Veranstaltungen 2009

 

Samstag, 28.11.2009, 10.30 Uhr – 16.30 Uhr

Seminar des BUND-Landesverband Baden-Württemberg

Ort
Stuttgart, CVJM-Tagungsstätte (Büchsenstraße 37)

Veranstalter
BUND-Landesverband Baden-Württemberg

Thema
Neuabschluss der Konzessionsverträge – eine Chance für die Energiewende

Die Konzessionsverträge für viele Stromnetze in Baden-Württemberg laufen 2010 bzw. 2012 aus. Damit bietet sich für Kommunen die Möglichkeit, die Stromnetze vom bisherigen Konzessionsnehmer - meist ist dies die EnBW - auf einen anderen Betreiber zu übertragen.
In vielen Gemeinden wird diskutiert, ob und wie die kommunale Verantwortung für die örtliche Energieversorgung stärker wahrgenommen werden kann. Komplexe vertragliche Bestimmungen, unterschiedliche Interessenslagen der Beteiligten und Zweifelsfragen aus den gesetzlichen Vorgaben stellen die Verantwortlichen in der Praxis oft vor Probleme.

Mit dem Seminar, das sich an BUND-Aktive, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte richtet, bietet der BUND die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Handlungsoptionen und Beispiele einzelner Kommunen zu informieren und Tipps für Ihre eigenen Gemeinden mitzunehmen.

Kontakt
BUND-Landesverband Baden-Württemberg,
Barbara Meiser, Tel.: 0711-62030-0, Fax 0711-62030677, E-Mail: bund.bawue[at]bund.net

Die Kosten betragen inklusive Mittagessen und Seminargetränken 10,- Euro pro Teilnehmer/-in.
Das BUND Werkzeug „Konzessionsverträge – eine Chance für die Energiewende in Baden-Württemberg“ steht als Arbeitshilfe zur Verfügung.

Link
http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/energiewende/konzessionsvertrag/seminar-nov-2009/

Material
- Einladung BUND-Seminar Stuttgart, 28.11.2009 (78 kB)
- Vortrag Dr. Zander - Der Streit um das Netz (557 kB)
- Vortrag Dr. Zander - Konzessionsverträge Strategische Handlungsoptionen und ihre praktische Umsetzung (624 kB)
- Vortrag Hr. Kappel - KV- 2010 bis 2030 Zeitablauf (74 kB)
- Vortrag Hr. Kappel - Stromnetz Neckarstadt November 2009 (116 kB)
- Vortrag Hr. Kappel - Verflechtung Energie- und Wasserwirtschaft in BW (131 kB)
- Vortrag Hr. Nägele - Modell Wüstenrot – Mainhardt (3.309 kB)
- Vortrag Hr. Geurtsen - Chronik des Regionalwerks Bodensee (1.377 kB)
- Vortrag Hr. Berge - Aktivitäten in Göppingen (276 kB)
- BUND-Werkzeug "Konzessionsverträge - eine Chance für die Energiewende in Baden-Württemberg" (909 kB)

Montag, 25.05.2009, 9.00 Uhr – 18.30 Uhr und Dienstag, 26.05.2009, 9.00 Uhr – 13.00 Uhr

3. EUROSOLAR-Konferenz "Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien"

Ort
Feierabendhaus der BASF im Kammermusiksaal, Leuschnerstraße 47, 67063 Ludwigshafen

Veranstalter
EUROSOLAR e.V. in Kooperation mit Technische Werke Ludwigshafen AG

Thema
Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien

Die Chance der Stadtwerke liegt in der Wende der regionalen Energieversorgung hin zu einer zukunftsfähigen und klimaschonenden Energieerzeugung aus regenerativen Quellen. Wenn Stadtwerke schnell und kreativ vorangehen und sich attraktive, marktfähige Geschäftsfelder mit Erneuerbaren Energien erschließen, können sie ihre Stärken ausspielen, sich beschleunigt entwickeln und zu Kraftzentren der regionalen Wertschöpfung werden. Mit den Chancen, die innovative Konzepte für eine Revitalisierung der Stadtwerke darstellen, beschäftigt sich die diesjährige Konferenz, die EUROSOLAR in Kooperation mit den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) veranstaltet.

Welche Potenziale in der Vermarktung neuer Biogasprodukte liegen, wird ebenso thematisiert, wie die Frage inwiefern Konzessionsverträge als Instrumente einer regionalen regenerativen Energieerzeugung dienen können. Auch die Möglichkeiten, die sich durch das neue EEG und EEWärmeG ergeben, werden aufgezeigt.

Mit der Etablierung der Energieversorgung auf der Basis fossiler und atomarer Energien erfolgte in den letzten Jahrzehnten ein Konzentrationsprozess in der Energiewirtschaft und damit eine wachsende Abhängigkeit von entfernten Förderorten und weiträumigen Transportwegen. Die Folge war ein Bedeutungsverlust vieler klassischer Stadtwerke, die sich in kommunaler Regie nicht mehr behaupten konnten, verdrängt oder zu bloßen Energiehändlern und -verteilern degradiert wurden. Stadtwerke sind jedoch die Schlüsselakteure einer umweltfreundlichen und verbrauchernahen Energieversorgung. Als lokale Akteure verfügen sie über hervorragende Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten. Als vertrauenswürdige Partner einer erneuerten Regionalwirtschaft können sie zum Ausbau der Erneuerbaren Energien, zur Steigerung der Endenergieeffizienz und der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung wichtige Beiträge leisten.

Durch die Ludwigshafener Stadtwerke-Konferenz werden anhand von Praxisbeispielen Weichenstellungen und Handlungsmöglichkeiten für die regionale Energieversorgung vorgestellt.

Kontakt
EUROSOLAR e.V., Kaiser-Friedrich-Str. 11, 53113 Bonn,
Fax 0228-361279 / 361213, E-Mail: stadtwerke[at]eurosolar.de

Link
http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=994&Itemid=272

Material
- Programmflyer, 25./26.05.2009 (132 kB)

- Tagungsbeiträge (22.464 kB):
Die Bedeutung der Gemeindeordnung für den Ausbau Erneuerbarer Energien am Beispiel Rheinland-Pfalz, Dr. Gerhard Weissmüller, Technische Werke Ludwigshafen AG
Die Solarsatzung der Stadt Marburg, Dr. Franz Kahle, Bürgermeister der Stadt Marburg
Flächendeckendes Solarpotential-Dachkataster SUN-AREA, das Beispiel Osnabrück, Prof. Dr. Martina Klärle, FH Frankfurt
Energieautonomie durch landes- und kommunalpolitische Maßnahmen, Stephan Grüger, EUROSOLAR
Konzessionierungsverfahren nach § 46 EnWG als Start einer lokal-regenerativen Neuausrichtung, Dr. Christian Theobald, Rechtsanwalt und Partner, Becker Büttner Held
Stadtwerke und regenerative Eigenerzeugung, Thomas Deeg, Geschäftsführer Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH
Das Enertrag-Hybridkraftwerk, Michael Wenske, Enertrag AG
Ökostrom mit ökologischem Mehrwert, Prof. Dr. Uwe Leprich, HTW des Saarlandes
Steigerung der Wertschöpfung bei Biogas durch Netzeinspeisung, Leonhard Thien, agri.capital GmbH
Biogasprodukte für Privatkunden, Oliver Hummel, Geschäftsführer Naturstrom AG
Geothermie im Oberrheingraben am Beispiel des Geothermiekraftwerks Landau, Peter Hauffe, geo x GmbH
Das EEWärmeG – Chance für neue Geschäftsfelder für Stadtwerke, Dr. Klara Siraki, ASEW
Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien als Chance für Stadtwerke, Dr. Martin Altrock, Rechtsanwalt und Partner, Becker Büttner Held
Chanchen und Risiken der Direktvermarktung – für Stadtwerke –, Matthias Stark, Natenco GmbH
Die Bedeutung des EEG und des EEWärmeG 2009 für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien, Fabio Longo, Rechtsanwalt, Kleymann, Karpenstein & Partner
Übernahme eines Gasnetzes durch die Stadtwerke Waldkirch GmbH, Dieter Nagel, Geschäftsführer Stadtwerke Waldkirch GmbH
Kommunale Wertschöpfung – die kommunalwirtschaftlichen Effekte dezentraler Energieerzeugung, Michael Wübbels, Stv. Hauptgeschäftsführer Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

Mittwoch, 22.04.2009, 19.00 Uhr

Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Bürgervereine (ASB) e.V.

Ort
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart

Veranstalter
Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Bürgervereine (ASB) e.V.

Thema
Entschließung:
Die Mitgliederversammlung 2009 der ASB fordert alle Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen und den Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster der Landeshauptstadt Stuttgart auf,

  1. die Leitungsnetze und die Anlagen der Stuttgarter Gas, Strom und Wasserversorgung zum frühest möglichen Zeitpunkt zu 100 % zu rekommunalisieren, um so wieder eigene Stuttgarter Stadtwerke betreiben zu können,
  2. keine diesbezüglichen Konzessionen zu verlängern,
  3. in Verhandlungen mit der EnBW einzutreten, mit dem Ziel, die Zweckverbandsanteile an der Bodenseewasserversorgung sowie der Landeswasserversorgung zum frühest möglichen Zeitpunkt wieder in kommunalen Besitz zu überführen,
  4. die Cross- Border- Leasing- Verträge der beiden Wasserzweckverbände zum frühest möglichen Zeitpunkt vollständig aufzulösen, dazu zählen auch die Vertragsbestandteile der Landesbanken LBBW sowie Bayern LB,
  5. die übrigen von der Landeshauptstadt Stuttgart abgeschlossenen CBLVerträge ebenso zum frühest möglichen Zeitpunkt aufzulösen. Diese wichtigen Bereiche der Daseinsvorsorge sollten im Interesse der Qualitätssicherung für die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger in kommunaler Hand bleiben.

Kontakt
1. Vorsitzende, Frau Sonja Jäger, Stuttgarter Straße 179, 70469 Stuttgart, Tel. (0711) 85 85 07

Link
http://www.buergervereine-stuttgart.de/

Material
Entschließung der Arbeitsgemeinschaft Stuttgarter Bürgervereine (ASB) e.V. vom 22.04.2009 (8 kB)


Nach oben