschaften. … Kann man das Buch kaufen, lesen oder gar verschenken? Ja. Es ist auch wegen der Kürze gut lesbar und inhaltlich das Beste, was in den letzten Jahren über ver.di erschienen ist. Eine kleine Fundgrube für Anhänger, Kritiker und Gegner. Das muss man als Autor erst mal hinkriegen.

Referent
Martin Kempe, geb. 1943, Dipl. Pol., war bis 2007 Chefredakteur der ver.di Mitgliederzeitung "ver.di PUBLIK". Nach Stationen beim Berliner "Tagesspiegel" und Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) beteiligte er sich in den 80er Jahren an Gründung und Aufbau der "tageszeitung" (taz). Als freier Journalist schrieb er zahlreiche Essays, Reportagen und Bücher zu Themen aus der Arbeitswelt.

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.martinkempe.de

Material
- Flyer (25 kB)
- 10 Jahre ver.di - Die Chancengewerkschaft

Donnerstag, 29.03.2011, 20.00 Uhr 

Jahreshauptversammlung Kommunale Stadtwerke e.V.

Ort
Stuttgarter Kellerschenke, Gewerkschaftshaus, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Jahreshauptversammlung Kommunale Stadtwerke e.V.

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung
  2. Feststellen der ordnungsgemäßen Einladung und Beschlussfähigkeit der Versammlung
  3. Bericht des Vorstandes
  4. Bericht über den Jahresabschluss
  5. Bericht der Prüfer
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Wahlen des Vereinsvorstands, des Schriftführers, des Kassenwarts und des Kassenprüfers
  8. Ausblick auf Projekte und Aktivitäten 2012
  9. Sonstiges

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241.

Link
-

Material

Bericht des Vorstands (18 kB)

Dienstag, 27.03.2012, 14.30 Uhr - ca. 18.00 Uhr
Mittwoch, 28.03.2012, 9.00 Uhr - 18.00 Uhr
Donnerstag, 29.03.2012, ab 8.45 Uhr - ca. 14.00 Uhr

2. Kongress Energieautonome Kommunen

Ort
Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg

Veranstalter
ENERCHANGE und fesa e.V.

Thema
2. Kongress Energieautonome Kommunen

Kontakt
ENERCHANGE, Goethestraße 4, 79100 Freiburg, Tel.: +49 (0) 761 - 38 42 10 01, Fax: +49 (0) 761 - 38 42 10 05, agentur[at]enerchange.de, www.enerchange.de
fesa e.V., Solar Info Center, 79072 Freiburg, Tel. +49 (0) 761 - 40 73 61, Fax +49 (0) 761 - 40 47 70, mail[at]fesa.de, www.fesa.de 

Anmeldungen
Online-Anmeldung unter www.energieautonome-kommunen.de

Links
www.energieautonome-kommunen.de

Material
-

Mittwoch, 21.03.2012, 19.00 Uhr

"Energieszenario 2050"

Ort
Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Eine zukunftsfähige Energieversorgung – aktuelle Strategien bis zur Jahrhundertmitte

Bereits kurz- und mittelfristig verlangen die spürbaren und sich weiter verschärfenden Klimaveränderungen, sowie die sich abzeichnende Verknappung von Öl und Erdgas eine deutliche Veränderung in der Art unserer Energiebereitstellung und -nutzung. Kernenergie kommt spätestens nach der Katastrophe von Fukushima dafür nicht in Frage. Längerfristig müssen daher erneuerbare Energiequellen die fossilen Energieträger vollständig ersetzen; der Umgang mit Energie muss insgesamt grundsätzlich effizienter erfolgen.
Auf der Basis aktueller Überlegungen und Strategien (Energiekonzept der Bundesregierung; „Leitszenarien“ für das BMU; Schwerpunkt: Szenario 2050 für Baden-Württemberg) wird die dazu erforderliche „Energiewende“ - der Weg der notwendigen Transformation der Energieversorgung in Deutschland und in Baden-Württemberg - vorgestellt. Über die Argumente um Klimawandel und Umweltschutz hinaus werden weitere Eigenschaften erneuerbarer Energien erläutert: ihr fluktuierendes Angebot, ihre dezentralen Einsatzmöglichkeiten und die daraus resultierenden Anforderungen an Stromnetze und Speicher, ihre volkswirtschaftliche Bedeutung und ihre Potenziale für die deutschen Unternehmen der Branche der erneuerbaren Energien. Auch auf die weltweiten Perspektiven und Randbedingungen wird eingegangen.

Das aktuelle "Energieszenario 2050" wurde im Auftrag des Umweltministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) erstellt.
Es dient als Grundlage für das vorgesehene Klimaschutzgesetz

Referent
Dr. Joachim Nitsch,    
bis Ende 2005 Abteilungsleiter „Systemanalyse und Technikbewertung“ im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart; ab 2006 Gutachter und Berater im Bereich „Innovative Energiesysteme“. Hauptautor der „Leitszenarien“ für das Bundesumweltministerium

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.zsw-bw.de/

Material

- Flyer (25 kB)
- Gutachten zur Vorbereitung eines Klimaschutzgesetzes für Baden-Württemberg (948 kB)
- Vortrag Dr. Joachim Nitsch (751 kB)

Vortrag Dr. Joachim Nitsch: Eine zukunftsfähige Energieversorgung – aktuelle Strategien bis zur Jahrhundertmitte - Tondatei (ca. 54 min)

Vortrag Dr. Joachim Nitsch: Eine zukunftsfähige Energieversorgung – aktuelle Strategien bis zur Jahrhundertmitte - Tondatei (ca. 54 min)

Diskussion mit Dr. Joachim Nitsch: Eine zukunftsfähige Energieversorgung – aktuelle Strategien bis zur Jahrhundertmitte - Tondatei (ca. 1 h 10 min)

Diskussion mit Dr. Joachim Nitsch: Eine zukunftsfähige Energieversorgung – aktuelle Strategien bis zur Jahrhundertmitte - Tondatei (ca. 1 h 10 min)

Freitag, 16.03.2012, 9.55 Uhr bis 13.45 Uhr

EWeRK-Workshop

Ort
Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, 10117 Berlin

Veranstalter
Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e. V. (EWeRK)

Thema
EWeRK-Workshop (Neu-) Abschluss von Wasserkonzessionsverträgen

Ähnlich wie Strom- und Gasnetzkonzessionen laufen auch Wasser-konzessionen in den nächsten Monaten und Jahren in großem Umfang aus und müssen neu vergeben werden. Häufig wurden in der Vergangenheit Konzessionsrechte an Wassernetzen vertraglich mit den Konzessionen an Strom- und Gasnetzen gekoppelt.

Die mit der Neuvergabe von Wasserkonzessionen auftretenden Probleme sind für nahezu alle Beteiligten neu. Die rechtliche Komplexität ist größer als im Bereich von Strom- und Gasnetzkonzessionen, da der Rechtsrahmen hier (noch) schwächer ausgeprägt ist. Hier liegt die besondere Herausforderung für Gemeinden, Unternehmen und die Beratungspraxis. Um bei der Lösung der zukünftig zu bewältigenden Probleme zu helfen, veranstaltet das EWeRK am 16.03.2012 einen Workshop zu diesem Fragenkreis.

Kontakt
Dana Westpfahl und Nina Vrana, Tel: 030 / 2093-3457 oder -3313

Link
http://www.ewerk.hu-berlin.de/workshop/16_03_2012/Neu-Abschluss_von_Wasserkonzessionsvertraegen 

Material
-

Mittwoch, 14.03.2012, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

ICG-Seminar - Konzessionsverträge 2012

Ort
Mercure Hotel Frankfurt Airport Neu-Isenburg

Veranstalter
Innovation Congress GmbH

Thema
Der Wettbewerb um auslaufende Konzessionsverträge hält ungebrochen an. Der Altkonzessionär ist meist nur einer von mehreren Bewerbern um den neuen Konzessionsvertrag. Insbesondere dann, wenn es sich nicht um einen kommunal geprägten Konzessionsnehmer handelt. Auch das Interesse der Gemeinde an einem eigenen oder zumindest kommunal geprägten Energieversorger als neuen Konzessionsnehmer spielt oft eine entscheidende Rolle. Durch mangelnde Klarheit bei der Konzessionsvergabe und Netzübernahme entstehen zahlreiche Konfliktfelder, die durch Interessengruppen, Behörden und Gerichte angegangen werden.
Daher setzt die Innovation Congress GmbH ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort und informiert in einem neuen Seminar umfassend über aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Konzessionswettbewerb.

Themenschwerpunkte:
• Auswirkungen der EnWG-Novelle 2011
• Kartellrechtliche Anforderungen an das Konzessionsvergabeverfahren
• Leitfaden von BKartA und BNetzA
• Probleme und Reaktionsmöglichkeiten der Altkonzessionäre im Wettbewerb um Konzessionsverträge
• Konzessionswettbewerb - eine profitable Wachstumsoption?
• Die wirtschaftlich angemessene Vergütung
• Aspekte der Entflechtung in der Anreizregulierung
• Übertragung von Erlösobergrenzen
• Zusammenhang zwischen Bewertungsanlass und Kaufpreisbasis
• Sachzeitwertermittlung
• Konfliktpunkte bei der Netzübernahme
• Aktuelle Beteiligungsmodelle

Leitung und Inhalte:
• Dr. Michael Bartsch, E.ON Westfalen-Weser AG
• Christian Liebaug, PricewaterhouseCoopers AG
• Dr. Michael Maxelon, SWK Netze GmbH
• Peter Mussaeus, PricewaterhouseCoopers Legal AG
• Bernd Petermann, Bundesnetzagentur
• Dr. Götz-Friedrich Schau, Landeskartellbehörde, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Kontakt
Hakan Atak, Projektleiter, Innovation Congress GmbH, Telefon: 0151-40146428 

Link
http://www.innovation-congress.de/Veranstaltungen/Veranstaltungsuebersicht/Konzessionsvertraege_2012/ICG-Seminar.html 

Material
Programm (128 kB)

Freitag / Samstag, 09./10.03.2012, 19.30 Uhr / 10.00 Uhr

Eine Jahr nach Fukushima – die Energiewende in Deutschland, Baden-Württemberg und Stuttgart

Ort
Alte Scheuer Degerloch am Agnes- Kneher- Platz, Große Falterstraße 6a, 70597 Stuttgart

Veranstalter
Bündnis 90/Die Grünen Ortsverein Degerloch

Thema
Informationen und Veranstaltungen
Am Freitag und Samstag 9./10. März 2012 - ein Jahr nach Fukushima - ist der Stand der Energiewende Thema in Stuttgart-Degerloch. Die GRÜNEN Degerloch werden am Freitagabend und den ganzen Samstag Veranstaltungen, Informationen, Ausstellungen ... rund um die Energiewende anbieten.

Für den Freitagabend, 19.30 Uhr hat Minister Franz Untersteller zugesagt:
„Energiewende in BW – die zentralen Elemente und Perspektiven".

Am Samstag den 10. März wird es im Erdgeschoß der alten Scheuer verschiedenartige Informationsangeboten (Stände, Ausstellungen, Beratungsangebote ... ) und um 10.30 und 14 Uhr halbstündige Führungen zum nahegelegenen „Sonnenkraftwerk Filderschule“ geben. Im Saal im Dachgeschoß wird es am Samstag zwei weitere inhaltliche Veranstaltungen geben.

Der Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Cem Özdemir wird sich im Rahmen eines
Frühschoppens ab 11 Uhr mit der Energiewende der Bundesregierung befassen: „Die Energiewende in Deutschland – was getan werden muss!“

Am Nachmittag (Beginn 14.30 Uhr) steht das Thema "Aufgaben und Perspektiven der Stadtwerke Stuttgart" im Mittelpunkt. Es sind vier Diskutanten eingeladen, die jeweils ca. 15 min Zeit bekommen, ihre Vorstellungen zu den Aufgaben und Tätigkeitsfeldern der ja bereits gegründeten Stadtwerke darzustellen um dies anschließend in einer moderierten Podiumsrunde zu vertiefen – natürlich unter Einbeziehung der Fragen aus dem Publikum.

Zugesagt haben bereits Bürgermeister Michael Föll, in dessen Geschäftsfeld die
Gründung der Stadtwerke liegt, Peter Pätzold, der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion und Michael Fuchs vom Verein „Kommunale Stadtwerke“ Stuttgart und Steffen Ringwald, EnBW Regional AG.

Kontakt
OV Degerloch, Klaus Amler, Dettenhäuserstr. 17b, 70597 Stuttgart, Tel. 0711 / 67 20 801

Link
-

Material
- Veranstaltungsflyer (128 kB)
- Beitrag Kommunale Stadtwerke e.V. (35 kB)

Mittwoch, 07.03.2012, 19.00 Uhr

Energiewende und die Auswirkungen auf die Energiewirtschaft in Baden-Württemberg

Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Transformation des bundesdeutschen Stromsystems zur dezentralen Regenerativwirtschaft

In den letzten Jahren war häufig davon die Rede, dass die erneuerbaren Energien „erwachsen“ werden und sich in „den Markt“ integrieren müssen. Der Schutzzaun um sie herum müsse fallen, und sie müssten die Herausforderung annehmen, im Wettbewerb zu bestehen.

Jeder, der sich mit der Elektrizitätswirtschaft näher beschäftigt, weiß, dass es keinen „Strommarkt“ gibt, der nach den gleichen Kriterien funktionieren würde wie der Biermarkt. Vielmehr handelt es sich um einen hochkomplexen Sektor mit vielen Teilmärkten und einzelnen Segmenten, die ausdrücklich vom Wettbewerb ausgenommen sind. Insofern war die Forderung nach einer „Marktintegration“ der Erneuerbaren eher der Grundstimmung geschuldet, sich hier nicht zu weit von der dominanten Logik der Mainstream-Ökonomie zu entfernen, als dem überzeugenden Nachweis der grundsätzlichen Machbarkeit und Vorteile eine solchen.

Seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise 2008 haben immer mehr Ökonomen die naive Sicht auf effiziente Lehrbuchmärkte hinter sich gelassen und die Sinnhaftigkeit staatlicher Regulierungen wieder entdeckt. Aber völlig unabhängig vom Ende einer gewissen globalen Marktreligiosität gab es immer schon gute Gründe, den Status Quo des bundesdeutschen Elektrizitätssektors nicht mit der Elle eines Lehrbuchmarktes zu messen:

  • Die Mehrzahl der bestehenden Großkraftwerke, die das aktuelle Stromangebot dominieren, sind gerade nicht unter Wettbewerbsbedingungen entstanden, sondern wurden vor der Liberalisierung quasi risikolos errichtet und über die Strompreise refinanziert.
  • Viele dieser Kraftwerke hatten mit Einführung der Strombörse im Jahr 2000 ihre Kapitalkosten bereits vollständig erwirtschaftet und fahren seither im „goldenen Ende“.
  • Die bestehenden Stromnetze ermöglichen im Großverbund den reibungslosen Stromfluss von oben nach unten; ein bidirektionaler Stromfluss war bislang nicht vorgesehen.
  • Die Dominanz und Marktmacht der vier großen Energiekonzerne ist erst im Januar diesen Jahres erneut vom Bundeskartellamt bestätigt worden; Grundlage dafür ist der Besitz der Großkraftwerke sowie zahlreiche Beteiligungen an Stadtwerken als Verteilernetzbetreiber und Vertriebsunternehmen.

Es wäre angesichts dieser Sektorspezifika schon arger Zufall, wenn sich der massive Zubau erneuerbarer Energien – und hier vor allem der der fluktuierenden erneuerbaren Energien (FEE) Wind und Solar - wie ein fehlendes Puzzleteil in das bestehende Stromsystem einfügen ließe.

Das künftige Stromsystem
In einem vollständig erneuerbaren Stromsystem geht es letztlich um einen optimalen Mix zwischen regelbaren und fluktuierenden, zentralen und dezentralen sowie heimischen und importierten erneuerbaren Energien in Kombination mit einer deutlichen Erhöhung der Systemeffizienz. Flankiert wird das System durch „Ausgleichsoptionen“ wie konventionelle Kraftwerke, Speicher oder die Einbeziehung der Verbraucher mittels Lastmanagement-Maßnahmen, um die Systemsicherheit auch dann zu gewährleisten, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

Es zeichnet sich heute ab, dass dieses System zumindest in Deutschland sehr stark von dezentralen FEE-Anlagen geprägt werden wird. Das bedeutet letztlich, dass sich alle anderen Systemoptionen dem Dargebot von Wind und Solar anpassen und insofern ein Höchstmaß an Flexibilität aufweisen müssen.

Weitere Konsequenzen dieser veränderten Sichtweise sind eine maximale Flexibilisierung der bestehenden konventionellen Kraftwerke, die rasche Stilllegung inflexibler Anlagen, Neubau nur von solchen fossilen Kraftwerken, die die notwendigen Flexibilitätsanforderungen erfüllen (v.a. Gaskraftwerke) sowie ein ausreichender Ausbau der Stromnetze. Darüber hinaus gilt es, die Marktmacht der Energiekonzerne weiter abzubauen und einen breiten energiewirtschaftlichen Mittelstand zu etablieren, der die Dezentralität des künftigen Systems auf Dauer absichert.

Wachsende Systemwidersprüche
Immer deutlicher zeigen sich jedoch Widersprüche zwischen dem bestehenden System und der künftigen Regenerativwirtschaft:

Börsenpreise und FEE-Einspeisung sind negativ korreliert („Merit Order Effekt“), d.h. die Preise am Spotmarkt sinken, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Konventionelle Großkraftwerke (Atom, Kohle) sind nicht flexibel genug, um die Erneuerbaren zu flankieren. Zeitweise zahlen sie bereits dafür, dass ihr Strom abgenommen wird („negative Börsenpreise“). Schließlich müssen Wind- und Solaranlagen bereits heute abgeregelt werden, wenn die Systemsicherheit, die durch Großkraftwerke gewährleistet wird, gefährdet ist.

Vor diesem Hintergrund würde Marktintegration der erneuerbaren Energien bedeuten, sich den Funktionsmechanismen des bestehenden Stromsystems unterzuordnen, die die Rationalität eines Großverbunds auf der Basis von fossilen und nuklearen Großkraftwerken widerspiegeln.
Dem politisch gewünschten Ausbau der erneuerbaren Energien würden dadurch unnötig enge Grenzen gesteckt.

Fazit
Die fluktuierenden erneuerbaren Energien werden das künftige Stromsystem in Deutschland prägen. Alle anderen Systemelemente müssen sich deren Rationalität unterordnen; d.h. es geht nicht um eine Marktintegration der erneuerbaren Energien in ein an sich schon gut funktionierendes System, sondern um eine grundlegende Systemtransformation. Das wird nicht ohne Interessenkonflikte zwischen den bislang dominierenden Energiekonzernen und dem energiewirtschaftlichen Mittelstand inkl. der Stadtwerke abgehen.

Referent
Prof. Dr. rer. pol. Uwe Leprich, Diplom-Volkswirt
Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Wissenschaftlicher Leiter des Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES gGmbH) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW)

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.htw-saarland.de/wiwi/fakultaet/personen/professoren/dozenten-h-o/leprich/leprich/

Material

- Flyer (25 kB)
"Die Zukunft des Strommarktes", Schütz/Klusmann (Hrsg.), Inhaltsverzeichnis (46 kB),
  Ponte Press Verlag, 2011, Bochum
- Transformation des bundesdeutschen Stromsystems zur dezentralen Regenerativwirtschaft (68 kB)
- Tagungsflyer: Energie-Kongress - Transformation des Stromsystems auf dem Weg zur
  Regenerativwirtschaft, 22.03.2012 (342 kB)
- Vortrag Prof. Dr. rer. pol. Uwe Leprich (3.553 kB)

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. rer. pol. Uwe Leprich: Energiewende und die Auswirkungen auf die Energiewirtschaft in Baden-Württemberg - Tondatei (ca. 1 h 22 min)

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. rer. pol. Uwe Leprich: Energiewende und die Auswirkungen auf die Energiewirtschaft in Baden-Württemberg  - Tondatei (ca. 1 h 22 min)

Mittwoch, 22.02.2012, 19.00 Uhr

Stadtwerke stellen sich vor: Die KommunalPartner

Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Die KommunalPartner Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG - ein unabhängiges, 100 % kommunales Stadtwerkebündnis in Baden-Württemberg.

Die konzernfreie Alternative für Kommunen bei der Gründung von Stadtwerken.

Die sechs Gesellschafter:
Energieversorgung Filstal GmbH & Co KG, Stadtwerke Bietigheim-Bissingen GmbH, Stadtwerke Mühlacker GmbH, Stadtwerke Schwäbisch-Hall GmbH, Stadtwerke Tübingen GmbH und Technische Werke Friedrichshafen GmbH.

Die KommunalPartner bieten eine Kooperation mit erfahrenen Partnern, innerhalb eines kommunalen Netzwerkes unter Wahrung der Eigenständigkeit.

Was es bedeutet, ein kommunales Versorgungsunternehmen mit den Sparten Strom, Gas und Wärme in eine liberalisierte, regulierte und dennoch erfolgversprechende Zukunft zu führen, wissen die KommunalPartner aus eigener Erfahrung.
Davon profitieren die Stadtwerke, die mit der Beteiligungsgesellschaft zusammenarbeiten.
Gemeinsam werden Konzepte zur Weiterentwicklung, Effizienz- und Wertsteigerung der einzelnen Unternehmen entwickelt.

Das Ergebnis: Mehr Kompetenz vor Ort.

Referent

Torsten Schwarz, Geschäftsführer
Kornblumenstraße 7/1, 88046 Friedrichshafen, Tel. 07541 505-295, Fax 07541 505-60 295

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
www.kommunalpartner.de

Material
- Flyer (24 kB)
- Vortrag (346 kB)

Vortrag Torsten Schwarz: Stadtwerke stellen sich vor: Die KommunalPartner - Tondatei (ca. 1 h 02 min)

Vortrag Torsten Schwarz: Stadtwerke stellen sich vor: Die KommunalPartner - Tondatei (ca. 1 h 02 min)

Diskussion mit Torsten Schwarz: Stadtwerke stellen sich vor: Die KommunalPartner - Tondatei (ca. 1 h 17 min)

Diskussion mit Torsten Schwarz: Stadtwerke stellen sich vor: Die KommunalPartner - Tondatei (ca. 1 h 17 min)

Freitag, 17.02.2012, 17.00 Uhr - 19.00 Uhr

Stadt mit Energieeffizienz - SEE Stuttgart

Ort
Rathaus Stuttgart, Großer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart

Veranstalter
Landeshauptstadt Stuttgart

Thema
Im Forschungsprojekt "SEE - Stadt mit Energieeffizienz" wird eine Strategie zur Umsetzung der energetischen Ziele der Stadt entwickelt. Mit der Auftaktveranstaltung im Stuttgarter Rathaus setzt die Stadt ein Zeichen: Zusammen mit den Bürgern und Betrieben, mit Handel und Gewerbe wird die Energiewende eingeläutet.

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster begrüßt die Gäste und informiert über die energiepolitischen Ziele der Stadt. Anschließend wird Günther H. Oettinger, Kommissar für Energie bei der Europäischen Kommission, über die "Energiewende in Europa" sprechen. Die konkreten Ziele und Maßnahmen von SEE wird Dr. Jürgen Görres, Energieexperte beim Amt für Umweltschutz, vorstellen. Es folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Wirtschaft, des Wohnungsbaus, der Finanzdienstleister sowie der Forschung.

Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt
Telefon: 0711 216-0, Fax: 0711 216-4773, E-Mail: post[at]stuttgart.de

Link

http://www.stuttgart.de/item/show/408026/1/event/76742?
http://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/462747?
http://www.stuttgart.de/see

Material
-

Mittwoch, 15.02.2012, 18.30 Uhr - 20.30 Uhr

Grün treibt an - Energiewende flott machen!

Ort
Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, 70173 Stuttgart

Veranstalter
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Thema
Grün treibt an - Wie man die von schwarz-gelb gebremste Energiewende flott macht.

Die schwarz-gelbe Energiewende ist Stückwerk. Fortschritten beim Atomausstieg steht ein nur zögerlicher Einstieg in das Zeitalter der Erneuerbaren gegenüber. Beim Energiesparen ist Schwarz-Gelb ein Totalausfall. Und bei der Endlagerfrage beharrt die Bundesregierung auf dem ungeeigneten Standort Gorleben.

Im Rahmen unserer Veranstaltung möchten wir deutlich machen, wie Grüne auf Bundes- und Länderebene die Energiewende voranbringen. Unter der Überschrift “Grün treibt an!” werden wir die zentralen Säulen der grünen Energiewende anhand konkreter Projekte aufzeigen und mit Ihnen diskutieren.

Mit Jürgen Trittin MdB (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag), Franz Untersteller MdL (Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg) und Thorsten Herdan (energiepolitischer Sprecher VDMA).

Die Diskussion wird moderiert von Jürgen Schmitz, SWR-Hörfunk.

Kontakt
Referat Öffentlichkeitsarbeit, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, T. 030/227 55040, F. 030/227 56145, E-Mail: oea[at]gruene-bundestag.de

Link
http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/400/400054.gruen_treibt_an_energiewende_flott_mache.html

Material

-

Mittwoch, 08.02.2012, 19.00 Uhr

Energiewende! Mit oder gegen die Strommultis?

Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, Marktplatz 1, 70178 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.

Thema
Energiewende! Mit oder gegen die Strommultis?

Kann die Energiewende gelingen, ohne die Monopolstrukturen im deutschen Strommarkt zurück zu drängen und die Macht der vier großen Stromkonzerne EnBW, RWE, E.ON und Vattenfall zu brechen?
Können diese sich zu nachhaltig agierenden Unternehmen entwickeln oder steht vielmehr deren Vergesellschaftung auf der Tagesordnung?
Und ist eine Dezentralisierung und Demokratisierung der Energieversorgung mit ihnen oder nur gegen sie möglich?

Um diese Fragen zu beantworten, ist es notwendig einen Blick auf das Geflecht der hiesigen Stromkonzerne zu werfen und der Frage nachzugehen, woher ihr Macht und ihr Einfluss kommen.
Mit welchen Mitteln gelingt es ihnen, ihre beherrschende Stellung zu erhalten?
Welche Rolle hat die Energiepolitik in der Vergangenheit hierbei gespielt?

Ausgehend von diesen Fragen soll diskutiert werden, wie eine Energiewende hin zu einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Energieversorgung gelingen kann und welche Rahmenbedingungen die Politik hierfür etablieren muss.

Referent
Dr. Peter Becker ist Fachanwalt für Energierecht und Autor des Buches "Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne. Zugleich ein Beitrag zur Entwicklung des Energierechts" (Ponte Press, 2011). Über dieses urteilt die FAZ folgendermaßen: "Analytisch klar und faktenreich entwirft das Buch das Geflecht der deutschen Stromwirtschaft. Wege und Seitenwege der hiesigen Atomlobby werden ausgeleuchtet, die bisherige Energiepolitik sieht sich als Geheimpolitik desavouiert."

Kontakt
Klaus Starke, Millöckerstraße 3, 70195 Stuttgart
, Tel.: 0711 / 78 28 54 44
, Fax: 0711 / 48 99 241

Link
http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/aufstieg-und-krise-der-deutschen-stromkonzerne/becker-peter/products_products/detail/prod_id/32601887/

Material
- Flyer (34 kB)
- Pressemitteilung

Vortrag Rechtsanwalt Dr. Peter Becker: Energiewende! Mit oder gegen die Strommultis? - Tondatei (ca. 1 h 03 min)

Vortrag Rechtsanwalt Dr. Peter Becker: Energiewende! Mit oder gegen die Strommultis? - Tondatei  (ca. 1 h 03 min)

Diskussion mit Rechtsanwalt Dr. Peter Becker: Energiewende! Mit oder gegen die Strommultis? - Tondatei (ca. 42 min)

Diskussion mit Rechtsanwalt Dr. Peter Becker: Energiewende! Mit oder gegen die Strommultis? - Tondatei  (ca. 42 min)

Mittwoch, 25.01.2012, 18.00 Uhr

Energiewende – aber wie?

Ort
vhs Bürgerfoyer im TREFFPUNKT Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
- Eintritt frei -

Veranstalter
vhs Bürgerfoyer, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und Solar Energie Zentrum Stuttgart

Thema
Energiewende – aber wie?


Kontakt
vhs stuttgart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katrin Molnar, Tel. 0711 1873-746, Marlene Biermann, Tel. 0711 1873-820

Link
http://www.vhs-stuttgart.de/vhs_dasprogramm/vhs_dasprogrammfr.html

Material

Flyer der vhs (23 kB)

Freitag, 20.01.2012, 9.55 Uhr bis 13.45 Uhr

EWeRK-Workshop

Ort
Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, 10117 Berlin

Veranstalter
Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e. V. (EWeRK)

Thema
Das Positionspapier Konzessionsvergabe Baden-Württemberg - Rechtliche Schranken bei der Konzessionsvergabe

Kontakt
Dana Westpfahl und Nina Vrana, Tel: 030 / 2093-3457 oder -3313

Link
http://www.ewerk.hu-berlin.de/veranstaltungen

Material

- Programm (15 kb)
- Anmeldung (45 kB)
- Entwurf einer Neufassung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung:
  Rechnungslegung von Energieversorgungsunternehmen nach dem EnWG
  (IDW ERS ÖFA 2 n.F.), Stand: 14.11.2011 (60 kB)