Presseberichte 2012
Presseberichte 17.05.2012
Stuttgarter Nachrichten: Elektroauto-Projekt - Die drei von der Stromtankstelle
Presseberichte 16.05.2012
Stuttgarter Zeitung: Streit um Russland-Geschäfte Zweifel an der Version der EnBW
Stuttgarter Zeitung: Diskussion um Elektromobilität Suche nach den besten Standorten
Stuttgarter Nachrichten: Stadt und EnBW steuern auf einen Prozess zu (76 kB)
Presseberichte 15.05.2012
Stuttgarter Zeitung: Gutachten zur Energiewirtschaft „In den Unternehmen wächst die Unruhe“
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Eine Geburt verzögert die Aufklärung
Stuttgarter Nachrichten: Solar- und Windkraft - Industrie fürchtet hohen Strompreis
Stuttgarter Nachrichten: Energiewende – lohnt sich das Projekt? (77 kB)
Presseberichte 11.05.2012
Stuttgarter Nachrichten: OB-Kandidaten Erster Schlagabtausch um Energiepolitik
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Ausschuss - Der frühere CDU-Staatsminister Helmut Rau gibt Anwälten die Schuld
Stuttgarter Zeitung: OB-Wahl in Stuttgart - Schlagabtausch der Kandidaten
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Ausschuss - Von einer Warnung hat Rau nichts gehört
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Rau stützt Mappus im Ausschuss
Stuttgarter Zeitung: Solarförderung - Bundesrat bremst Röttgen aus
Handelsblatt: SPD und Ostländer - Schulterschluss gegen Solarkürzungen
Handelsblatt: Warnung vor Stilllegung - Alte Kraftwerke sollen Energiezufuhr sichern
taz.die tageszeitung: Auflagen für Gasförderung abgelehnt - Manöver eines Wahlkämpfers
taz.die tageszeitung: Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Solarkürzung - Sonnenbrand für Röttgen und Rösler
Presseberichte 10.05.2012
Forum Region Stuttgart: Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten Harald Hermann, Fritz Kuhn, Sebastian Turner und Bettina Wilhelm in der Liederhalle, live-stream
Stuttgarter Zeitung: Entscheidung verschoben (66 kB)
Stuttgarter Zeitung: Südwest-Kernkaftwerke Wachpersonal an Atommeilern legt Arbeit nieder
Handelsblatt: Vor Hauptversammlung - Porsche will künftig auch mit Rohstoffen und Energie handeln
taz.die tageszeitung: Emission kostet hunderte Millionen - Dicke Luft kommt teuer
Presseberichte 09.05.2012
Stuttgarter Zeitung: Landtag macht Weg frei - Gesetzesnovelle pro Windkraft
Stuttgarter Zeitung: U-Ausschuss zum EnBW-Deal Bank reicht interne Mails nach
Stuttgarter Zeitung: Grüner in EnBW-Gesprächskreis - Als Atomgegner in Villis’ Runde
Stuttgarter Zeitung: Stromleitungen - Monteure gehen zum Erden in die Luft
Kontext:Wochenzeitung: Grüner Mantel
Presseberichte 08.05.2012
Stuttgarter Nachrichten: Energiewende EnBW weiter mit Einbußen nach Atommeiler-Abschaltung
Handelsblatt: EnergiekonzernGewinne bei EnBW gehen weiter zurück
Presseberichte 07.05.2012
Stuttgarter Zeitung: Seit mehr als 100 Jahren unter Strom (91 kB)
Stuttgarter Nachrichten: Stadtwerk - Grüne fordern den Buergerentscheid
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal Neue Verwirrung um EnBW-Deal
Stuttgarter Nachrichten: Kernreaktor bald aus? Fessenheim-Gegner sehen sich vor dem Ziel
Presseberichte 05.05.2012
Stuttgarter Zeitung: Anonymes Schreiben aus Kernkraftwerk EnBW prüft Korruptionsvorwurf
Stuttgarter Zeitung: Netzagenturchef warnt vor Stromausfällen (128 kB)
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Energiewende - Nicht nur groß denken
Stuttgarter Nachrichten: Stadtwerk - Grüne fordern den Buergerentscheid (206 kB)
Stuttgarter Nachrichten: Schneckentempo beim Ausbau der Stromautobahnen (138 kB)
Handelsblatt: Eine Pleite nach der anderen - Der Solarbranche droht das bittere Aus
Presseberichte 04.05.2012
Stuttgarter Nachrichten: Kein Bürgerbegehren Aktion Stadtwerke fühlt sich von OB nicht vertreten
Bundesnetzagentur: Jahresbericht 2011 (6.575 kB)
Presseberichte 03.05.2012
Stuttgarter Zeitung: Bürgerbegehren - Unverständnis bei Initiatoren des Bürgerbegehrens
taz.die tageszeitung: Zukunft der Stromversorgung - Opposition zürnt über Energieplausch
Presseberichte 02.05.2012
Stuttgarter Nachrichten: Aktion Stadtwerke Kein Bürgerentscheid über die Netze
Suttgarter Zeitung: Der OB kassiert das nächste Bürgerbegehren (103 kB)
Stuttgarter Zeitung: Land fordert Zuschüsse für Kraftwerke (108 kB)
taz.die tageszeitung: Details der Energiewende - Es werde öko, aber dalli!
Presseberichte 30.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Wasser und Energieversorgung - Schuster: Begehren ist unzulässig
Handelsblatt: Milliarden-InvestitionenDas sind Deutschlands größte Kraftwerksprojekte
Presseberichte 29.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Bettina Wilhelm im Interview „Die Bürger sind Experten ihrer eigenen Situation“
Stuttgarter Zeitung: Energiewende - Baustelle Nordsee
Stuttgarter Nachrichten: Windkraft-Pläne Nicht überall passen Windräder hin
Presseberichte 27.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Bosch-Konzern - Fotovoltaik erst in Jahren profitabel
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bosch - Energieeffizienz als Motor
Informationsdienst Wissenschaft: Wissenschaftliches Gutachten zur Bewertung von Instrumenten der Energieeffizienzpolitik
taz.die tageszeitung: Zweifel an europäischen AKW-Stresstests - Das Inspektionsmanöver
Presseberichte 26.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Energie - Scheidender EnBW-Chef gibt sich zuversichtlich
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur EnBW - Die EnBW vor dem Umbruch
Stuttgarter Zeitung: Einstieg der EnBW bei der EWE Staatsanwalt prüft Ermittlungen
Stuttgarter Zeitung: Morgan Stanley und der EnBW-Deal Ausschuss setzt Notheis Fristl
Stuttgarter Zeitung: Verband Region Stuttgart - Platz für mehr als 200 Windräder
Stuttgarter Nachrichten: Energieversorger EnBW erwartet erst 2014 bessere Zeiten
Stuttgarter Nachrichten: Nürtinger Projekt - Region bleibt bei Klage gegen Biogasanlage
taz.die tageszeitung: Hauptversammlung EnBW - Kampf gegen Windmühlen ist vorbei
Wirtschaftswoche: Energiepolitik - SPD treibt Kooperation von EnBW und Stadtwerken voran (88 kB)
Presseberichte 20.04.2012
Stuttgarter Nachrichten: Kuhn erwägt Bürgerentscheid zu Stadtwerken (42 kB)
Stuttgarter Zeitung: U-Ausschuss zum EnBW-Deal - Jurist widerspricht Mappus in entscheidenden Punkten
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EnBW-Deal - Immer mehr Widersprüche
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Untersuchungsausschuss - Anwälte wollen gewarnt haben
Stuttgarter Zeitung: Energietechnik - CO2 wird zum Energiespeicher
taz.die tageszeitung: AKW-Rückbau in Obrigheim - Vorausschauende Öffentlichkeit
Wirtschaftswoche: Energieversorger - Die wenigen Fans von EnBW
Presseberichte 19.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Wir sind der Daimler auf dem Markt für Ökostrom (91 kB)
Presseberichte 18.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Service-Center in der Rathauspassage (62 kB)
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal Kanzlei Gleiss Lutz erhielt 2,7 Millionen
Presseberichte 17.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Netzrückkauf auf dem juristischen Prüfstand (164 kB)
Stuttgarter Zeitung: Aussage vor Ausschuss zum EnBW-Deal - FDP nimmt Goll in Schutz
taz.die tageszeitung: Rückkauf von EnBW-Aktien - Immer neuer Ärger
Handelsblatt: Georgsmarienhütte - EnBW verliert Stahlkonzern als Großkunden
Presseberichte 16.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiemesse Schatten auf der Solarbranche bleiben nicht lange
Presseberichte 14.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Windkraft-Ausbau im Südwesten - Döring: Schub kommt erst 2014
Stuttgarter Zeitung: Beitrag von Günther Oettinger und Guido Westerwelle „Das Projekt Europa braucht dringend neue Energie“
Stuttgarter Zeitung: OB-Wahl in Stuttgart „Ich will den Bürgern die Stadt zurückgeben“
Stuttgarter Nachrichten: OB-Kandidatin Wilhelm will Stimmen aus allen Lagern fischen
Presseberichte 13.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Goldgräberstimmung Windreich AG plant 160 neue Windräder im Südwesten
Presseberichte 11.04.2012
Stuttgarter Nachrichten:EnBW-Deal EdF droht dem Land mit Gegenklage
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Wasserpreise für Haushaltskunden 2012 gestiegen
Handelsblatt: Greenpeace-Vorwurf - Versorger haben zu geringe Atom-Rücklagen
Presseberichte 10.04.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Oettinger gibt sich verschwiegen
Stuttgarter Nachrichten: Weinstadt steigt aus Alleingang bei Energieversorgung
Badische Zeitung: Ökostrom - Elektrizitätswerke Schönau: Die Stromrebellen erfinden sich neu
Presseberichte 09.04.2012
Stuttgarter Nachrichten: Energie - Stress auf Deutschlands Energie-Autobahnen
Presseberichte 07.04.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Affäre Landräte bestätigen Kontakte nach Moskau
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Untersuchungsausschuss Goll hat eine neue Erklärung
Presseberichte 05.04.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW und Stadtwerke - Barsche Befehlsausgabe an die Stadtwerke
Stuttgarter Zeitung: Energietechnik Wie gefährlich ist das Fracking?
Stuttgarter Zeitung: Nach Pannen im Reaktor Philippsburg EnBW will Sicherheit verbessern
Presseberichte 04.04.2012
Stuttgarter Nachrichten: Untersuchungsausschuss „Goll hätte beim EnBW-Deal eingreifen müssen“
Stuttgarter Nachrichten: E-Mobilität - Stuttgart wird Vorzeigestadt für Elektro-Mobilität
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Chef Villis’ Kontakte zu Dirk Notheis Verwirrung um Beraterkreis
Stuttgarter Zeitung: Grüne zu Atompannen in Philippsburg „Erschreckende Wahrheiten“
Stadtanzeiger: Zieger strickt das Supernetz - Seite 50
Presseberichte 03.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Kernkraftwerk Philippsburg „Kaskadenversagen“ im Reaktor
Presseberichte 02.04.2012
Stuttgarter Zeitung: Streit über die Landesenergieagentur Die CDU vermutet Machtmissbrauch
Stuttgarter Zeitung: EnBW in Bedrängnis - Verschwiegene Atompannen
Bundeskartellamt: Bundeskartellamt mahnt Berliner Wasserbetriebe erneut ab und beabsichtigt Preissenkung bei Trinkwasser von insgesamt 292 Mio. Euro für die Jahre 2012 bis 2015
Presseberichte 31.03.2012
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Ausschuss Vollbremsung für den Formel-1-Banker
Presseberichte 30.03.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Untersuchungsausschuss Notheis verteidigt Morgan Stanleys Rolle
Stuttgarter Zeitung: Dirk Notheis vor EnBW-Ausschuss - Banker mit eigenen Interessen
Stuttgarter Zeitung: Pumpspeicherkraftwerk „So rechnet sich Atdorf nicht“
Stuttgarter Zeitung: Frank Mastiaux Eon-Manager wird EnBW-Chef
Stuttgarter Nachrichten: Villis-Nachfolger Eon-Manager Mastiaux wird neuer EnBW-Chef
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Ausschuss Vollbremsung für den Formel-1-Banker
Presseberichte 29.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Die EdF und der EnBW-Deal - Empörung über Mappus’ Aussage
Stuttgarter Nachrichten: U-Ausschuss EnBW-Ausschuss: Die Abrechnung
Presseberichte 28.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Elektromobilität in Stuttgart - Tankstellennetz wird ausgebaut
SWR.de: Laufenburg - Bau von Pumpspeicherkraftwerk verzögert sich
Presseberichte 27.03.2012
Stuttgarter Nachrichten: Elektromobilität Stadt plant Großoffensive
taz.die tageszeitung: Förderung von Solarstrom wird verkürzt - Verknappte Sonnenstunden
Presseberichte 26.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Russland-Affäre bei der EnBW - Die Justiz soll das Rätsel lösen
Stuttgarter Zeitung: Defektes Kabel Stromausfall in Sillenbuch in der Nacht zum Montag
Presseberichte 25.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Energietechnik - Biogas aus Chinaschilf statt Mais
Presseberichte 24.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Fahndung nach Mappus-Kritiker U-Ausschuss will Goll befragen
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EnBW-Deal - Das Vertrauen ist angekratzt
Spiegel-online: Zwischenfall im Kühlsystem - Schweizer müssen uralten Reaktor abschalten
Presseberichte 23.03.2012
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-U-Ausschuss - Aufklärung des EnBW-Deals wird schwierig
Presseberichte 22.03.2012
Badische Zeitung: Kartellamt setzt Stadt unter Strom
Presseberichte 21.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Stadtwerke Stuttgart - „Rössle-Power“ soll die Stadt erhellen
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Stadtwerken Stuttgart - Heikle Fragen
Handelsblatt: Lobbyisten-Affäre - Die undurchsichtige Russland-Verbindung der EnBW
Handelsblatt: WindkraftKampf der Seehäfen um die Offshore-Milliarden
Badische Zeitung: Verdacht - Titisee-Neustadt: Netzvergabe im Visier des Kartellamts
Presseberichte 20.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Wirbel um Anzeigen zum EnBW-Deal - Ex-Justizminister im Zwielicht
Stuttgarter Zeitung: Energiegewinnung in Filderstadt - Klärgas wird noch intensiver genutzt
Stuttgarter Nachrichten: EnBW Smart, aber stark
Stuttgarter Nachrichten: Russland-Geschäfte - EnBW gerät ins Visier der Staatsanwälte
Handelsblatt: Millionenzahlung - Staatsanwälte untersuchen Russland-Deal von EnBW
Handelsblatt: Frank Mastiaux - Eon-Manager soll neuer EnBW-Chef werden
taz.die tageszeitung: Eon-Manager wird EnBW-Chef - Grüne küren Atomfreund
Presseberichte 18.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Atomenergie - Die Welt sucht den richtigen Weg
Presseberichte 17.03.2012
Stuttgarter Nachrichten: Windkraft - Zehn Windräder im Schurwald geplant
Presseberichte 16.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiewende Der Wind lässt Investoren rotieren
Presseberichte 15.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Erneuerbare Energien - Die Energiekonzerne verlieren an Einfluss
Stuttgarter Zeitung: Elektromobilität in Stuttgart Mehr Stellplätze fürs Carsharing
Presseberichte 14.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Biogasanlage in Zuffenhausen - Die große Angst vor dem Gestank
Stuttgarter Zeitung: E-Mobilität in Stuttgart - Millionenspiel um E-Mobilität
Stuttgarter Zeitung: Energiewende - Strom wird auch für 15 Minuten verkauft
Handelsblatt: Bilanz 2011 - Eon rutscht erstmals in die roten Zahlen
Presseberichte 13.03.2012
taz.die tageszeitung: Nord-Süd-Stromtrasse bis 2015 ausgebaut - Tennet unter Spannung
Presseberichte 12.03.2012
Stuttgarter Nachrichten: Stadtwerke Stuttgart: Auch bei Netzen Herr im Haus
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal wäre fast gescheitert - Rätselraten um Sarkozys Rolle
Presseberichte 10.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Stefan Mappus Noch ganz der Alte
Presseberichte 09.03.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Untersuchungsausschuss - Mappus findet sein Vorgehen grenzwertig
Stuttgarter Zeitung: Mappus vor EnBW-Untersuchungsausschuss EDF wollte Mehrheit oder aussteigen
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Untersuchungsausschuss Nachspiel zum EnBW-Deal
Stuttgarter Zeitung: Untersuchungsausschuss - Ein Instrument des Parlaments
Stuttgarter Zeitung: Symposium in Stuttgart - Ohne Speicher gibt es keine Energiewende
Stuttgarter Nachrichten: U-Ausschuss - Mappus würde EnBW-Geschäft nicht wiederholen
Presseberichte 08.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiewende - Die EnBW will weg vom Image des Atomkonzerns
Stuttgarter Zeitung: E-Mobilität in Stuttgart - Bedingungen für „E-Car2go“
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Ausschuss - Mappus-Aussage läuft live im Dritten
Presseberichte 07.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Dickes Minus - Atomausstieg drückt EnBW in die roten Zahlen
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Zukunft der EnBW EnBW steht vor mageren Jahren
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Untersuchungsausschuss Mappus kann am Freitag aussagen
Stuttgarter Zeitung: E-Mobilität in Stuttgart Debatte über 500 Elektroautos
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Elektromobilität - Stromschläge
Stuttgarter Zeitung: Veranstaltung der Grünen - Im Zeichen der Energiewende
Stuttgarter Nachrichten: Energiewende Windkraft-Flaute wohl erst 2013 beendet
Handelsblatt: Bilanz 2011 - EnBW macht 800 Millionen Euro Verlust
Presseberichte 06.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Untersuchungsausschuss zum EnBW-Deal - SPD will Vorsitzenden absetzen
taz.die tageszeitung: Katastrophale Bilanz 2011 - RWE strahlt nicht mehr
Presseberichte 05.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Untersuchungsauschuss zum EnBW-Deal - Das Doppelspiel des Mappus-Einflüsterers
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal „Grün-Rot richtet Scherbenhaufen an“
Presseberichte 04.03.2012
Stuttgarter Zeitung: „Mit uns für Ba-Wü“ Streit um EnBW-nahen Verein
Südwestpresse: EnBW-Deal - Ehemaliger Rechtsberater distanziert sich von Mappus
Presseberichte 03.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Kontroverse über Verein von EnBW-Leuten (108 kB)
Stuttgarter Zeitung: Demokratiedefizit und Intransparenz bei der OEW? (77 kB)
Südwestpresse: Jetzt werden die Bürger beteiligt
Presseberichte 02.03.2012
Stuttgarter Zeitung: Streit um Ausbau der Windkraft im Schwarzwald - Viel Wind um das Auerhuhn
Staatsanzeiger: Konzessionsverträge - Bürger-Engagement versus Energierecht (95 kB)http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.streit-um-ausbau-der-windkraft-im-schwarzwald-viel-wind-um-das-auerhuhn.8aad0ef4-04b9-46e1-9833-e938d2996bc6.html
Presseberichte 01.03.2012
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Ausschuss - Ringen um Mappus' Rederecht
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Skandal - Franzosen über das Land erbostl
Presseberichte 29.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Solarexperte aus Degerloch - Kein Grund zu klagen
Stuttgarter Zeitung: Europaviertel - EnBW-Tochter zieht in die Pariser Höf
Stuttgarter Zeitung: Streit um Verschwiegenheit - Problem für EnBW-Ausschuss
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Ausschuss - Mappus-Aussage droht zu scheitern
Handelsblatt: EnBW - Aufstockung von MVV-Anteilen möglich
Presseberichte 27.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiewende im Südwesten - Ein trojanisches Pferd der EnBW?
Wirtschaftswoche: Förderkürzung - Wer am Solarmarkt noch Chancen hat
Handelsblatt: Energie vom Dach - Was die Solarkürzung für Hausbesitzer bedeutet
Presseberichte 26.02.2012
taz.die tageszeitung: Subventionen für Industrie - Energiefresser werden bevorzugt
Presseberichte 24.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Der Oberbürgermeister und das Stromnetz - Schuster vor nächstem Bürgerkonflikt
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Stromnetz in Stuttgart - Nicht so voreilig
Stuttgarter Zeitung: Energie - Regierung kappt Solarförderung
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Solarergie - Zeit für eine Wende
FTD: Eon-Rivale RWE zeigt neues Gesicht für die Energiewende
Presseberichte 21.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiekonzern EnBW - Roland Berger berät die Regierunghttp://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.energiekonzern-enbw-roland-berger-beraet-die-regierung.c4f6e079-59db-4d4d-9364-7149fd6ca38c.html
FTD: Energiewende - Stromnetzbetreiber Tennet schreit nach Hilfe
Presseberichte 20.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Andreas Renner im Interview „Bin im Verein für deutliche Aussprache“, Seite 2: Stadtwerke
stuttgart.de: Stadtwerke Stuttgart setzen beim Vertrieb von Strom und Gas auf Kooperation mit EWS
Presseberichte 19.02.2012
Spiegel: Umstrittene Gasförderung - Neue Studie gibt Entwarnung für Fracking
Presseberichte 18.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Stadtwerke - Südbadische Stromrebellen vorne
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Stadtwerke - Spannung
Stuttgarter Zeitung: Stuttgart - Bürgerentscheid ist möglich
Stuttgarter Zeitung: Die südbadischen Stromrebellen machen das Rennen (605 kB)
Stuttgarter Nachrichten: Stadtwerke wollen mit Öko-Anbieter EWS kooperieren (70 kB)
Presseberichte 16.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Land klagt nach EnBW-Kauf gegen die EdF
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Land lässt Kaufpreis gerichtlich prüfen
Südwestpresse: Sindelfinger Stadtwerke gehen leer aus
Schwäbisches Tagblatt: Bürgerbegehren gefordert - 27 500 Unterschriften für unabhängige Stadtwerke
Spiegel: Energieversorgung in Deutschland - Stromhändler zocken fast bis zum Blackout
Presseberichte 15.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Bürgerentscheid über Stromnetz ist möglich (105 kB)
Stuttgarter Zeitung: Der Poker mit der EnBW hat erst begonnen
Stuttgarter Zeitung: Bundesregierung - Kabinett erleichtert Stromanbieter-Wechsel
Cannstatter Zeitung: Bürger wollen unabhängige Stadtwerke (242 kB)
Stuttgarter Nachrichten: 27 500 Bürger für starke Stadtwerke (47 kB)
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal Brisanter „Fehler“ bei Morgan Stanley
Presseberichte 14.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Interview mit Fritz Kuhn „Begreifen, was die Leute umtreibt“, Seite 3: Stadtwerke
Stuttgarter Zeitung: Energiewende Standorte für Pumpspeicherwerke
Handelsblatt: Versorger - Eon kann HSE-Anteile an Kommune verkaufen
Presseberichte 13.02.2012
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Chef? Nein danke!
VKU: Unkonventionelle Erdgasförderung - VKU fordert verbesserten Genehmigungsrahmen
Süddeutsche: Kürzere Kündigungsfristen bei Stromverträgen - Schneller zur Konkurrenz
Presseberichte 12.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Klimaschutz Der Streit ums Energiesparen
Süddeutsche: Trotz Kälte genug Strom - Die ausgefallene Katastrophe
Presseberichte 10.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Stromversorgung in Stuttgart - Mit wem bandeln die Stadtwerke an?
Stuttgarter Zeitung: Energieversorgung - Trotz eisigen Frosts gibt es genug Strom und Gas
Handelsblatt: Energieversorgung - In Süddeutschland wird das Gas knapp
taz.die tageszeitung: Kosten bremsen neue AKW - Seit 20 Jahren "im Bau"
Presseberichte 09.02.2012
taz.die tageszeitung: Kritik an Baden-Würtembergs Klimazielen - Greenpeace widerspricht Grün-Rot
Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung: Das Modell soll Schule machen
VKU: Wirtschaftsausschuss zeigt Bundesregierung den Weg
Presseberichte 08.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Aufbau eigener Stadtwerke - EnBW wird Partner bei Stadtwerken
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal Keine Ermittlungen gegen Mappus und Stächele
Stuttgarter Zeitung: Energieversorgung in Böblingen - EnBW wird Stadtwerke-Partner
Stuttgarter Nachrichten: Treibhausgase - Klimaschutz soll bares Geld bringen
Wirtschaftswoche: RWE, EnBW, E.On - Die Spar-Fahrpläne der Energieversorger
Presseberichte 07.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Mit Innovationen den Chinesen Paroli bieten - Siemens steht zur Windenergie
Stuttgarter Zeitung: Der Umweltminister legt ein Energiekonzept vor - Klimaschutz erhält Gesetzesrang
Stuttgarter Nachrichten: Probleme im Südwesten - Russland drosselt Gaslieferung
Presseberichte 06.02.2012
Stuttgarter Zeitung: „Stadtwerke bringen der Kommune Geld ein“ (515 kB)
Stuttgarter Zeitung: Bosch in Malaysia - Baustart für Solar-Fabrik verschoben
Presseberichte 05.02.2012
Süddeutsche: Energiekonzern verschärft Sparprogramm - RWE will weitere Milliarde einsparen
Presseberichte 03.02.2012
Stuttgarter Nachrichten: Ausschuss zum EnBW-Deal Mappus wird als Erster befragt
Stuttgarter Zeitung: Aktienkauf Mappus wappnet sich für "hässliche Fragen"
taz.die tageszeitung: Energiewende im Praxistest - Atomkraft an die Wand geblasen
Presseberichte 02.02.2012
Stuttgarter Nachrichten: Mappus - Der vergiftete Aktien-Coup
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal Verbleib der E-Mail zum EnBW-Deal ist geklärt
Stuttgarter-Amtsblatt: Freie Wähler - Eigene Stadtwerke (94 kB)http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.enbw-deal-verbleib-der-e-mail-zum-enbw-deal-ist-geklaert.87c2ad25-7910-43b9-8e15-6c8434ad500d.html
Presseberichte 01.02.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiewende im Land Ökostrom für landeseigene Gebäude
Spiegel: Förderboom - Grünen-Politiker fordert Zwangspause für riskante Gasförderung
Presseberichte 31.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Rückkauf der EnBW-Aktien - Entdeckung einer entlastenden Mail
Stuttgarter Nachrichten: Energieverbrauch - Land gibt Geld aus, um Geld zu sparen
Schwäbische Zeitung: Am See sieht man Fracking kritisch
Presseberichte 30.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Energieversorger Claassens Entdecker suchen den EnBW-Chef
Presseberichte 27.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Stromerzeugung Die CDU plädiert für 600 neue Windräder
Handelsblatt: Exxon-Mobil-Manager Kalkoffen - „Die Angst vor Chemie ist nachvollziehbar“
Spiegel: "Fracking" - EU will keine neuen Gesetze für umstrittene Gasförderung
Presseberichte 26.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Energie in Stuttgart „Stadtwerke stehen für die Energiewende“
Stuttgarter Zeitung: Nach Atomwende - CDU: 600 neue Windräder bis 2020
Stuttgarter Zeitung: Mappus' EnBW-Deal - Morgan Stanley gibt Akten frei
Stuttgarter Nachrichten: Untersuchungsausschuss EnBW: Ein Codewort für den Milliardendeal
Stuttgarter Nachrichten: Neues Konzept - CDU will Energiewende beschleunigen
Presseberichte 25.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Stadtwerke Stuttgart - Das Ziel muss sein: günstiger Preis und grüner Strom
Stuttgarter Zeitung: Erneuerbare Energien - Bosch will an der Fotovoltaik festhalten
Stuttgarter Nachrichten: Stuttgart Ökostrom der Stadtwerke wird kein Schnäppchen
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Mappus-Auftritt vor Ausschuss wird verschoben
Presseberichte 24.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiewende - Stadtwerke-Start mit tausend Kunden?
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Energiewende - Partner gesucht
Presseberichte 20.01.2012
Handelsblatt: Chinas Staatsfonds kauft sich bei Thames Water einhttp://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/britischer-wasserversorger-chinas-staatsfonds-kauft-sich-bei-thames-water-ein/6090746.html
Stuttgarter Zeitung: Globale Erwärmung - Eine regionale Kooperation zum Klimawandel am Bodensee
Stuttgarter Nachrichten: Energiewende - Windkraft-Flaute im Land hält an
Presseberichte 19.01.2012
taz.die tageszeitung: Röttgen über Solarsubventionen - Vorsicht vor dem Chinesen
Strohgäu Extra: Nicht länger im Netz der EnBW gefangen
Presseberichte 18.01.2012
Stuttgarter Nachrichten: Energiekonzern – wohin? EnBW erhält frisches Geld vom Land
Stuttgarter Zeitung: Kohlendioxid-Ausstoß in Stuttgart Stadt hat Ziele beim Klimaschutz verfehlt
Stuttgarter Zeitung: Terrorabwehr im Südwesten - Neue Mauern um die Atomzwischenlager
taz.die tageszeitung: Grünen-Konzept stößt auf Widerstand - Endlagersuche mit Hintertürchen
newsroom.stuttgart.de: Ökostrom für Gebäude und Einrichtungen der Landeshauptstadt
Presseberichte 17.01.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Affäre Lobbyist mit der Mission Weltfrieden
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Mappus kann vor Ausschuss aussagen
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Affäre - Kapitalspritze für EnBW kommt
Stuttgarter Nachrichten: Klimaschutz - Stuttgart vom CO2-Ziel weit entfernt
Handelsblatt: Kommunalversorger - MVV baut Windparks lieber an Land
Handelsblatt: Großmann mahnt europäische Energiepolitik an
Handelsblatt: Röttgen und Rösler - Der Streit der Minister um den Ökostrom
Presseberichte 16.01.2012
taz.die tageszeitung: Kartellamt bricht Fernwärme-Monopol - Das letzte Energiemonopol fällt
Presseberichte 15.01.2012
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-U-Ausschuss - CDU wirft Regierung Täuschung vor
Presseberichte 12.01.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Affäre - Abenteuerliche Vorwürfe aus Moskau
Stuttgarter Zeitung: Fraktionsklausuren - Die EnBW kann auf frisches Kapital hoffen
Stuttgarter Zeitung: Gaisburg - Der Mensch verschwindet hinter der Maschine
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Mappus darf sich wohl selbst verteidigen
taz.die tageszeitung: Gerichtsentscheid zu Kernbrennstoffsteuer - Anschlusstreffer gegen Atomlobby
Presseberichte 11.01.2012
Stuttgarter Zeitung: EnBW Der Abbau von Atommeilern verzögert sich
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal Bank bricht Schweigen, Mappus darf auch reden
Stuttgarter Nachrichten: Ökostrom Südwesten verschläft die Energiewende
Presseberichte 10.01.2012
Süddeutsche: EU-Kommissar will deutsche Energiekonzerne stärken - Oettinger schlägt Fusion von Eon und RWE vor
Stuttgarter Zeitung: EnBW Atomexperte wechselt in den Vorstand
Stuttgarter Zeitung: Ludwigsburg Kritik an Süwag hält an
arte: Gas Monopoly
Presseberichte 09.01.2012
Zeitung für kommunale Wirtschaft: Süwag bündelt gesamten Netzbetrieb in der „Syna“
Stuttgarter Zeitung: Atommüll - AKW Obrigheim: Vier Anwohner klagen
Stuttgarter Nachrichten: Energiewende Öko-Energien auf dem Vormarsch
taz.die tageszeitung: Fotovoltaik-Branche - Energiewende im Rekordtempo
Presseberichte 07.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiewende Limpurger Windriesen sollen Pumpwasser speichern
Presseberichte 06.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Energiekonzern Bei der EnBW stehen die Zeichen auf Erneuerung
Presseberichte 05.01.2012
Stuttgarter Zeitung: 300.000 Mark Spende von Thermoselect - Teufel schweigt zu fragwürdiger Spende
Stuttgarter Zeitung: Unterstützung aus Österreich - Deutschland braucht Strom-Hilfe
taz.die tageszeitung: Kommunale Energie-Sanierung wird teuer - Wer zahlt die Energiewende?
Presseberichte 04.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Drückerkolonnen in Ludwigsburg - Süwag setzt Stromkunden unter Druck
Berliner Zeitung: RWE startet Süwag-Verkauf
Presseberichte 02.01.2012
Stuttgarter Zeitung: Solarunternehmen Sunways stimmt Einstieg zu
Presseberichte 2011
Presseberichte 29.12.201
Handelsblatt: Unternehmen klagen über Stromaussetzer
Stuttgarter Nachrichten: Solarpleiten - Schatten im Land der Sonne
Presseberichte 28.12.2011
Financial Times Deutschland: Was die Energiekonzerne schmerzt
Stuttgarter Nachrichten: "EnBW kann das Meisterstück von Grün-Rot werden" (247 kB)
taz.die tageszeitung: Strompreise verändern sich 2012 kaum - Atomausstieg bleibt unbemerkbar
Presseberichte 27.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: Ex-Chef Claassen warnt: EnBW nicht gefährden
Stuttgarter Nachrichten: Eiszeit zwischen Regierung und Mappus (99 kB)
taz.die tageszeitung: Zeitnot für die Atombranche
Presseberichte 26.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Land ließ Kaufpreis von Experten bewerten
Handelsblatt: Rückblick 2011 - Unglücksjahr für die Energieversorger
Presseberichte 25.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Windkraftanlagen im Land - Rotoren werden aufgewertet
Presseberichte 23.12.2011
taz.die tageszeitung: Deutschland exportiert weiterhin Strom - Statistik widerlegt Atomlobby
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Anhörung zum Windenergieerlass gestartet
Presseberichte 22.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW Solar-Testlabor mitten auf der Alb
Handelsblatt: Milliardenplan - Stadtwerke attackieren Stromriesen
Handelsblatt: Geplatzte Pläne - RWE und Eon feiern ein trauriges Weihnachten
Handelsblatt: Kooperation zwischen RWE und Gazprom geplatzt
Presseberichte 21.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Mappus besteht auf öffentlichen Auftritt
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Die Rechtsanwälte prüfen wieder
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal Mappus darf vorerst nicht reden
Kornwestheimer Zeitung: Ludwigsburg - Stadtwerke kritisieren EnBW
Filder-Zeitung: Die Stadt beteiligt sich am Neckarnetz
Presseberichte 20.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Energiekonzern - Ratingagentur Moody's stuft EnBW herab
Stuttgarter Zeitung: Staatsanwaltschaft - Ermittler tun sich mit EnBW-Deal schwer
Stuttgarter Zeitung: Elektroautos - Land fördert Elektromobilität mit 50 Millionen Euro
Stuttgarter Nachrichten: E-Mobilität - Mit einer Karte ans Steuer des Elektro-Smarts
Presseberichte 19.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Daimler verschiebt den Start des E-Smarts
Stuttgarter Nachrichten: Energieversorgung - Windrad und Stausee in einem
Financial Times Deutschland: Stoppt die Offshore-Windkraft!
Presseberichte 17.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Energieversorger - Der Kampf ums Stromnetz
Marbacher Zeitung: Stromnetz - Stadt möchte die Mehrheit (40 kB)
Filder-Zeitung: Stadt hält sich NEV-Option offen (907 kB)
Stuttgarter Zeitung: Gutachten zu EnbW geplatzt (339 kB)
Stuttgarter Nachrichten: „Ein Endlager im Land ist möglich“ (101 kB)
Stuttgarter Nachrichten: Volle Kraft gegen die Windkraft (307 kB)
Wirtschaftswoche: Bundesnetzagentur: Preiserhöhungen sind zu hoch
Presseberichte 16.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Einigung mit Verdi - Keine Entlassungen bei der EnBW
Stuttgarter Nachrichten: Stromnetz wird kommunalisiert (81 kB)
Esslinger Zeitung: Grünes Licht für Neckar-Netze
Presseberichte 15.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Hauptversammlung EnBW muss keine VNG-Anteile kaufen
Handelsblatt: Wasserkraftwerk belastet Gewinn von EVN
Presseberichte 14.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal Aufklärung soll am 21. Dezember beginnen
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Grün-Rot lehnt CDU-Antrag ab
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal Landtag setzt Ausschuss ein
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Grün-Rot lehnt CDU-Antrag ab
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Den Prüfauftrag vergeben
Presseberichte 13.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - CDU beantragt Untersuchungsausschuss
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - CDU und SPD sind für EnBW-Ausschuss
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EnBW - Das richtige Instrument
Wirtschaftswoche: Die neuen Köpfe der Energieversorger
Presseberichte 12.12.2011
Stuttgarter Zeitung: EnBw-Deal - Mappus will den Untersuchungsausschuss
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Protokoll stützt Mappus' Version
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Mappus begrüßt Pläne für Untersuchungsausschuss
Stuttgarter Zeitung: Energiekonzern - Schuldenkrise verhagelt Eon-Bilanz 2011
Südwestpresse: Grüne wollen U-Ausschuss zum EnBW-Deal
Süddeutsche: Stellenabbau bei RWE und Eon - Schwere Zeiten für Mitarbeiter der Energiebranche
Süddeutsche: Umstrittenes EnBW-Geschäft Mappus soll am runden Tisch aussagen
Presseberichte 11.12.2011
Pforzheimer Zeitung: Protokoll zu EnBW-Deal stützt Version von Stefan Mappus
Handelsblatt: Schmiedel: Neuer EnBW-Chef soll Energie-Profi sein
FAZ.NET: Der Masterplan für die deutsche Energiewende
Stuttgarter Zeitung: Land gibt mehr Geld für Energiewende
Presseberichte 09.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Landesregierung - Anleihe für EnBW ist eine Option
Stuttgarter Zeitung: Energieversorger - Land finanziert EnBW-Kapitalspritze auf Pump
Stuttgarter Nachrichten: Landesregierung - EnBW: Land doch zu Kapitalspritze bereit
Stuttgarter Nachrichten: Villis Kopf war dem Land 400 Millionenwert (93 kB)
Stuttgarter Nachrichten: Kopfgeld (231 kB)
Handelsblatt: EnergieversorgerEnBW überdenkt Expansion ins Gas-Geschäft
Süddeutsche: EU setzt weiter auf Atomkraft Brüssel ignoriert deutsche Energiewende
taz.die tageszeitung: EU-Energiefahrplan bis 2050 - Baut ein, zwei, viele Atomkraftwerke
Presseberichte 08.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Landesregierung - EnBW: Land doch zu Kapitalspritze bereit
Stuttgarter Nachrichten: EnBW - Wie lange bleibt Villis noch im Amt?
Stuttgarter Zeitung: Nachfolge EnBW-Vorstandschef - Land hat kein Interesse an Aktienverkauf
Stuttgarter Zeitung: Die Energiewende kommt nur langsam voran
swr.de: EnBW-Aufsichtsrat berät über Nachfolge von Villis
Presseberichte 07.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Riesiges Wasserreservoir - Der Bodensee im Wasserhahn
swr.de: Der EnBW-Umbau steht unter Hochspannung
Handelsblatt: Kapitalerhöhung - Kommunen verlieren weiter Einfluss auf RWE
taz.die tageszeitung: Stromquellen in Deutschland - Mehr Strom, dafür grüner
Kornwestheimer Zeitung: Das Gezerre um das Stromnetz wird heftiger
Presseberichte 06.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Reaktionen auf den EnBW-Deal - Erst Lob, dann die Kritik
Stuttgarter Zeitung: Kontrolle des EnBW-Deals - Rechnungshof und Anwälte prüfen
Handelsblatt: Energiekonzern - Grüne Landesregierung stürzt EnBW-Chef Hans-Peter Villis
Stuttgarter Zeitung: EnBW - Villis muss seinen Chefsessel räumen
Stuttgarter Zeitung: Chefwechsel bei der EnBW Villis verliert Landräte als Verbündete
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EnBW-Chefwechsel - Konzern ohne klare Strategie
Stuttgarter Nachrichten: Energiekonzern - Villis muss EnBW-Chefsessel räumen
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar - Villis-Abschied: Unverträglich
Stuttgarter Zeitung: Folgenschwerer Coup des Stefan Mappus - "Die EnBW-Aktien kommen heim"
Handelsblatt: Energiekonzern - RWE beschließt Kapitalerhöhung
Südwest Presse: Land bastelt an der ENBW
Stuttgarter Zeitung: Haushalt in Stuttgart - Der Gemeinderat tritt auf die Sparbremse
Presseberichte 05.12.2011
Stuttgarter Zeitung: Energiewende Grün-Rot geht auf die Wirtschaft zu
Stuttgarter Zeitung: Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke - Präsident stellte Schecks für Politiker aus
taz.die tageszeitung: Greenpeace in Frankreich - Einfach ins AKW marschiert
Handelsblatt: CO2-Speicherung - Vattenfall stoppt Milliarden-Projekt
Presseberichte 04.12.2011
Handelsblatt: Starke Stadtwerke - SPD will die Energieriesen entmachten
Antrag Bezirk Hessen-Süd: 100%igen Ausstieg aus der Atomindustrie (7.365 kB)
Presseberichte 03.12.2011
Süddeutsche: Umbau des Energiekonzerns - RWE baut Tausende Stellen ab
Presseberichte 01.12.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Das lange Warten auf Mappus' Aussage
Presseberichte 30.11.2011
Stuttgarter Nachrichten, "Nord-Rundschau": Von der himmlischen Energie profitieren
Presseberichte 29.11.2011
Die CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg: „Die EnBW darf nicht zerschlagen werden“
Stuttgarter Nachrichten: Stadtwerke wollen mitreden, doch Kretschmann schweigt (359 kB)
Stuttgarter Zeitung: EnBW will Stromnetze behalten (418 kB)
Stuttgarter Zeitung: Südwestbank profitiert von der Energiewende
Presseberichte 27.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Energiebranche - Stadtwerke für Aufspaltung der EnBW
Presseberichte 26.11.2011
Wirtschaftswoche: Stadtwerke wollen EnBW-Netztochter von Konzern abspalten
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Stefan Mappus - CDU in Nöten
FAZ.NET: Stefan Mappus - Ein Mann macht sich weg
Presseberichte 25.11.2011
Stuttgarter Nachrichten: Mappus-Interview - "Ehre kommt vor Karriere"
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Regierungszentrale prüft Mappus' Wunsch
Stuttgarter Zeitung: Offensive des Ex-Ministerpräsidenten - Mappus: Regierung hat Akten zu EnBW-Deal
Stern: Die Energiewende hängt am Netz
Spiegel: Netzagentur - Experten sehen Stromnetze am Rand der Belastbarkeit
FAZ.NET: Bundesnetzagentur - Netzengpässe gefährden Energiewende
Bundesnetzagentur: Monitoringbericht 2011 veröffentlicht
Presseberichte 24.11.2011
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Mappus will sich wehren
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Mappus will reden - wenn Kretschmann es erlaubt
Stuttgarter Nachrichten: Gesponserte Sportvereine - Das Füllhorn der EnBW leert sich
Stuttgarter Zeitung: Verein forciert Energiewende (388 kB)
Presseberichte 23.11.2011
Stuttgarter Nachrichten: Kommunen sollen bei EnBW-Tochter herrschen (945 kB)
Stuttgarter Zeitung: Die Energiewende lässt auf sich warten
taz.die tageszeitung: Deutsche Klimapolitik festgefahren
Handelsblatt: EnBW-Ranking bestätigt
Der Westen: NRW stoppt Erdgas-Bohrungen
Zeitschrift für neues Energierecht, Jahrgang 15/5/2011: Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen für Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg im Wandel (1.733 kB)
Medienberichte 22.11.2011
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Rechnungshof-Chef in der Kritik
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Rechnungshof-Chef - Aufseher ohne Autorität
Stuttgarter Nachrichten: Eon mit kräftigem Stellenabbau
Stuttgarter Nachrichten: Industrie fährt auf Stromautobahnen in Zukunft gratis
Deutschlandradio Kultur: Rückkauf des Tafelsilbers
Presseberichte 21.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Sonnenenergie - Oettinger fädelt Wüstenstrom-Deal ein
Stuttgarter Nachrichten: Kritik an EnBW-Deal - Mappus hört bei Merck auf
Presseberichte 20.11.2011
taz.die tageszeitung: Gasbranche in den USA - Rückschlag beim Fracking
Sonntag Aktuell: Trockenperioden am Bodensee befürchtet (124 kB)
Presseberichte 19.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Nur ein Nachfolger für den Chef fehlt noch (129 kB)
Presseberichte 18.11.2011
taz.die tageszeitung: Koalition streitet über Effizienz
Presseberichte 17.11.2011
Handelsblatt: EnBW erleidet Schlappe im Kauf-Streit mit EWE
Südwest Presse: Bekenntnis zur ENBW und Seitenhieb gegen Berlin
Financial Times Deutschland: Rechnungshof prüft nun doch EnBW-Deal
Presseberichte 16.11.2011
Südkurier: Rechnungshof prüft EnBW-Deal
Pforzheimer Zeitung: Politik fordert eine bessere Kooperation zwischen der EnBW und den Stadtwerken
Südwest Presse: Zeichen deuten nun doch auf ENBW-Untersuchungsausschuss
Südwest Presse: Stadt erhält größte Elektroflotte der Welt
Financial Times Deutschland: Atomausstieg - Energiewende gerät ins Stocken
Presseberichte 15.11.2011
Märkische Allgemeine: EnBW leitet juristische Schritte gegen EWE ein
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Chef rechnet mit neuem Vertrag (44 kB)
Stuttgarter Zeitung: Der schwierige Rückkauf (138 kB)
Stuttgarter Nachrichten: Die Fronten sind verhärtet
Südwest Presse: SPD macht Druck auf EnBW und fordert neue Netz AG
taz.die tageszeitung: Klage gegen AKW-Laufzeitverkürzung - Eon will Grundrecht auf Gewinn
Südkurier: Klimawandel am See im Fokus
Presseberichte 14.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Neue Windräder Regionalverband will weiter planen dürfen
Stuttgarter Zeitung: Junge Union rügt EnBW-Deal als schwere Hypothek (115 kB)
taz.die tageszeitung: Erneuerbare Energien - Pausenprämie für Großverbraucher
Südwest Presse: Was bedeutet die Energiewende?
Medienberichte 13.11.2011
Die ZDF.reportage: Frischer Wind in der Steckdose
Vor mehr als zehn Jahren schlossen sich in Schönau Bürger zu einer Anti-Atom-Bürgerinitiative zusammen. Sie wollten sich von der EnBW unabhängig machen. Die ZDF.reportage besucht die Stromrebellen.
Handelsblatt: Sonnenstrom - Die Hauswand als Energielieferant
Süddeutsche: Russland bietet Energiepartnerschaft an - Kraftwerk Moskau drängt auf deutschen Markt
Presseberichte 12.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Atomkraftwerk - Philippsburg II außerplanmäßig abgeschaltet
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Wenn die Vergangenheit nicht vergehen will
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Atommüll - Schwarz-Grün beweist Mut
Medienberichte 11.11.2011
Landesschau aktuell B.-W.: EnBW-Deal - Landesrechnungshof (3:56 min)
Financial Times Deutschland: EnBW schreibt rote Zahlen
Merkur Online: Justiz ermittelt gegen Chef des Energieriesen EWE
taz.die tageszeitung: Grünen-Atomexpertin zu Gorleben - "Das darf keine Alibilösung sein"
Stuttgarter Zeitung: EnBW schreibt weiter rote Zahlen
Stuttgarter Nachrichten: Verdi kampfbereit - EnBW: Mitarbeiter sollen Lohn abgeben
Presseberichte 10.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Elektro-Smarts in Stuttgart - 500 Autos für Kurzstrecken zu mieten
Stuttgarter Zeitung: Zu Atdorf gibt es keine Annäherung (46 kB)
Medienberichte 09.11.2011
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal "Dringendes Thema für den Rechnungshof"
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EnBW-Deal - Vorsätzlich versagt?
Stuttgarter Nachrichten: Alternative Energien - Warnung an grün-rote Windkraftfans
Handelsblatt: Quartalsbilanz - Eon bricht der Gewinn weg
Südwest Presse: ENBW-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis beim Forum im Stadthaus
ZDF zoom: Gefährliche Gier
Presseberichte 08.11.2011
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Brüssel macht Mappus das Leben schwer
Presseberichte 07.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Landesrechnungshof - Die Scheu der Prüfer vor dem EnBW-Deal
Presseberichte 06.11.2011
taz.die tageszeitung: Entsorgung teurer als gedacht - Akw-Abriss dauert 75 Jahre
Handelsblatt: EnBW drohen Milliarden-Abschreibungen
Siegel Online: Stromkonzerne sollen Daten manipuliert haben
Presseberichte 05.11.2011
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Sorgen wegen Schweigeklausel im Vertrag mit Notheis
Stuttgarter Zeitung: Das Parlament muss aufklären (90 kB)
Rheinische Post: Suche nach neuen Großaktionären - EnBW lockt Düsseldorf
Presseberichte 03.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Interview zur Energiewende - "Lassen sich die Gesetze auch durchsetzen?"
Presseberichte 02.11.2011
Stuttgarter Zeitung: Stefan Mappus und der EnBW-Deal - Medienschelte geht nach hinten los
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EnBW-Deal - Gravierende Widersprüche
Frankfurter Rundschau: Klimawandel - Die vergessenen Helfer
Frankfurter Rundschau: Stiftungsprofessuren - Die Atomlobby unterwandert Universitäten
Presseberichte 31.10.2011
Stuttgarter Zeitung: Energieversorger - Streit zwischen EnBW und EWE eskaliert
Presseberichte 29.10.2011
Stuttgarter Zeitung: Oldenburger Energieversorger EWE - Wirbel um Korruptionsaffäre bei EnBW-Tochter
Presseberichte 28.10.2011
Staatsanzeiger Baden-Württemberg: Mehr Teilhabe durch
Planungszellen (27 kB)
taz.die tageszeitung: Mobilität in Baden-Württemberg - Stuttgart verleiht Elektrofahrräder
Presseberichte 26.10.2011
Stuttgarter Zeitung: Kritik von der Regierung - Die EnBW kommt nicht zur Ruhe
Stuttgarter Nachrichten: Nach Grundüberholung - Neckarwestheim II wieder am Netz
Presseberichte 25.10.2011
Stuttgarter Zeitung: Windkraft - Grüne wollen Bürgerbedenken ernst nehmen
Presseberichte 23.10.2011
Südwest Presse: Machtkampf bei der EnBW: Rating in Gefahr
Presseberichte 21.10.2011
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Mappus sieht Kampagne gegen sich
Stuttgarter Zeitung: EnBW-Deal - Mappus widerspricht der EdF
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EnBW-Deal - Der Bart muss ab
Stuttgarter Nachrichten: EnBW-Deal - Das Verwirrspiel geht weiter
Presseberichte 20.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umweltminister-untersteller-kritisiert-greenpeace.5717601e-3d29-4127-a087-2a31ed20ba17.html
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.enbw-deal-hat-mappus-unwahrheit-gesagt.6dd18f64-810b-41c3-a9b9-91c2b6699db7.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.enbw-deal-schmid-erkennt-gezielten-verfassungsbruch.021b11a1-6167-4c2b-bcc5-296e845acb56.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.enbw-deal-schmid:-mappus-brach-verfassung-bewusst.3719a5c9-8b00-4b17-8ec2-9abbbe81d901.html
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/staatsanwaeltin-zeigt-mappus-an/5335554.html
taz.die tageszeitung: http://www.taz.de/Monitoring-fuer-Energiewende/!80241/
taz.die tageszeitung: http://www.taz.de/Energiepreise/!80283/
Presseberichte 19.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.atommuell-wird-philippsburg-das-zweite-gorleben.52da4a7c-0cd4-42c8-abd1-2f5d134f4557.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.greenpeace-attackiert-landesregierung-castoren-sollen-nach-philippsburg-rollen.187bfd72-ae0a-4208-98f2-2159910f7e51.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.energiesparen-nur-wenige-tauschen-heizpumpen-um.072a157e-aa51-4ba1-8781-dd3d4c670882.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ein-gutes-konzept-ist-noch-nicht-in-sicht.039be9bd-47dd-463c-a6a3-90897548ec14.html
taz.die tageszeitung: http://www.taz.de/Energieversorger-EnBW/!80221/
Presseberichte 18.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kapitalerhoehung-land-sucht-investoren-fuer-enbw.715af019-bb5c-40b4-a0ec-38a378be2788.html
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pumpspeicherkraftwerk-das-wunder-von-forbach-ist-erklaerlich.72daea2c-0ddc-41ed-85b7-102f59db204d.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-mappus-enbw-deal-gruen-rot-sucht-investoren-auch-im-ausland.a6402918-b5c1-4df4-ad84-733e80080dcf.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zum-enbw-deal-das-land-steht-unter-zugzwang.72b9f998-7fc4-4acf-8b5b-c843d2e7e546.html
Südwest Presse: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/KOMMENTAR-OEW-Eine-Frage-der-Macht;art4306,1161939
Südwest Presse: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/ENBW-erhaelt-frisches-Geld;art4306,1161983
Südwest Presse: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Unter-Strom;art4306,1162117
Presseberichte 17.10.2011
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.energie-in-baden-wuerttemberg-wollen-landkreise-die-mehrheit-an-enbw.c00e601c-ee1c-460b-9bde-c0fa8c777b1a.html
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.land-in-zugzwang-finanzspritze-fuer-enbw-perfekt.23d01711-bdac-4ed0-a7ad-69d6574a007f.html
Spiegel online: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/O,1518,792120,00.html
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/muehsame-spurensuche-im-milliardengrab/5132706.html
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/eon-und-enbw-erhoehen-netzentgelte/5148980.html
Presseberichte 16.10.2011
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.regierung-prueft-annulierung-mappus-enbw-deal-kommt-unter-die-lupe.2e5cd406-9347-486f-bb91-854196838baf.html
Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/energie/interview-mit-baden-wuerttembergs-umweltminister--wir-haben-wind-wie-an-der-nordsee-,1473634,11015996.html
Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/energie/preiserhoehungen-geschenk-an-die-stromkonzerne,1473634,11016718.html
Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/energie/steigende-strompreise-das-versagen-der-kontrolleure,1473634,11016592.html
Presseberichte 15.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hans-peter-villis-enbw-fordert-von-regierung-mehr-geduld.5beadccd-d0e9-417d-b0cc-83e121e82ff3.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wasserenergie-die-renaissance-der-klappernden-muehlen.31bebe9f-2739-41d9-8de8-7cb3c867f638.html
Presseberichte 14.10.2011
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/beratung-bei-enbw-deal-war-zweifelhaft/4752596.html
Presseberichte 13.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.windkraft-im-land-weht-jetzt-ein-anderer-wind.8316ab6b-8507-48a4-9095-58d935ffb32b.html
Presseberichte 12.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.volksbefragung-minister:-mineralwasserschutz-gesichert.5873609f-37c6-4763-83fb-8885090655cb.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.enbw-deal-eine-zeitbombe-bringt-staechele-ums-amt.8286b5fc-f0a8-423b-a379-82ceb4542709.html
Handelsblatt: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/muehsame-spurensuche-im-milliardengrab/v_detail_tab_print,5132706.html
Presseberichte 10.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stromversorgung-oekoenergie-bei-buergern-beliebt.cf391c14-836a-4950-887b-2e2aedb8978b.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.enbw-affaere-in-der-cdu-der-willi-ist-doch-selbst-opfer-von-mappus.79b95918-acc9-4abe-a582-848471cd912b.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.misstrauensvotum-gruen-rot-fordert-staechele-zum-ruecktritt-auf.8a38cdf1-603a-4d5b-8176-76da4d0cd112.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.leitartikel-zum-landtag-der-fluch-der-aera-mappus.e2995af5-692f-42be-a350-b39a8bca2128.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.studie-stuttgarter-wollen-neue-autokonzepte.ad1a6878-fe62-4eed-be91-dcce1b52f262.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.atomenergie-neckarwestheim-ii-ist-auch-vom-netz.2d76376a-74dd-49f9-b790-34f6a06e366f.html
Presseberichte 09.10.2011
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-urteil-zum-enbw-deal-gruen-rot-will-staechele-misstrauen-aussprechen.9a79fa0c-98a8-40b1-aee9-832613a81bc7.html
taz.die tageszeitung: http://www.taz.de/Atommuell-in-Deutschland!79606/
Presseberichte 08.10.2011
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.urteil-zum-enbw-deal-staechele-klammert-sich-an-sein-amt.1a78a444-f21f-42de-9515-8f48a46704aa.html
Presseberichte 07.10.2011
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mitarbeiter-gegen-enbw-enbw-unterliegt-im-streit-um-betriebsrenten.14580c53-7607-4e16-887c-69875683fdce.html
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.enbw-deal-cdu-steht-hinter-staechele.d0177049-9dc9-40fe-b4a6-8b053e3be46e.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-enbw-urteil-spd-will-mappus-zur-verantwortung-ziehen.ea3578b8-fb7c-43b1-8d61-6bf11bc3822e.html
Schwäbisches Tagblatt: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/rottenburg_artikel,-Die-Chancen-und-Grenzen-der-Buergerbeteiligung-_arid,148704.html
Presseberichte 06.10.2011
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-enbw-ein-sieg-fuer-den-ganzen-landtag.e7d86d39-6a79-48a0-8559-b542a69c5f80.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zittern-vor-dem-gericht-staecheles-dubiose-rolle-beim-enbw-deal.319d23ec-0b38-42da-9185-1d6041260f57.html
Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mappus-enbw-geschaeft-der-deal-bleibt-im-dunkeln.03fe89ec-56be-476e-a582-e3661f8fea4b.html
Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urteil-zum-enbw-deal-staechele-verteidigt-sich-gegen-vorwuerfe.81fffa57-7499-491e-949a-fe6e260bc380.html
CDU-Fraktionschef Hauk warnt Grüne
Stuttgart, 05.10.2011 fk - Im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Verfahrens am Staatsgerichtshof zum EnBW-Deal hat CDU-Landtagsfraktionschef Peter Hauk die Grünen vor einer Vorverurteilung von Landtagspräsident Willi Stächele (CDU) gewarnt. "Die Grünen bleiben ihrer politischen Linie treu. Noch bevor Fakten auf dem Tisch liegen, wird schon spekuliert und gemutmaßt", kritisierte Hauk am Mittwoch. Diese "Fall-vielleicht-Politik" sei völlig unangemessen.
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Eine folgenschwere Unterschrift
Stuttgart, 04.10.2011 Frank Krause - Das Thema klingt sperrig, ist politisch aber höchst brisant. Am Donnerstag prüft der Staatsgerichtshof, ob beim Wiedereinstieg des Landes bei der EnBW die Verfassung missachtet wurde. Das Urteil könnte gravierende Folgen haben.
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Ökostrom ist oft nicht grün
Stuttgart, 04.10.2011 Walther Rosenberger - Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind Ökostromtarife gefragt. Ihre ökologische Wirkung ist nach Ansicht von Verbraucherschützern allerdings oft sehr gering.
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Mappus bestreitet Manipulationen
Stuttgart, 01.10.2011 Andreas Müller - Unter normalen Umständen wäre die Firma wohl überschuldet. Fast fünf Milliarden Euro hat die Neckarpri GmbH an Krediten aufgenommen, um 46,5 Prozent der Aktien am Stromkonzern EnBW zu erwerben. Doch ihr einziges Investment hat seit dem Kauf am 6. Dezember vorigen Jahres massiv an Wert verloren: Gezahlt wurden damals 41,50 Euro je Aktie, seither sank der Kurs zeitweise bis auf 32 Euro - ein Buchverlust von 1,1 Milliarden Euro. Nur weil das Land eine "Ausstattungs- und Werterhaltungsgarantie" für Kursschwankungen übernommen hat, droht der Landesfirma keine Überschuldung.
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Steht bald ein Windrad auf dem Kappelberg?
Fellbach, 30.09.2011 Gerhard Brien - Der höchste Punkt des Schurwalds ist derzeit noch die Spitze des Albvereinsturms auf dem Kernen. Doch das könnte sich bald ändern. Bei der Windkraftoffensive der Landesregierung ist der Schurwald zwischen Kappelberg und Katzenkopf in den Blick geraten. Zumindest habe die Baurechtsbehörde im Landratsamt diesen Höhenrücken als einen von fünf möglichen Standorten im Rems-Murr-Kreis ins Visier genommen, erklärte der Landrat Johannes Fuchs vor wenigen Tagen. Auf Nachfrage erklärte Harald Knitter, der Pressesprecher des Landrats, es handle sich dabei nicht um konkrete Projekte, "sondern um einen Ausblick, welches Potenzial im Rems-Murr-Kreis überhaupt besteht".
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Die Stadt, der Strom und der Profit
Düsseldorf, 10.11 terz - Bis in die 1990er Jahre hinein war der Energiemarkt in Deutschland recht übersichtlich organisiert. In vielen Städten wurde die Stromversorgung von den kommunalen Stadtwerken betrieben. Diese waren für den Anschluss aller Haushalte und Betriebe innerhalb eines Gemeindegebietes an das Stromnetz zuständig und hatten dafür im Gegenzug das Recht, die Energieversorgung zu übernehmen.
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Die Atomkraft steht vor dem Aus
Bern, 28.09.2011 Knut Krohn - Die Schweiz hat auf dem Weg in Richtung Atomausstieg einen wahrscheinlich entscheidenden Schritt getan. Die Energiekommission des Ständerates hat am Dienstag überraschend beschlossen, dass praktisch keine neuen Meiler mehr gebaut werden sollen. Das heißt, dass der Ständerat, das ist die kleine Kammer des Schweizer Parlaments, in seiner heutigen Sitzung das Ende der Energiegewinnung aus Atomkraft beschließen wird. Der Nationalrat, die große Kammer der Volksvertretung, hat bereits im Juni grundsätzlich einem Ausstieg zugestimmt.
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Kontrolleur spielt eine Doppelrolle
Stuttgart, 27.09.2011 Andreas Müller - Nach dem Ärger über EnBW-Chef Hans-Peter Villis gibt es beim Land nun auch Irritationen über den Aufsichtsratsvorsitzenden Claus Dieter Hoffmann. Der Grund: Hoffmann arbeitet zugleich als Berater für die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW), die ebenso wie das Land 46,5 Prozent der EnBW-Anteile halten. Er hat die neue Regierung nach deren Angaben aber nicht darüber informiert. Der 69-Jährige sagt dagegen, seine Doppelrolle sei "den Beteiligten bekannt" gewesen. Auch die Rolle der von den Grünen nominierten Aufsichtsrätin Gunda Röstel löst beim Land Verwunderung aus. Sie agiere eher als Verbündete denn als Kontrolleurin von Villis, heißt es. Der vermutete Grund: bei dem Wechsel der einstigen Grünen-Parteichefin in die Wirtschaft sei Villis vor elf Jahren einer ihrer Förderer gewesen.
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EU-Ermittler durchsuchen Gasunternehmen
Brüssel, 27.09.2011 dapd - Bei einer groß angelegten Razzia haben EU-Wettbewerbshüter am Dienstag mehrere Büros des russischen Gasriesen Gazprom, aber auch die deutschen Energiekonzerne E.on und RWE durchsucht. Das bestätigten am Dienstag Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur dapd.
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Baden-Baden hat es eilig
Baden-Baden, 26.09.2011 Andrea Koch-Widmann - Dieses Argument lassen weder Hermann noch der Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) gelten. Die Regionalverbände seien von den geplanten Änderungen bereits im Frühsommer informiert worden. Seit Anfang August stünden die Eckpunkte auf der Homepage der Ministerien. Insofern hätten die Planer bis zum Fristablauf tatsächlich ein gutes Jahr Zeit. "Unser Ziel ist ein positiver Wettbewerb zwischen den Regionalverbänden und den Kommunen", betont ein Sprecher des Umweltministeriums, "wir haben es eilig."
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Windkraft-Testfeld als Visitenkarte des Landes
Stuttgart, 26.09.2011 Frank Krause - Grün-Rot möchte die erneuerbaren Energien im Land massiv ausbauen. Schon bald könnte es ein Vorzeigeprojekt geben. Ein Konsortium aus Firmen, Universitäten und Forschungsinstituten plant ein Testfeld zur Windenergieforschung.
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Norwegen will kein Akku sein
Stockholm, 26.09.2011 Reinhard Wolff - Klingt verlockend. Pumpspeicherkraftwerke in norwegischen Stauseen springen dann für die deutsche Stromversorgung ein, wenn in der Nordsee mal gerade Flaute herrscht und die Offshore-Windkraftparks nicht genug Energie produzieren. Wenn Deutschland bei starkem Wind zu viel Strom über hat, wird Wasser in die norwegischen Reservoirs zurückgepumpt; die Speicherseen sind wieder voll. 60 Atomkraftwerke würde dieser gegenseitige Austausch ersetzen.
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Klimaschutz schlägt Denkmalschutz
Emerdingen, 25.09.2011 Rüdiger Bäßler - Drei hölzerne Schwenktore, ein ausladendes Dach, das ist die Pfarrscheuer des Dorfes Emeringen im Alb-Donau-Kreis. Dahinter beginnen endlose Wiesen und Äcker. Das nebenstehende Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert mit seinem prächtigen Fachwerk stiehlt dem halb von Bäumen verdeckten historischen Zweckbau die Schau. Das Gebäudeensemble, zu dem auch die Dorfkirche gehört, liegt leicht erhöht über dem Dorf, von hier aus streicht der Blick über die Dächer der vielen Bauernhäuser der Umgebung. Von überall her blinkt Sonnenlicht, reflektiert von großflächigen Solaranlagen, die von findigen Landwirten und sparsamen Privatleuten installiert wurden.
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Aufs Dach gestiegen
Emerdingen, 25.09.2011 Rüdiger Bäßler - Vermutlich ist es kein Zufall, dass die katholische Kirche ihren juristischen Erfolg über das Land Baden-Württemberg wegen einer Liegenschaft im Alb-Donau-Kreis, also einem der Teilhaber an den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW), erringen musste. Dort in Oberschwaben hat der Strom nach Ansicht vieler Verantwortlicher immer noch aus der Steckdose zu kommen und nicht von Fotovoltaikanlagen oder Windrädern.
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Finanz-Gau für den Landkreis
Kreis Freudenstadt, 23.09.2011 Andreas Ellinger - Dem Landkreis Freudenstadt droht möglicher Weise ein finanzieller GAU.
Nach Berichten von überregionalen Medien wie der Süddeutschen Zeitung will die Energieversorgung Baden-Württemberg (EnBW) jeweils 400 Millionen Euro von ihren zwei Hauptaktionären, um die Stromerzeugung im Bereich von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie auszubauen.
Neben der landeseigenen Firma Neckarpri hält die OEW Energie-Beteiligungs-GmbH 46,5 Prozent an dem Konzern – sie gehört dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke, an dem der Landkreis Freudenstadt mit 5,007 Prozent beteiligt ist. Rein rechnerisch würden im Falle einer solchen Finanzspritze mehr als 20 Millionen Euro auf den Landkreis entfallen.
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OB Schuster hat einen neuen Posten
Stuttgart, 23.09.2011 dpa - Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke. Zu seinem Stellvertreter wurde der Erste Bürgermeister Michael Föll (beide CDU) gewählt, wie der städtische Energieversorger am Freitag mitteilte.
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EnBW auf Suche nach neuer Strategie
Stuttgart/Karlsruhe, 23.09.2011 Frank Krause und walter Rosenberger - Wer in diesen Tagen mit offenen Augen durch Baden-Württemberg fährt, dem stößt an Bushaltestellen und Straßenkreuzungen immer wieder ein Plakat ins Auge. „Sauber, auch der Preis: E-Bike für 3490 Euro“, steht da in blauer Schrift auf blauem Himmel, daneben der Schriftzug der EnBW und der Slogan „Ideen für das Energie-Musterland“. Auf den ersten Blick scheint der Konzern also auf dem Weg zu sein, den die neue grün-rote Landesregierung von ihm verlangt: Volle Kraft voraus in die erneuerbaren Energien
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Villis pokert mit der Politik um seinen Job
Stuttgart, 22.09.2011 Andreas Müller - Vier Jahre ist Hans-Peter Villis nun schon Chef der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW), aber noch immer trifft er auf Leute, die ihn nicht kennen. "Ach, Sie sind der Nachfolger von Utz Claassen", bekommt er nach dem Vorstellen öfter zu hören. Die erstaunte Reaktion zeigt, dass der 53-Jährige zumindest eine Erwartung der Großaktionäre rundum erfüllt hat: sich als Person nicht so sehr in den Vordergrund zu spielen wie sein schillernder Vorgänger. Wie gut er das Unternehmen ansonsten geführt hat, darüber gehen die Ansichten auseinander. Als großer Stratege gilt Villis, nach manchen Fehlschlägen, jedenfalls nicht.
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Siemens will neue Stromtrassen bauen
Berlin, 21.09.2011 Thomas Magenheim - Das 244 Kilometer lange Unterseekabel, das die Ferieninsel Mallorca neuerdings per Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) mit dem spanischen Festland verbindet, soll nur ein Anfang sein. Konstrukteur Siemens will mit solchen Stromautobahnen durch ganz Europa das Rückgrat der Energiewende aufbauen. "Anders geht es wegen der erneuerbaren Energien nicht", stellt der Chef des Siemens-Energiesektors, Michael Süß, bei der Vorstellung des mallorquinischen Teilstücks der Stromautobahn klar. Mit der Aufnahme von immer mehr, aber zugleich stark schwankender Windenergie aus demNorden oder Solarstrom aus dem Süden sei das europäische Verbundnetz schon heute an seinen Grenzen angekommen, meint er.
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EnBW-Zukunft sorgt Kretschmann
Stuttgart, 21.09.2011 Frank Krause - Wenn Winfried Kretschmann besonders verschwiegen wirken will und Geheimnisse am liebsten runterschlucken würde, greift der Ministerpräsident gerne zum schwäbischen Vokabular. So geschieht es auch am Dienstag. Vor der Landespresse geht es um das brisante Thema EnBW und die Frage, ob der noch amtierende Vorstandschef Hans-Peter Villis auch unter Grün-Rot der Vorstandschef bleibt. Zuletzt waren Informationen bekanntgeworden, wonach der 53-jährige Villis bis zum Jahresende von der neuen Landesregierung ein Signal erwartet, ob sein Vertrag an der Spitze des 210000 Mitarbeiter großen Konzerns über 2012 hinaus verlängert wird oder nicht. Die klare Botschaft aus der EnBW-Führungsetage: Wenn Grün-Rot die EnBW zu einer Art baden-württembergischem Stadtwerk zusammenstreichen wolle, werde Villis nicht mehr zur Verfügung stehen. Und was sagt Kretschmann zu dieser Art von Ultimatum und der Frage der Vertragsverlängerung? "I woiß nix."
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Oettinger: Mehr Mitsprache bei deutschen Atom-Plänen
Stuttgart, 21.09.2011 Walther Rosenberger - Seit Deutschland über Nacht aus der Atomkraft ausgestiegen ist, knarzt es in Europa. Denn die Auswirkungen der Entscheidung betreffen auch andere Länder. Jetzt will EU-Kommissar Oettinger die europäische Energiepolitik besser koordinieren und dafür zur Not auch die Souveränität der Staaten einschränken.
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Norwegen oder Atdorf, das ist die Frage
Stuttgart, 20.09.2011 Arnold Rieger - Ist der Bau des Pumpspeicherwerks Atdorf alternativlos? Wissenschaftler bestreiten das entschieden. Vor allem die norwegischen Seen gelten als ideale Speicher für deutschen Strom. Doch die Sache hat mehrere Haken.Es war nun schon das dritte Treffen zum Milliardenprojekt Atdorf, doch Gegner wie Befürworter, Politiker wie Wissenschaftler erwarteten es mit besonderer Spannung. Denn erstmals sollte die energiepolitische Grundsatzfrage beraten werden: Braucht man solche Batterien überhaupt?
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Sayonara, Atomkraft
Tokio, 20.09.2011 Martin Fritz - Sie riefen "Sayonara, Atomkraftwerke!" und forderten Entschädigungen vom Fukushima-Betreiber Tepco. Sie marschierten trotz schwüler Hitze stundenlang durch Tokio und machten sich bei einer Massenkundgebung Mut.
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"Wutbürger sind normale Bürger"
Berlin, 18.09.2011 Nadine Michael im Interview mit Prof. Dr. Hans J. Lietzmann - Der Wuppertaler Politologe Hans J. Lietzmann über das Risiko politischer Entscheidungen, Bürger als Experten und warum er den Begriff "Wutbürger" zynisch findet.
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AKW werden für Abriss vorbereitet
Philippsburg, 16.09.2011 dpa/lsw - Ein halbes Jahr nach dem Herunterfahren der Atommeiler Philippsburg I und Neckarwestheim I laufen die Vorbereitungen für den Abriss an. „Wir stellen zurzeit Rückbauteams zusammen, die die Planung übernehmen“, sagte ein Sprecher des Betreibers EnBW am Freitag auf Anfrage.
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Mappus hinterlässt keine Akten
Stuttgart, 16.09.2011 Andreas Müller - Die Grünen im Landtag werden keinen Untersuchungsausschuss einsetzen, um den EnBW-Deal des früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) aufzuklären. Dies verkündete die neue Fraktionschefin Edith Sitzmann nach der Klausurtagung der Abgeordneten. Damit revidierte sie eine Forderung ihres Vorgängers Winfried Kretschmann, der ein solches Gremium noch kurz vor der Landtagswahl gefordert hatte.
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Der schwere Abschied von der Erdwärme
Böblingen, 15.09.2011 Kata Kottra - Die Erdwärmebohrungen, die Ende Juli im Leonberger Stadtteil Eltingen (Kreis Böblingen) Risse an mehr als zwanzig Gebäuden verursacht haben sollen, haben nicht nur den dortigen Hausbesitzern geschadet. In der Folge hat das Land Baden-Württemberg Mitte August Bohrungen verboten, die tiefer als bis zur ersten grundwasserführenden Schicht reichen. Darunter leiden nun die Bohrfirmen im Südwesten - insgesamt handelt es sich um etwa 25 überwiegend mittelständische Unternehmen - und ihre Kunden.
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Verdi sagt Nein zu EnBW-Sparplänen
Stuttgart, 15.09.2011 Walther Rosenberger und Arnold Rieger - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat massiven Widerstand gegen die Sparpläne des Energiekonzerns EnBW angekündigt. "Wir scheuen uns nicht, auf die Straße zu gehen", sagte Bodo Moray, Landesfachbereichsleiter für die Energiebranche, unserer Zeitung. "Es kann nicht sein, dass die EnBW-Beschäftigten die Ergebnisse einer Politik ausbaden müssen, die sie nicht verschuldet haben."
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EnBW braucht 800 Millionen Euro
Stuttgart, 14.09.2011 rtr - Der Umbau der EnBW zum Ökostrom-Unternehmen kostet das Land Baden-Württemberg und den Kommunalverband OEW rund 800 Millionen Euro. Mit dieser Summe könne man durchstarten, sagte eine mit den Planungen vertraute Person.
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EnBW hofft auf Geld vom Land
Stuttgart/Karlsruhe, 14.09.2011 dpa - Der Umbau des Karlsruher Energiekonzerns EnBW vom Atomstromer zum Öko-Unternehmen kostet nach internen Planungen mehr als 1,5 Milliarden Euro. Das Geld soll sowohl von Mitarbeitern als auch von den Großaktionären - dem Land Baden-Württemberg und dem Kommunalverband OEW - aufgebracht werden. Außerdem will der Konzern Beteiligungen vor allem im Ausland verkaufen. Als entscheidend werten Unternehmenskreise die Haltung der neuen grün-roten Landesregierung. Sie habe noch nicht entschieden, ob sie die EnBW zu einem größeren Stadtwerk zusammenschrumpfen oder den von EnBW-Chef Hans-Peter Villis angestrebten europaweiten Ausbau mittragen will.
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Die Vielfalt macht's
Stuttgart, 13.09.2011 Werner Ludwig - Was tut Bosch, um seine Abhängigkeit vom Auto zu verringern?" So oder so ähnlich lautet eine Standardfrage bei den Bilanzpressekonferenzen des weltgrößten Automobilzulieferers. Denn die Autoindustrie spürt Konjunkturschwankungen schneller und stärker als viele andere Branchen. Wie heftig es in diesem Geschäft auf und ab gehen kann, hat die zurückliegende Krise in aller Deutlichkeit gezeigt. Es gibt also viele Argumente, die dafür sprechen, nicht nur auf den Automobilsektor zu setzen. Bosch hat deshalb schon früh nach anderen Geschäftsfeldern gesucht. Trotzdem entfielen auch 2010 wieder fast 60 Prozent des Konzernumsatzes auf diese Sparte.
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An Windrädern scheiden sich die Geister
Stuttgart, 13.09.2011 Wolfgang Messner - Es ist eine der wichtigsten Anliegen der grün-roten Landesregierung und eigentlich sollte sie am Dienstag im Kabinett verhandelt werden. Doch nun ist die Ausweitung der Windkraftanlagen für eine Woche zurückgestellt. Man sei mit den Vorbereitungen nicht fertig geworden, hieß es aus dem Stuttgarter Umweltministerium. Das zehn Punkte umfassende Eckpunktepapier, das eine massive Ausweitung der Flächen für die surrenden Rotoren vorsieht, soll nun kommenden Dienstag im Ministerrat durchgewinkt werden.
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Entwarnung nach Explosion in AKW
Paris, 12.09.2011 dpa - Bei der Explosion eines Verbrennungsofens für Atommüll in Südfrankreich ist am Montag ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere seien verletzt worden, berichtete die Atomaufsicht ASN. Bei dem Unfall in der Nähe der Atomanlage Marcoule etwa 30 Kilometer nördlich von Avignon sei aber keine Radioaktivität ausgetreten, betonte eine Sprecherin des Kommissariats für Atomenergie CEA.
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Untersteller will strenge Regeln aufstellen
Stuttgart, 08.09.2011 dpa/lsw - Nach gravierenden Zwischenfällen bei Geothermie-Bohrungen im Südwesten nimmt Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) die Fachbetriebe in die Pflicht. Die Branche müsse sicherstellen, dass bei Bohrungen für die Nutzung von Erdwärme fachmännisch gearbeitet werde, forderte Untersteller am Donnerstag in Stuttgart. „Ich habe aber den Eindruck, dass es in Leonberg an Sorgfalt bei der Anwendung technologischen Know-hows gemangelt hat.“ In Leonberg (Kreis Böblingen) waren nach Bohrungen einer Privatfirma an gut 20 Häusern Schäden von mehreren zehntausend Euro entstanden.
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Der Streit um den Riesenrotor
Ingersheim, 08.09.2011 Tim Höhn - Sie haben lange gewartet auf diesen Moment. Rund 3,6 Millionen Euro wollen die 350 Mitglieder der Energiegenossenschaft Ingersheim (Kreis Ludwigsburg) in den Bau des Windrads auf der Ingersheimer Höhe investieren, es soll die größte derartige Anlage in der Region werden: 180 Meter hoch. Entsprechend heftig ist der Gegenwind.
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Beim Heizstrom gibt es kaum Alternativen
Stuttgart, 07.09.2011 Judith Weber - Wolfgang Rastätter ist empört. Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) hat ihm vor einigen Wochen einen Brief geschrieben und angekündigt, dass der Stromtarif für seine Wärmepumpe von November an deutlich teurer wird. "Was mich daran ärgert, ist vor allem diese unverschämte Maßlosigkeit, mit der die EnBW die Preise erhöht hat", sagt er und steht damit nicht allein. Auch etliche Leser mit Nachtspeicherheizungen haben sich in Briefen an unsere Redaktion über die "enorme Verteuerung des Wärmestroms" beschwert. Wolfgang Rastätter hat sogar an den EnBW-Vorstandschef Hans-Peter Villis und das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium geschrieben, um sich zu beschweren.
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Unterstellers Rolle rückwärts
Kreis Ludwigsburg, 07.09.2011 Philipp Schneider - Ludwigsburg, Ditzingen, Stuttgart: Auf dem Strommarkt will kaum eine Kommune mehr gemeinsame Sache mit der EnBW machen. Stattdessen setzen die Rathäuser auf eigene Stadtwerke. Damit soll jetzt Schluss sein, fordert der grüne Energieminister Franz Untersteller. Jahrelang hatte der ehemalige Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen das Gegenteil gepredigt.
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In Zukunft Geld fürs Rumstehen?
Berlin, 07.09.2011 Manuel Berkel - Für Energiemanager, die ein neues Gas- oder Kohlekraftwerk bauen möchten, war der Ruf nach Subventionen selten so aussichtsreich wie in diesen Tagen. Denn mitten in der Energiewende sind ihre CO2-Schleudern wieder gefragt: Die Ökobranche wünscht sich flexibel regelbare Kraftwerke, die einspringen, wenn Sonne oder Wind schwächeln. Nach dem Abschalten der ersten acht Atommeiler ist die Angst vor Stromausfällen so groß wie nie zuvor.
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Kaltreserve soll Strom nicht verteuern
Mannheim, 06.09.2011 Wolf H. Goldschmitt - Die sogenannten Kaltreserven für mögliche Stromengpässe werden nach Ansicht der Bundesnetzagentur die Stromrechnungen der Verbraucher nicht erhöhen. "Das geht im Grundrauschen unter", sagte Präsident Matthias Kurth am Dienstag bei einem Besuch des Großkraftwerks Mannheim (GKM).
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Staugefahr auf den Stromautobahnen
Stuttgart, 01.09.2011 Sabine Klotzbücher - Windkrafträder wachsen waldgleich in Landschaften, Fotovoltaik-Anlagen stillen den Energiehunger von immer mehr Haushalten. Mit dem Ausbau der alternativen Energien ist es nicht getan. Die vorhandenen Transportwege reichen nicht für die neuen Energieströme.
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Strom ohne Masten
Berlin, 31.08.2011 Manuel Berkel - Dieses Mal sollte alles anders sein: Keine Proteste mehr gegen Stromleitungen, die Windstrom von Nord- nach Süddeutschland bringen sollen. Transparenz sei für die öffentliche Akzeptanz von großer Bedeutung, versprach Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur Mitte Juli und präsentierte Pläne der vier großen Betreiber für den Ausbau des Stromnetzes. Und die haben es in sich. Denn was die Unternehmen auf sieben Seiten niedergeschrieben haben, wird über tausende Kilometer neue Stromleitungen für die nächsten zwanzig Jahre entscheiden.
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Hoher Strompreis, weniger Investitionen?
Stuttgart, 31.08.2011 Christopher Ziedler - Die nüchternen Zahlen sprechen eine klare Sprache. Dem jüngsten Vergleich der europäischen Statistikbehörde Eurostat zufolge sind die deutschen Energiepreise spitze. 22 Cent zahlen die Verbraucher durchschnittlich für die Kilowattstunde Strom - nur in Dänemark müssen sie dafür mehr ausgeben, mit 28 Cent sogar noch deutlich mehr.
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Die Krux mit den neuen Brennstäben
Stuttgart/Darmstadt, 31.08.2011 Walther Rosenberger - Seit März dieses Jahres stehen acht der insgesamt 17 deutschen Atomkraftwerke still. Die Schnellabschaltung ihrer Reaktoren stellt die Atomkonzerne nun vor Probleme. Denn in den Kraftwerken stecken noch fast neue Brennelemente, die vor spaltbarem Material nur so strotzen.
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Ökostromanteil bei 20 Prozent
Berlin, 29.08.2011 dpa - Dank mehr Windkraft und Sonnenstrom haben die erneuerbaren Energien erstmals einen Anteil von mehr als 20 Prozent an der Stromerzeugung in Deutschland. Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckte Strom etwa aus Wind- und Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr mit 57,3 (2010: 50,4) Milliarden Kilowattstunden etwa 20,8 Prozent des Strombedarfs. Im ersten Halbjahr 2010 waren es noch 18,3 Prozent.
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Kampf gegen Windräder
Stuttgart, 28.08.2011 Gregor Preiss - Rund 400 Windkraftanlagen produzieren derzeit in Baden-Württemberg Strom. 2020 sollen es nach dem Willen der grün-roten Landesregierung etwa 1200 sein. Die Landkreise warnen vor einer hohen Belastung der Gerichte.
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Drehbuch für einen Endzeitfilm
Mannheim, 27.08.2011 Wolf H. Goldschmitt - Nur ein paar Tage großflächiger Stromausfall genügen, um das Land ins Chaos zu stürzen - das besagt eine aktuelle Studie des Bundestags. Damit der völlige Zusammenbruch ausbleibt, sucht die Bundesnetzagentur nach Kaltreserven für die Übergangszeit vom Atomstrom zu den regenerativen Energien.
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Grün-Rot: Kohlekraftwerk als Kaltreserve
Stuttgart, 26.08.2011 dpa/lsw - Kohle statt Atom: Baden-Württemberg bietet Block 3 des Kohlekraftwerks Mannheim als sogenannte Kaltreserve für künftige Stromengpässe an. Die entsprechende Genehmigung könne bis Ende Oktober erteilt werden, teilte das Landesumweltministerium in Stuttgart am Freitag der Bundesnetzagentur mit.
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Notlösung auf die Schnelle
Mannheim, 26.08.2011 Alexander Mäder - Der 45 Jahre alte Block 3 des Großkraftwerks Mannheim gehört zum alten Eisen der Stromerzeugung. Doch dieses Kraftwerk für den Fall der Fälle vorzuhalten ist immer noch besser als ein Atomkraftwerk. Es wird viel weniger Geld kosten und auch auf weniger Widerstand stoßen. Aber ohne die Drohung, dass es sonst eben ein Atommeiler sein müsse, wäre die Entscheidung für das Steinkohlekraftwerk in Mannheim schwierig geworden. Denn dieses Signal ist ebenso problematisch: Seht her, wir schalten die riskanten Atomkraftwerke ab und nehmen dafür dreckige Kohlekraftwerke in Betrieb. Die Landesregierung tröstet sich damit, dass es ja nur um den Zeitraum von zwei Jahren gehe und das Mannheimer Kraftwerk nur angefahren werde, wenn in den Wintermonaten wirklich Strom fehlen sollte.
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Wer Durst hat, braucht sauberes Wasser
Stockholm, 23.08.2011 Reinhard Wolf - Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – ein Drittel davon lebt in Afrika. Und weil zudem 2,6 Milliarden Menschen über keine ausreichende sanitäre Versorgung verfügen, sterben täglich rund 5.000 Kinder an Durchfallerkrankungen - weltweit die inzwischen zweithäufigste Todesursache von Kindern unter fünf Jahren.
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Das Ende der Netzplanwirtschaft
Berlin, 22.08.2011 Walter Oswalt - Der Umbau der Stromnetze bietet die große Chance zur Entmonopolisierung des Marktes. Dazu brauchen wir die öffentliche Hand und einen freien Wettbewerb.
Wir erleben ein Rennen gegen die Zeit. Wird es Konzernen gelingen, den ökologischen Umbau weiter dort zu blockieren, wo er ihre Existenz gefährdet? Oder wird es die Gesellschaft schnell genug schaffen, die Konzernwirtschaft zu entmachten? Und wird sie rechtzeitig die notwendige ökologische Intelligenz- und Handlungsfähigkeit gewinnen?
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"Selbstverständlich glaube ich an Wunder"
Stuttgart, 21.08.2011 Mariam Lau und Peter Dausend - Winfried Kretschmann über Jugendproteste, Windräder für das Gemeinwohl und seine konservativen Seiten.
Interview mit dem baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
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Zweifach-Verlierer der Energiewende
München, 20.08.2011 Tobias Lill - Es ist ein wenig schmeichelhafter Abschiedsgruß - adressiert an Ver.di-Chef Frank Bsirske. "Man hat uns im Stich gelassen", klagt Bernd Klingenmeier, Vizebetriebsratschef des hessischen Atomkraftwerks Biblis, in Richtung der Berliner Gewerkschaftsspitze. Er habe sich in der Atomdebatte Unterstützung durch Ver.di erwartet. Schließlich gehe es bei der beschleunigten Abschaltung der Meiler ja um die berufliche Existenz der AKW-Mitarbeiter.
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Schuster schlägt Standorte für Windräder vor
Stuttgart, 18.08.2011 StZ - Seit gut zehn Jahren ist die Windkraftanlage auf dem Grünen Heiner ein weithin sichtbares Wahrzeichen vor den Toren der Stadt. Der Oberbürgermeister Wolfgang Schuster hat diesen Standort und noch einen weiteren am Autobahnkreuz Stuttgart vorgeschlagen, um dort eventuell weitere Generatoren für Strom aus Windkraft anzusiedeln. Zurzeit wird im Stuttgarter Rathaus geprüft, ob sich diese Ideen umsetzen lassen. Sie kamen im Zuge der Stadtwerkegründung auf, da die Stadt den Anteil von Energie aus regenerativen Quellen deutlich steigern will.
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Städtetag: EnBW hat Politik nicht ernst genug genommen
Stuttgart/Karlsruhe, 14.08.2011 Quelle: dpa - Baden-Württembergs Städtetag hat dem durch den Atomausstieg in die roten Zahlen geratenen Energiekonzern EnBW Versäumnisse vorgehalten. "Man hat die Politik nicht ernst genug genommen", sagte Städtetags-Vorstand Stefan Gläser (CDU). Angesichts des schon von der früheren rot-grünen Bundesregierung geplanten Atomausstiegs hätte der atomlastige Südwest-Versorger "wesentlich früher und auf breiter Front" auf alternative Energien umsteigen müssen. "Diese Fehler spürt man jetzt", sagte Gläser in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.
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"EnBW war für uns kein Wunschpaket"
Stuttgart, 13.08.2011 Joachim Rüeck - Die Energiewende möchte die grün-rote Landesregierung rasch vorantreiben - auch beim Versorger Energie Baden-Württemberg (EnBW). Umweltminister Franz Untersteller will die Versorgungssicherheit nach dem Abschalten von Atomkraftwerken auch mit Kohle garantieren.
Interview: Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller zur Beteiligung am Energiekonzern und zur Versorgungssicherheit.
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Vom Wandel der Zeit überrollt
München, 13.08.2011 Ein Kommentar von Markus Balser - Die Energiekonzerne sind in der Krise: Bürger und Politik wenden sich enttäuscht von ihnen ab und auch die Börse fällt ein verheerendes Urteil. Warum die Unternehmen ziellos vom Wandel überrollt werden.
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Untersteller wendet sich gegen Netzrückkäufe
Stuttgart, 12.08.2011 (uro) - Mit Argwohn verfolgt Energieminister Franz Untersteller (Grüne) den Ausverkauf der EnBW in einigen Kommunen. Netzrückkauf und Gründung eigener Stadtwerke werden von der Lokalpolitik als angemessenes Mittel gesehen, um einerseits den Energieriesen in die Knie zu zwingen und um gleichzeitig das politische Ziel einer Dezentralisierung der Energieversorgung zu erreichen.
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Das Geschäft mit der Energie
Stuttgart, 12.08.2011 Jürgen Lück - Die Stadt Stuttgart hat auf Beschluss des Gemeinderats eigene Stadtwerke gegründet. Jetzt wittern Finanzbürgermeister Michael Föll und die PolitikerInnen ein Millionengeschäft mit Wasser, Strom und Gas. Der Stastanzeiger erklärt die Hintergründe.
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Energieversorger in der Zwickmühle
Stuttgart, 12.08.2011 Walther Rosenberger - Jahrelang haben Deutschlands Atomkonzerne auf einen Weiterbetrieb ihrer Anlagen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag gesetzt. Jetzt, nach dem ruckartigen Aus fast der Hälfte aller Reaktoren, stehen die Versorger im Regen - Gewinne brechen ein, Stellen werden abgebaut. Besonders hart ist die EnBW betroffen.
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Gabriel attackiert den Energiekonzern
Düsseldorf, 12.08.2011 dpa - Im Streit um den geplanten Stellenabbau beim Energiekonzern Eon hat SPD-Chef Sigmar Gabriel (SPD) das Management scharf attackiert. Durch Fehlplanungen habe das Unternehmen in der Vergangenheit über 20 Milliarden Euro verloren. Das Geld fehle jetzt für notwendige Investitionen in neue Geschäftsfelder wie Energieeffizienz, Gaskraftwerke oder Kraftwärmekopplung, sagte Gabriel am Freitag nach einer Sitzung des Eon-Konzernbetriebsrats in Düsseldorf. Solche Fehlentscheidungen der Unternehmensspitze dürften nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Gabriel hatte an der Sitzung als Gast teilgenommen.
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Energiekonzerne müssen drastisch sparen
Stuttgart, 11.08.2011 Wolfgang Koch - Bis 2015 müsse alles geschafft sein, sagt Johannes Teyssen, der Vorstandsvorsitzende von Eon, Deutschlands größtem Stromunternehmen. Er meint damit den Umbau des Unternehmens. Den hatte er schon im vergangenen Jahr angekündigt, aber inzwischen muss wegen der Energiewende alles viel schneller gehen, und die finanziellen Möglichkeiten der Energiekonzerne haben sich erheblich verschlechtert. RWE, EnBW und Vattenfall Europe geht es nicht besser. Sie alle greifen nun zu drastischen Sparmaßnahmen und suchen nach einer neuen Struktur für ihre Unternehmen.
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Peter Terium - ein Kandidat mit Perspektive
Essen, 08.08.2011 Wolfgang Koch - Chef von Deutschlands größtem Stromproduzenten und zweitgrößtem Energiekonzern RWE wird wieder ein Holländer. Der Aufsichtsrat hat sich darauf geeinigt, dass Peter Terium dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann nachfolgen soll. Sein Vorgänger, Harry Roels, kam auch aus den Niederlanden. Damit ist der Streit um den künftigen Vorstandsvorsitzenden beigelegt. Die Kontrahenten im Aufsichtsgremium geben sich versöhnlich. Einem vergleichsweise jungen Chef mit internationaler Erfahrungwird ein erfahrener Stellvertreter an die Seite gestellt, der sich mit den Wünschen der Kommunen auskennt und gute politische Kontakte hat, heißt es nun. Vorher soll es aber erheblich gekracht haben, zwischen den Vertretern der Kommunen und den anderen Kapitalvertretern. Der Aufsichtsratsvorsitzende habe sogar mit Rücktritt gedroht.
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Wächter halten Land unter Strom
Wendlingen, 07.08.2011 David Fischer (dpa) - Ein vier Meter hoher Monitor spannt sich zur Decke. Blaue, rote und gelbe Linien durchziehen das Display, wie Balken auf einem U-Bahn-Plan. In dem dunklen Raum in Wendlingen (Kreis Esslingen) huschen zwei Paar Augen von Bildschirm zu Bildschirm. Es blinkt, klingelt und gongt in der mit Panzerglas ummantelten Warte. Hier ist ein Hochsicherheitsbereich - schließlich wacht die Netzleitstelle der EnBW über die Stromversorgung von mehr als zehn Millionen Menschen in Baden-Württemberg.
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EnBW wirbt um Stadtwerke
Karlsruhe, 07.08.2011 dpa - EnBW will aus Konkurrenten Partner machen. Deshalb will der Energiekonzern enger mit Stadtwerken zusammenarbeiten. Auch will das Unternehmen gemeinsam mit den städtischen Anbietern neue Windräder in Deutschland bauen.
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Das Netz immer fest im Blick
Wendlingen, 06.08.2011 David Fischer (dpa) - Ohne sie bliebe es dunkel in der Region: Die Netzleitstelle der EnBW sorgt dafür, dass Baden-Württemberg ständig unter Spannung steht.
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Kampagne für Windkraft startet im Herbst
Stuttgart, 05.08.2011 STZ - Die Bürger sollen bei der Energiewende mitgenommen und beteiligt werden. Das sei ganz wichtig, sagen der Verkehrsminister des Landes, Winfried Hermann, und sein Kollege Franz Untersteller aus dem Umweltressort (beide Grüne). Darum wollen die beiden Regierungsmitglieder im Herbst eine "Beteiligungs- und Akzeptanzkampagne für den Ausbau der erneuerbaren Energien" starten. Zentraler Teil davon sollen Regionalkonferenzen sein, auf denen den Interessierten die Pläne zum Ausbau der Windkraft nahegebracht werden.
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CDU will mehr Bürgerbeteiligung
Köln, 05.08.2011 Moritz Schröder - Die CDU reiht sich ein in die gewachsene Anti-Fracking-Front. "Wir brauchen eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung für diese Art der Gasförderung", sagte Michael Paul, zuständiger Berichterstatter der Unionsfraktion im Bundestag, der taz.
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"Wir hätten die ENBW nicht gekauft"
Stuttgart, 05.08.2011 Bernd Freytag und Susanne Preuß im Gespräch mit Franz Untersteller, der Umweltminister (Grüne) von Baden-Württemberg - Der grüne Umweltminister von Baden-Württemberg will, dass sich die ENBW von Beteiligungen trennt. Eine Kapitalerhöhung kommt für Franz Untersteller derzeit auch nicht in Frage. Der Konzern soll erst eine schlüssige Strategie entwickeln, fordert er. Windräder im Ländle sollen künftig kein Tabu mehr sein.
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EnBW streicht wohl rund 2500 Jobs
Karlsruhe, 03.08.2011 dpa - Die Stellenkürzungen beim Energieversorger EnBW sollen dem verlustgebeutelten Konzern nach Angaben des Südwestrundfunks Einsparungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro bringen. Damit würde ein Löwenanteil der vom Karlsruher Unternehmen angekündigten zusätzlichen 300-Millionen-Einsparungen mit Stellenabbau erreicht.
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Philippsburg II ist wieder am Netz
Philippsburg, 01.08.2011 dpa - Das Atomkraftwerk Philippsburg II ist am Montag wieder ans Netz gegangen. Der Meiler war am Wochenende abgeschaltet worden, um Teile der Elektronik zu überprüfen und auszutauschen.
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Gereizte Stimmung im Streit um die Finanzspritze
Stuttgart/Düsseldorf, 01.08.2011 von Martin-W. Buchenau, Jürgen Flauger und dpa - Als das Land Baden-Württemberg im vergangenen Dezember überraschend bei der EnBW einstieg, ließ sich der damalige Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) für „ein Stück moderne Industriepolitik“ feiern. Mappus träumte schon davon, den Energiekonzern in den Dax zu führen.
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Landesregierung ist gegen Kapitalerhöhung
Düsseldorf/Stuttgart , 31.07.2011 dapd - Nach den Verlustmeldungen der EnBW sorgt sich die grün-rote Regierungskoalition um weitere Belastungen durch den Einstieg des Landes beim Energieversorger. Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) erteilte Plänen für eine Kapitalerhöhung eine Absage. Das Land habe durch den Einstieg unter der Vorgängerregierung bei der EnBW „über fünf Milliarden Euro im Feuer“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Sie können sich vorstellen, dass meine Begeisterung nicht groß ist, noch mehr ins Risiko zu gehen.“
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Eon will drei wichtige Standorte schließen
Hamburg, 31.07.2011 afp - Der Konzern plant dem Spiegel-Bericht zufolge, den Sitz der Eon-Energiesparte in München, die Kraftwerk-Tochter in Hannover und die Gastochter Eon Ruhrgas aufzugeben. Weiterhin benötigte Geschäftsbereiche sollen demnach in die Konzernzentrale in Düsseldorf übertragen werden. Ähnliches sei zudem bei ausländischen Eon-Töchtern geplant.
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Oettinger: Kein Endlager im Land
Berlin, 30.07.2011 dpa/lsw - Baden-Württemberg kommt nach Ansicht von EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) nicht als Standort für ein Atommüll-Endlager infrage. „Untersuchungen haben ergeben, dass es in Baden-Württemberg keine geeigneten Gesteinsschichten für ein Endlager gibt“, sagte Oettinger dem „Hamburger Abendblatt“. „Die Entscheidung, ausschließlich den Salzstock in Gorleben zu erkunden, ist fachlich begründet.“ Der frühere Ministerpräsident sprach sich damit gegen eine Ausweitung der Endlager-Suche auf den Südwesten aus, wie sie der jetzige Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) angeboten hatte.
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Stadt will Stromnetz kaufen
Göppingen, 30.07.2011 Helge Thiele - Der Göppinger Gemeinderat hat einen Knopf dran gemacht: Die Stadt will das Stromnetz von der ENBW zurückkaufen und künftig selbst betreiben.
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Unter dem Bodensee schlummern Schätze - aber auch gefahren
Stuttgart, 29.07.2011 - "Unkonventionelle" Erdgasgewinnung wirft Fragen auf.
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Rathäuser ziehen den Stecker Energie
Stuttgart, 29.07.2011 STZ - Immer mehr Städte in der Region gehen in der Stromversorgung eigene Wege. Auch Ludwigsburg klemmt sich von der EnBW ab und setzt wie Stuttgart auf Stadtwerke. Andere Kommunen werden folgen.
Vor zwei Wochen in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg), an diesem Dienstag in Urbach (Rems-Murr-Kreis), vorgestern in Stuttgart und Ludwigsburg, gestern Abend in Göppingen: das Thema Stromkonzessionen und Stadtwerke treibt die Gemeinderäte in der Region um, bevor sich die Kommunalpolitik in die Sommerferien verabschiedet. Immer mehr Städte wenden sich vom großen Energieversorger EnBW ab und setzen auf eigene Stadtwerke oder Kooperationen. Die Grundlage ist, dass der Konzessionsvertrag mit der EnBW in den kommenden Jahren ausläuft.
Schon im Mai hatte die Landeshauptstadt grundsätzlich entschieden, mit eigenen Stadtwerken das Stromnetz zu betreiben. Am Mittwoch fasste der Gemeinderat nun den formalen Gründungsbeschluss und bestellte Martin Rau, den Chef der städtischen Veranstaltungsgesellschaft, zum Gründungsgeschäftsführer. Am gleichen Abend ging es im Ludwigsburger Gemeinderat hoch her: Mehrere namentliche Abstimmungen waren (wie in einer Teilausgabe bereits berichtet) nötig, bis feststand, dass das Stromnetz künftig allein von den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim betrieben wird. Zuvor war ein Dreierpakt zwischen den Stadtwerken, der RWE-Tochter Süwag und der EnBW klar abgelehnt worden. Die auch vom gerade erst wiedergewählten Oberbürgermeister Werner Spec favorisierte Zweierpartnerschaft zwischen den Stadtwerken und der Süwag scheiterte denkbar knapp mit 19 zu 21 Stimmen. Voraussichtlich muss die Stadt für das Stromnetz 30 Millionen Euro bezahlen, zudem will sie die Belegschaft von der EnBW und der Süwag in Ludwigsburg übernehmen.
Auch in Ditzingen wurden sich die Stadt und die EnBW nicht über die Modalitäten einer Partnerschaft einig. Jetzt kooperieren die dortigen Stadtwerke mit der Kommunal-Partner Beteiligungsgesellschaft aus Friedrichshafen, die sich auch schon bei anderen Kommunen in der Region als Partner angedient hat. Auf der Zielgerade befinden sich die Kommunen Urbach, Winterbach, Remshalden, Kernen und Weinstadt, die gemeinsam ein Remstalwerk für die Stromversorgung gründen wollen.
Eine kommunale Zusammenarbeit streben auch Eislingen, Donzdorf und Ottenbach im Kreis Göppingen an, die mit dem Alb-Elektrizitätswerk als Partner das Stauferwerk gründen werden, das der EnBW das Stromnetz abkaufen soll. Auch Göppingen will - die erwartete Zustimmung des Gemeinderats gestern Abend vorausgesetzt - mit eigenen Stadtwerken und der städtischen Energieversorgung Filstal das Stromnetz selbst betreiben, statt weiter auf die EnBW zu setzen. Zumindest als Partner ist der Konzern noch in Leonberg (Kreis Böblingen) gefragt: Dort, so der Beschluss des Gemeinderats am Mittwoch, wird die Stadt das Netz mit der EnBW betreiben.
EnBW erwägt Kapitalerhöhung
Karlsruhe, 29.07.2011 dapd - Deutschlands drittgrößter Stromversorger EnBW will nach drastischen Verlusten im ersten Halbjahr einen verschärften Sparkurs fahren. Um Geld für die Energiewende hereinzuholen, will sich das Karlsruher Stromunternehmen auch von Beteiligungen trennen und denkt über eine Kapitalerhöhung nach. „Unser Ziel ist es, trotz schwieriger energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen die Finanzierungs- und damit Investitionsspielräume zu erhalten“, sagte Vorstandschef Hans-Peter Villis am Freitag bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz laut Mitteilung. Weil der Konzern zum Jahresende weiterhin von einem Rückgang des operativen Ergebnisses um bis zu 25 Prozent gegenüber 2010 ausgeht, sollen Ausgaben reduziert, Beteiligungen oder Anteile verkauft und Kosten gesenkt werden. Bisher war durch diese Maßnahmen bis 2013 ein Volumen von 300 Millionen Euro angepeilt worden - jetzt soll dieses verdoppelt werden.
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Das Problem ist hausgemacht
Freiburg, 29.07.2011 Bernward Janzig - Die jüngste Bilanz der EnBW ist reichlich trübe: Im ersten Halbjahr 2011 musste der baden-württembergische Energiekonzern einen Verlust von 599 Millionen Euro vermelden; im gleichen Zeitraum des Vorjahrs hatte es noch einen Gewinn von 899 Millionen Euro gegeben.
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Der Buddha lächelt weiter
Dehli, 29.07.2011 Georg Blume - Es ist acht Uhr abends. Über Delhi senkt sich die Dunkelheit. Die Stadt schläft schneller als die meisten Metropolen. Der Parlamentsabgeordnete Manish Tewari hat eine ruhige, heiße Sommernacht in seiner Privatvilla gewählt, um über Fukushima zu reden. Sein gepflegtes Anwesen passt perfekt in das neokoloniale Stadtviertel Lodhi Garden, dessen Gärten immer noch aussehen, als hätten die Engländer Indien nie verlassen. Das bedeutet nicht, dass Tewari für westliche Verhältnisse luxuriös lebt - wohl aber für indische.
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"Super, wenn sie losgelassen"
Stuttgart, 28.07.2011 Das Gipfelgespräch mit der grünen Staatsrätin für Bürgerbeteiligung Gisela Erler führten Rainer Nübel und Susanne Stiefel. -
In den 68er-Jahren war Gisela Erler studentenbewegt und fand parlamentarische Demokratie weniger sexy als die Weltrevolution. Heute sagt die Tochter des SPD-Politikers Fritz Erler selbstkritisch: Wir sind als junge Menschen fahrlässig mit der Demokratie umgegangen, die unsere Eltern als höchstes Gut errungen haben. Ein Gipfelgespräch mit der grünen Staatsrätin für Bürgerbeteiligung zwischen den Höhen der Villa Reitzenstein und den Niederungen des Schillerplatzes. Über Bahnhöfe im Stresstest, Debattenkultur im Landtag, schwäbische Dichterfürsten und – wehe, wenn sie losgelassen – die Bürger.
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EnBW: Beraten über künftige Strategie
Karlsruhe, 28.07.2011 dpa/lsw - Aufsichtsrat und Vorstand der EnBW haben sich am Donnerstag in Stuttgart zu einer Klausurtagung getroffen. Bei der Strategiesitzung kurz vor der Vorlage der Halbjahresbilanz geht es unter anderem um die künftige Ausrichtung des drittgrößten deutschen Stromkonzerns. Dass am Ende Ergebnisse bekanntgegeben werden, wurde nicht erwartet. Die Inhalte seien „streng geheim“, hieß es aus Teilnehmerkreisen.
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Das Wasserkraftwerk Esslingen geht ans Netz
Oberesslingen, 28.07.2011 STZ - Jetzt ist die Kette geschlossen. Am Mittwochhat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller das neue Wasserkraftwerk an der Schleuse in Oberesslingen eingeweiht. Damit sind nun alle 27 Staustufen des Neckars mit Turbinen ausgerüstet. „Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der erneuerbaren Energien“, betonte der Minister. Die Wasserkraft sei eine tragende Säule der Energiepolitik des Landes.
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Die Zukunft der Stuttgarter Republik
Stuttgart, 27.07.2011 Rainer Nübel - Bürgerbeteiligung ist das Thema der Stunde. Der FDP rollen sich bei diesem Stichwort die Fußnägel hoch, während andernorts die Mutbürger der „Stuttgarter Republik“ gefeiert werden. Wie aber lässt sich der Bürger künftig noch besser einbinden? Und wie funktioniert Bürgerbeteiligung in anderen europäischen Städten?
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EnBW fremdelt noch mit den grün-roten Eignern
Stuttgart, 27.07.2011 STZ - Der Vorstandsbeschluss zeugt von beträchtlichem Misstrauen, nach innen wie nach außen. Detailliert ließ EnBW-Chef Hans-Peter Villis regeln, wer aus dem Unternehmen mit wem in der Politik sprechen dürfe. Die "Kommunikation mit dem Ministerpräsidenten" erfolge alleine über ihn oder den Aufsichtsratsvorsitzenden, nur "in Ausnahmefällen und in Absprache" könnten Vorstandskollegen einspringen. Mit den grün-roten Ministern dürften nur Vorstände oder der Cheflobbyist reden, allen anderen sei dies erst "nach besonderer Genehmigung" gestattet. Jene Minister, die auch im Aufsichtsrat säßen, würden zentral vom Leiter Konzernführung oder der Leiterin Konzerngremien betreut. Alle Gespräche seien zu dokumentieren, verfügte Villis, "damit auf Vorstandsebene jederzeit Transparenz über die wesentlichen Kontakte und Elemente des Austauschs" herrsche.
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Oettinger: Solarenergie stößt an Grenzen
Passau, 26.07.2011 dpa - EU-Energiekommissar Günther Oettinger sieht in Deutschland keine große Zukunft für die Solarenergie. „In Deutschland stößt Photovoltaik an seine Grenzen. Wir sind kein Sonnenland, wo die Bauern auf einmal Orangenplantagen betreiben können“, sagte Oettinger der „Passauer Neuen Presse“. Photovoltaik könne hierzulande nie eine große und kostengünstige Stromquelle sein.
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Bahn kauft RWE-Ökostrom
Frankurt/Main, 25.07.2011 afp - Für 1,3 Milliarden Euro kauft die Deutsche Bahn beim Energieversorger RWE Strom aus Wasserkraft. Mit dem Ökostrom könne künftig ein Drittel aller Fernzüge betrieben werden, sagte Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube am Montag nach der Vertragsunterzeichnung in Frankfurt am Main. Bis 2050 will die Bahn ihre Züge komplett mit Ökostrom antreiben.
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Bosch-Solarfabrik schafft Jobs in Thüringen
Arnstadt, 22.07.2011 dpa/dap - Es ist die zweitgrößte Investition in der Geschichte des Bosch-Konzerns. Die jüngste Unternehmenstochter Solar Energy wird seit Freitag aus dem thüringischen Arnstadt gelenkt. Bosch-Chef Franz Fehrenbach und Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) eröffneten den neuen Hauptsitz, in den der weltgrößte Automobilzulieferer in den vergangenen zwei Jahren rund 530 Millionen Euro gesteckt hat.
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Tiefrote Zahlen bei EnBW
Karlsruhe, 21.07.2011 dapd - Die Kosten des Atomausstiegs und hohe Wertberichtigungen auf Unternehmensbeteiligungen sorgen für tiefrote Zahlen beim baden-württembergischen Energiekonzern EnBW. Das Karlsruher Unternehmen kündigte am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung an, es werde im Halbjahresabschluss einen Konzernfehlbetrag von 590 Millionen Euro ausweisen. Im Vorjahr hatte der Konzern im gleichen Zeitraum noch einen Gewinn von 899 Millionen Euro erzielt.
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"Kohlekraftwerke scheiden als Ersatz aus"
Stuttgart, 19.07.2011 Fragen von Ingo Dalcolmo - Das Land soll nach dem Willen der neuen Landesregierung zum Musterländle bei der Energiewende werden. Umweltminister Franz Untersteller erläutert im Interview die künftige Umweltpolitik.
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Mehr Windkraft - aber wie?
Freiburg/Stuttgart, 18.07.2011 Karl-Heinz Zurbonsen - Beim Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg könnten die Regionalverbände an planungsrechtlichem Einfluss verlieren. Die grün-rote Landesregierung, die 1000 neue Windräder bis 2020 zulassen möchte, erwägt eine Lockerung des Planungsrechts und die Stärkung der Zuständigkeiten der Kommunen.
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Wärmestrom wird deutlich teurer
Stuttgart, 18.07.2011 dapd - Der baden-württembergische Energieversorger EnBW hat eine deutliche Erhöhung der Wärmestrompreise angekündigt und damit Kritik aus der Politik auf sich gezogen. Kunden müssten ab 1. November inklusive einer einmaligen Bonuszahlung etwa 15 Prozent mehr zahlen, im Folgejahr kämen auf Bezieher von Wärmestrom durchschnittlich fast 30 Prozent höhere Kosten zu, teilte die EnBW Vertrieb GmbH (EVG) am Montag in Stuttgart mit.
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EnBW umwirbt russischen Gaslieferanten
Karlsruhe, 18.07.2011 Andreas Müller - Der Energiekonzern EnBW plant offenbar eine weit reichende Zusammenarbeit mit einem russischen Gasunternehmen. Wie die StZ aus unternehmensnahen Kreisen erfuhr, verhandeln die Karlsruher seit Monaten mit dem größten unabhängigen Gasförderer Russlands, der Firma Novatek. Die Gespräche würden von Konzernchef Hans-Peter Villis mit Nachdruck geführt und seien inzwischen weit fortgeschritten. Bei EnBW hieß es dazu lediglich "kein Kommentar", Novatek reagierte nicht auf eine Anfrage.
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Universität prüft Doktorarbeit
Stuttgart, 17.07.2011 Andreas Müller - Die Plagiatsaffäre um den CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Pröfrock zieht nun auch Kreise in die Wirtschaft. Ein politischer Weggefährte Pröfrocks, der EnBW-Manager Stefan Liebing, steht ebenfalls unter dem Verdacht, bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben zu haben. Diesen "anonym eingegangenen Vorwurf" prüft gegenwärtig die Universität Duisburg-Essen, wie eine Unisprecherin auf StZ-Anfrage mitteilte. Da es sich um einen "schwebenden Prozess" handele, könne man noch keine näheren Angaben machen. Liebing selbst sagte, er habe die Hochschule nach Kritik im Internet von sich aus informiert. Dem Ergebnis der Prüfung, die noch einige Zeit dauern werde, sehe er "gelassen entgegen".
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Die Grünen fordern weiter Aufklärung
Stuttgart, 15.07.2011 Andreas Müller - Auch nach der Regierungsübernahme halten sich die Grünen die Möglichkeit offen, den EnBW-Coup des früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) durch einen Untersuchungsausschuss aufzuarbeiten. Die Fraktion habe über die Einsetzung eines solchen Gremiums noch nicht entschieden und werde dies wohl erst nach der Sommerpause tun, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Entscheidend sei, ob die offenen Fragen durch die Akten der alten Regierung geklärt werden könnten - zu denen die Grünen jetzt Zugang haben - oder ob Zeugen gehört werden müssten. Die stark gewachsene Fraktion könnte einen Untersuchungsausschuss, der von einem Viertel der Abgeordneten gefordert werden muss, alleine einsetzen.
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Hemmnis für die Energiewende
Karlsruhe, 15.07.2011 dpa - Nach den Energiekonzernen RWE und Eon zieht nun auch die Karlsruher EnBW gegen die umstrittene Brennelementesteuer der Bundesregierung vor Gericht. Das Unternehmen teilte am Freitag in Karlsruhe mit, es habe jetzt seine Steuererklärung vorgelegt und werde auf dieser Grundlage eine Klage beim zuständigen Finanzgericht Freiburg einreichen. Rückendeckung bekommt der Energiekonzern aus dem Land, das rund 46,5 Prozent der EnBW-Anteile hält. „Wir brauchen das Geld im Land“, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel der Nachrichtenagentur dpa. Um die Wende hin zu erneuerbaren Energien zu stemmen, müsse die EnBW massiv investieren.
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Öko-Millionen für Energieversorger
Böblingen/Berlin, 15.07.2011 Walther Rosenberger - Der Ausbau erneuerbarer Energien könnte ins Stocken geraten, weil niemand hocheffiziente herkömmliche Kraftwerke bauen will. Um Investoren bei Laune zu halten, wird jetzt diskutiert, neue Gas- oder Kohlemeiler mit Öko-Millionen zu subventionieren.
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RWE und Gazprom verbünden sich
Essen, 14.07.2011Till Hoppe - Die Weichen für eine weitreichende deutsch-russische Zusammenarbeit im Energiemarkt sind gestellt: RWE und Gazprom unterzeichneten am Donnerstag in Rom eine Grundsatzvereinbarung über eine strategische Partnerschaft, wie der deutsche Konzern in Essen mitteilte. In den kommenden drei Monaten sollen die Details geklärt werden.
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RWE verkauft Stromnetz an Versicherer
Frankfurt/Düsseldorf, 13.07.2011 Reuters - RWE-Chef Jürgen Großmann treibt Kreisen zufolge mit der Stromnetztochter Amprion den Verkauf von Unternehmensteilen voran. „Der Deal wird in den kommenden Tagen abgeschlossen“, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Finanzkreisen zufolge will ein von der Commerzbank-Tochter Commerz Real organisiertes Konsortium rund 75 Prozent der Anteile übernehmen. Zu dem Bündnis gehören demzufolge auch die Versicherungskonzerne Münchener Rück und Talanx sowie zwei weitere deutsche und ein Schweizer Versicherer. Der Preis könne bei bis zu 1,1 Milliarden Euro einschließlich Schulden liegen. Die Unternehmen lehnten allesamt eine Stellungnahme ab.
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Stuttgart muss Farbe bekennen
Stuttgart, 13.07.2011 Stuttgarter Bürger und Kontext Fotograf Martin Storz -
Was wird aus dieser Stadt? Was wird aus Stuttgart nach S 21? Wenn das Alternativlose ohne Alternative bleibt oder das Unumkehrbare umgekehrt wird. So oder so – Stuttgart wird über ein Leben danach nachdenken müssen. Ein Leben, das ein anderes sein muss, sein wird, wenn es aufnimmt, was es in den vergangenen Monaten und Jahren so faszinierend gemacht hat: die Wachheit. Darüber muss jetzt nachgedacht werden, damit die so aufgewühlte wie aufgeweckte Bürgergesellschaft eine Perspektive hat. Wenn es stimmt, dass die Stadt den Bürgern gehört und nicht den Spekulanten jedweder Couleur, dann müssen dafür Wegweiser her. Die Kontext:Wochenzeitung hat fünf prominente Stuttgarter Bürger, die etwas zu sagen haben, um Antworten gebeten.
Planungszellen und Bürgergutachten von Susanne Eisenmann
Die zentrale Frage, die hinter den Protesten um Stuttgart 21 steht, lautet: Kann sich unsere Gesellschaft noch über tief greifende Reformen und große Projekte verständigen? Die Frage ist Teil einer grundlegenden Entwicklung, die seit Längerem festzustellen ist – die Bürger mischen sich ein, nicht nur in Stuttgart, sondern zunehmend allerorts. Und die Politik muss daraus lernen, die Bürger bei wichtigen Themen stärker einzubinden, um somit die notwendige Verständigung herbeizuführen.Susanne Eisenmann. Die Diskussionen um S 21 haben diese Prozesse zweifelsohne bundesweit auf die politische Tagesordnung gesetzt.
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Kritische Masse
Stuttgart, 13.07.2011 Meinrad Heck - Trotz Atomausstiegs wird in Baden-Württemberg weiter an der Erforschung neuer Reaktorsysteme gearbeitet. Alles andere wäre "ein Frevel", sagt das europäische Institut für Transurane in Karlsruhe. Ein neues Labor für den Umgang mit Uran und hochgiftigem Plutonium weckt das Misstrauen der grün-roten Landesregierung und der örtlichen Bevölkerung.
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Auch der Hotzenwald braucht einen Faktencheck
Atdorf, 10.07.2011 Arnold Rieger - Der Streit um das Pumpspeicherwerk Atdorf dreht sich um den Standort, aber auch um eine energiepolitische Grundsatzfrage: Dienen solche Stauseen der Energiewende, oder taugen sie nicht zur Speicherung von Ökostrom? Der Runde Tisch sucht auch darauf eine Antwort.
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Vattenfall will nicht mehr
Stockholm, 07.07.2011 Reinhard Wolff - Der Energiekonzern Vattenfall erteilt seinem Kooperationspartner eine Absage für einen AKW-Neubau. Die Kalkulation stimmt nicht mehr, vermuten Atomkraftgegner.
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EnBW denkt an einen Partner für das Stromnetz
Stuttgart, 06.07.2011 StZ - Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) prüft einen Verkauf von Anteilen seines Hochspannungsnetzes. "Wir überlegen, uns zu öffnen, was das Thema Netze angeht. Dabei denken wir beispielsweise an Infrastrukturfonds", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis der "Financial Times Deutschland". Die Mehrheit der Tochter EnBW Transportnetze bleibe auf jeden Fall bei EnBW, sagte er. "Finale Entscheidungen" dazu seien noch nicht getroffen worden, betonte Villis.
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Die Suche nach neuen Geldquellen
Stuttgart, 05.07.2011 Bärbel Krauß - Für Hans-Peter Villis, den Vorstandsvorsitzenden der EnBW, liegt auf der Hand, dass die energiepolitische Zukunft in Deutschland eigentlich schon begonnen hat, bevor der Bundestag den Atomausstieg endgültig beschlossen hatte. Damit wollte Villis bei einem Pressegespräch zur Energiepolitik in Berlin nicht nur sanft darauf hinweisen, dass auch die Nummer drei unter den Energieversorgungsunternehmen in Deutschland schon begonnen hat, sich neu zu positionieren. "Wir wussten, dass wir zwei große nukleare Produktionseinheiten verlieren werden, und haben ersatzweise unter anderem den Neubau des Wasserkraftwerks in Rheinfelden und von Offshore-Windparks auf den Weg gebracht. Wir werden das Unternehmen neu aufstellen, aber das wird seine Zeit dauern."
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Ein Schwabe will die Nordsee erobern
Wolfschlugen/Bremerhaven, 05.07.2011 Anne Guhlich - Am Ende zählt die Rendite. Wer bei einem Flug im Privatflieger von Willi Balz (50) abstürzt, liest als letzte Worte: Eigenkapitalrendite 18,2 Prozent. Der Chef der Windreich AG mit Sitz in Wolfschlugen hat auf den Flügel seiner Maschine, die Platz für acht Passagiere bietet, die Leistung des Windparks Wolgast ausrechnen lassen. Unterm Strich stehen 18,2 Prozent. Man sieht die Zahl, wenn man aus dem Fenster des Fliegers blickt. "Windmüller sind die Milliardäre der Zukunft", sagt Willi Balz.
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Feuer in Frankreichs Pannen-AKW
Montélimar, 03.07.2011 Fred Dufour/AFP - Dichte schwarze Rauchwolken über dem französischen AKW Tricastin: Auf dem Gelände einer der größten Atomanlagen der Welt hat es eine Explosion und einen Brand gegeben. Radioaktivität ist nicht ausgetreten, betont der Betreiber.
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Als Pioniere unterwegs
Berlin, 01.07.2011 Bärbel Krauß - Wer die Bundestagsdebatte über den Atomausstieg verfolgt hat, hätte leicht überhören können, dass es erstmals in der Geschichte der Kernenergie in Deutschland einen Konsens über das Aus für die Atomkraft in dieser Republik gibt. Das ist vor allem Umweltminister Röttgen anzukreiden, der so darauf erpicht war, das Ende der Kernkraft als schwarz-gelben Erfolg zu reklamieren, dass er den Anteil, den Rot-Grün und die Anti-Atom-Bewegung daran haben, unter den Tisch fallen ließ. Das war nicht nur stillos und unhistorisch, sondern auch eine Steilvorlage für den SPD-Chef Gabriel. Der ließ es sich nicht nehmen, die Kehrtwende von der Laufzeitverlängerung zum Abschaltgesetz als Waterloo der Kanzlerin zu geißeln.
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Energie aus Wind in neuer Leitung
Stuttgart/Kreis Ludwigsburg, 30.06.2011 Götz Schultheiss - Der Ausstieg aus der Kernenergie erfordert den Ausbau des Stromnetzes. Der Planungsausschuss des Verbands Region Stuttgart hat keine Einwände gegen das Projekt der EnBW für den Umbau einer 22 Kilometer langen Strecke von 220 Kilovolt- auf 380 Kilovolt-Leitungen.
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"Viele Kollegen sind total verunsichert"
Stuttgart, 28.06.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - EnBW - Energie braucht Impulse" steht auf der Tür eines Transporters auf dem Betriebshof des Strom-und Gaskonzerns an der Hackstraße im Osten. Nach dem Beschluss des Stuttgarter Gemeinderates, eigene Stadtwerke zu gründen, brauchen allerdings vor allem die fast mehr als 3500 Beschäftigten der Stuttgarter EnBW Regional AG (REG) neue Impulse. "Viele meiner Kollegen sind total verunsichert", sagt Heidi Holzhay, REG-Betriebsratsvorsitzende beim Netzbetrieb Stuttgart. Denn es sei klar, dass die Stadt die Ende 2013 auslaufenden Konzessionen für Strom, Wasser und Erdgas nicht mehr an die EnBW vergeben werde.
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Eine Telefonnummer für alle Behördenanfragen
Stuttgart, 28.06.2011 Hildegund Oßwald - Frankfurt macht es schon, und auch Köln und Wuppertal bieten ihren Bürgern bereits den Service, über eine zentrale Telefonnummer alle Behördenanfragen loszuwerden - sei es, um zu erfahren, wo man einen neuen Reisepass beantragt oder wann man sein Auto ummelden kann. Jetzt will auch Stuttgart seine Telefonzentrale zu einem Servicecenter um- und ausbauen und sich dem bundesweiten Projekt einer einheitlichen Rufnummer für alle Behörden anschließen. Demnach soll bis 2013 in Deutschland flächendeckend die zentrale Behördenrufnummer 115 eingeführt sein.
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"Kohle und Gas sind die Gewinner"
Berlin, 28.06.2011 Ingo Arzt im Interview mit Matthias Willenbacher (juwi) - Die Erneuerbaren werden keinen Boom erleben, fürchtet der Unternehmer Matthias Willenbacher. Die Bundesregierung habe viel mehr ein Interesse, die Erneuerbaren zu bremsen.
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Hoheit auf den Meeren
Berlin, 27.06.2011 Ingo Arzt - Eine Gruppe von Nordfriesen hatte vor etwa zehn Jahren geplant, einen Windpark zu bauen – auf dem Meer: 34 Kilometer vor Sylt sollten 80 Turbinen Strom für über 200.000 Haushalte liefern. Ein riskantes Projekt, das nach heutigen Stand knapp 1 Milliarde Euro kostet.
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Wie Baden-Württemberg die Atomenergie überwinden will
Stuttgart, 27.06.2011 Dietmar H. Lamparter, Quelle: ZEIT ONLINE - Wollte man den Irrgarten des kretischen Sagenkönigs Minos in die Neuzeit verlegen, böte sich der Glaspalast der EnBW am Karlsruher Stadtrand an. Die langen Flure sehen irgendwie alle gleich aus. Buchstaben, Nummern und Farben sollen bei der Orientierung helfen. Trotzdem verlaufen sich selbst langjährige Mitarbeiter immer mal wieder.
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SPD-Fraktion will runden Tisch zur Energiewende
Stuttgart, 26.06.2011 lsw - Viele Städte und Gemeinden im Südwesten wollen die Energienetze in eigene Regie nehmen. Die SPD-Fraktion sieht die Entwicklung mit Sorge. Sie fürchtet um die Stabilität der Energieversorgung.
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Deutschland streitet, die Schweiz baut
Atdorf, 25.06.2011 Arnold Rieger - Einen Tag vor Beginn des Runden Tisches zum Pumpspeicherwerk Atdorf an diesem Samstag in Bad Säckingen haben Umweltschützer Alternativen zu dem Stausee-Projekt gefordert. Die gäbe es zum Beispiel in der Schweiz: Das Land könnte "Batterie Europas" werden.
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Atdorf: Erste Sitzung des Runden Tisches
Bad Säckingen, 25.06.2011 dpa/lsw - Gegner und Befürworter des umstrittenen Pumpspeicherkraftwerks Atdorf haben sich am Samstag getroffen, um nach Kompromissen für die Umsetzung des Großprojekts suchen. Zur ersten Sitzung des Runden Tisches kamen rund 40 Teilnehmer.
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Atomausstieg zum Anschauen
Würgassen, 25.06.2011 Oliver Abraham - Ist ein Kernkraftwerk abgeschaltet, geht die Arbeit erst richtig los. Die radioaktiven Brennstäbe zu entfernen, ist dabei noch die wenigste Arbeit. Aber wie verschwindet eine Nuklear-Anlage, die fast eine halbe Million Tonnen wiegt? Stück für Stück, in etwa schuhkartongroße Teile, 17 Jahre lang, für sehr viel Geld. Was der Ausstieg aus der Kernenergie bautechnisch bedeutet, kann der Bürger im Kernkraftwerk Würgassen in Nordrhein-Westfalen besichtigen. Dort wird seit 14 Jahren rückgebaut – und der Betreiber zeigt den Gästen gern eine der wohl teuersten und aufwendigsten Baustellen Deutschlands.
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Diskrete Liaison der EnBW mit Fessenheim
Stuttgart , 24.06.2011 Andreas Müller - Wenn es nach deutschen Maßstäben ginge, wäre das französische Kernkraftwerk Fessenheim derzeit abgeschaltet und würde wohl auch nicht mehr ans Netz gehen. Europaweit zähle es zu den ältesten Atommeilern, erinnerte unlängst Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Zwei Jahre vor dem Reaktor Philippsburg I sei es einst in Betrieb gegangen, nach den Erkenntnissen der Landesatomaufsicht verfüge es "über keine größeren Sicherheitsreserven" als der wohl dauerhaft stillgelegte deutsche Meiler. Angesichts der Katastrophe von Fukushima, empfahl Untersteller den Franzosen, sollten sie den Weiterbetrieb des Atomkraftwerks infrage stellen.
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Meiler könnte noch zehn Jahre laufen
Stuttgart , 24.06.2011 Bärbel Nückles - Spätestens kommende Woche wird die französische Atomaufsicht (ASN) grünes Licht geben für eine Laufzeitverlängerung des Atomkraftwerks Fessenheim um weitere zehn Jahre. Das berichtete die französische Tageszeitung "Le Figaro" in ihrer Donnerstagsausgabe. Das Blatt beruft sich auf einen internen Expertenbericht der ASN. Überraschend ist das Ergebnis nicht: Vor kaum zwei Wochen hatte die ASN dem ältesten französischen Meiler eine zufrieden stellende Note gegeben und urteilte: Fessenheim liege sicherheitstechnisch im Mittelfeld der französischen Reaktoren.
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Regierung will Solar-Manager im EnBW-Aufsichtsrat
Stuttgart/Karlsruhe , 23.06.2011 dpa-AFX - Die baden-württembergische Landesregierung beruft einen Solar-Unternehmer in den Aufsichtsrat des Energiekonzerns EnBW . Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) benannte am Donnerstag Günther Cramer von der SMA Solar Technology für den Posten.
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US-Atomkraftwerke stehen unter Wasser
Kansas City, 22.06.2011 New York Times - Das Atomkraftwerk Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska wird seit Tagen vom Missouri-Hochwasser umspült. Laut Nuklearaufsichtsbehörde ist der Meiler sicher - doch der Ausbruch eines Feuers vor wenigen Wochen nährt Zweifel daran. Nun meldete ein weiteres überschwemmtes AKW einen "Hinweis auf ein unübliches Ereignis".
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Gefahr bei Revision
Dienstag, 21.06.2011 23:30 Uhr Plusminus im Ersten (© WDR) Von Ingrid Bertram - Beim Brennelementwechsel im AKW tritt regelmäßig deutlich erhöhte radioaktive Strahlung auf. Die Betreiber halten sie für unschädlich, weil sie deutlich unter den Grenzwerten läge.
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Neckarwestheim I und Philippsburg I bleiben abgeschaltet
Karlsruhe, 17.06.2011 dpa - Auch der Energiekonzern EnBW wird seine alten Kernkraftwerke nach Auslaufen des Atom-Moratoriums der Bundesregierung nicht wieder anfahren. Das Unternehmen nehme die kurzfristigen wirtschaftlichen Nachteile in Kauf, um langfristig seine Kundenbeziehungen zu sichern, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Eine Wiederinbetriebnahme werde von der Mehrheit der Bevölkerung und der Politiker nicht akzeptiert.
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Atom-Ausstieg auf schwäbisch
Hamburg, 16.06.2011 Walter Wüllenweber - Energie Baden-Württemberg (EnBW) ist zurzeit die SPANNENDSTE FIRMA DEUTSCHLANDS. Denn wie der Atomkonzern ins neue Zeitalter steuert, ist der Stresstest für die ganze Branche. Auf der Ostsee probieren die Schwaben, was bald auch im Ländle passiert. Und die entscheidende Figur ist ein schwarzer Landrat aus der Provinz.
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Millionengeschäft mit Parteispende verquickt
Stuttgart, 16.06.2011 Andreas Müller - Es ist eine unendliche Geschichte. Gut sieben Jahre ist es inzwischen her, dass die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) entnervt aus der Thermoselect-Technologie ausstieg. Das einst als "Müllwunder" gepriesene Verfahren zur Abfallentsorgung endete für die Karlsruher als Millionengrab. Doch bis heute streiten die früheren Partner vor diversen Gerichten ums Geld. In einem Verfahren bei der Schweizer Justiz geht es aktuell um jene Anzahlung von 50 Millionen Mark, die der EnBW-Vorläufer Badenwerk 1995 für die Beteiligung an Thermoselect geleistet hat. Der Energiekonzern verlangt den kompletten Betrag zurück, der Thermoselect-Erfinder Günter Kiss fordert im Gegenzug mehr als das Doppelte als angeblich noch ausstehenden Kaufpreis.
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Kummerhotline für TelDaFax-Kunden
Stuttgart/Mannheim, 15.06.2011 dpa - Nach der Insolvenz des Strom- und Gasanbieters TelDaFax gibt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Betroffenen Auskunft an einem Info-Telefon. Experten der Verbraucherzentrale beraten bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711/6691234. Weitere Informationen sind nach Angaben vom Mittwoch auf der Internetseite der Verbraucherzentrale bereitgestellt. Bundesweit sind von der Insolvenz mehr als 700.000 Verbraucher betroffen.
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Bürger sollen mitbestimmen
Stuttgart, 15.06.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Die Stuttgarter SPD fordert bei der Gründung von Stadtwerken eine konsequente kommunale Lösung. „Nach dem begrüßenswerten Gründungsbeschluss des Gemeinderates muss die Versorgung der Bürger mit Wasser und Energie eine wesentliche Grundaufgabe der Kommune sein”, erklärte der neue Kreisvorsitzende Dejan Perc. Als Nächstes müsse eine breite Beteiligung der Bürger an der Ausgestaltung der Stadtwerke erfolgen. Das sei eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg des neuen städtischen Energieunternehmens..
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Pressemitteilung der SPD Stuttgart zur Gründung von Stadtwerken vom 13.05.2011 ... (38 kB)
TelDaFax geht in die Insolvenz
Bonn, 14.06.2011 dapd - Deutschlands größter unabhängiger Energieanbieter TelDaFax hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Bonn berief am Dienstag den Rechtanwalt Biner Bähr zum vorläufigen Insolvenzverwalter für die seit Monaten mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfende Firma. Das Unternehmen selbst lehnte zunächst jeden Kommentar zu den Vorgängen ab.
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EnBW erhöht die Gaspreise
Karlsruhe/Stuttgart, 14.06.2011 dpa - Der Energiekonzern EnBW greift seinen Erdgaskunden ab dem 1. August kräftig in die Tasche. Der Grundversorgungstarif wird laut Unternehmensangaben von Dienstag um 0,64 Cent brutto pro Kilowattstunde (kWh) angehoben. Damit steige die Rechnung für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh um 9,8 Prozent. Bei anderen Tarifen könne die Belastung noch höher ausfallen.
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Kartellamt rechnet mit steigenden Strompreisen
Berlin, 11.06.2011 dpa - Das Bundeskartellamt erwartet als Folge des geplanten Atomausstiegs in Deutschland steigende Strompreise. "Die Märkte rechnen mit einer Strompreiserhöhung - und sie wissen es am besten", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Rheinischen Post" (Samstag).
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EnBW fühlt sich erpresst
Karlsruhe, 10.06.2011 dpa/lsw - Der Energiekonzern EnBW wehrt sich gegen den angeblichen Erpressungsversuch eines Mitarbeiters, der bei einer Fremdfirma beschäftigt war. Dieser hatte nach Angaben der EnBW vom Freitag damit gedroht, dass er Unregelmäßigkeiten beim Bau des Atomkraftwerks Neckarwestheim II in den 1980er Jahren veröffentlichen werde. Das Karlsruher Unternehmen erstattete daraufhin Strafanzeige wegen des Verdachts der Nötigung und Erpressung. Der Mann habe zwar keine konkrete Summe genannt, aber es sei offensichtlich gewesen, dass er Geld haben wollte.
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Neue Köpfe für EnBW-Kurs gesucht
Stuttgart, 09.06.2011 Andreas Müller - Wenn Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach seinen Plänen für die Energie Baden-Württemberg (EnBW) gefragt wird, behilft er sich mit einer Standardformel. Man brauche erst einmal tieferen Einblick in das Unternehmen, wehrt er ab, vorher lasse sich nichts Näheres sagen. Doch neben Stuttgart 21 gehört die Zukunft des Noch-Atomkonzerns zu den größten Sorgen des Grünen und seiner roten Mitregenten. Eine "schwere Erblast", stöhnen sie unisono, habe ihnen die Regierung Mappus mit dem milliardenschweren Wiedereinstieg des Landes hinterlassen.
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Solarbranche zeigt Kampfgeist
München, 09.06.2011 Thomas Magenheim - Die deutsche Solarindustrie will von der Energiewende profitieren. Schon 2012 werde Solarstrom das Preisniveau von Haushaltstarifen erreichen und 2017 ohne Förderung wettbewerbsfähig sein, versprach der Chef des Branchenverbands BSW, Carsten Körnig, bei der weltgrößten Solarmesse Intersolar in München. Stark sinkende Kosten für Solaranlagen aller Art und innovative Technik würden endgültig die Mär widerlegen, dass Photovoltaik die teuerste Variante erneuerbarer Energien ist.
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Auch EnBW klagt gegen den Atomausstieg
Berlin, 08.06.2011 gof/dpa - Nach Eon und RWE zieht auch EnBW gegen die Bundesregierung vor Gericht. Das ist angesichts der hohen Beteiligung des Landes Baden-Württemberg am Versorger besonders pikant. Dem Steuerzahler droht immer mehr Ungemach.
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Strom ohne Atom: Wie wir den Ausstieg schaffen
Mittwoch, 08.06.2011 23:30 Uhr im Ersten - So viel Energie steckte noch nie in der Diskussion um die Zukunft. Die Frage ist nicht mehr, ob wir die Atomkraftwerke abschalten können, sondern wie und wie schnell. 2022, 2020? Oder gar 2015, wie Gutachten renommierter Experten nahelegen. Prof. Olav Hohmeyer vom Zentrum für nachhaltige Energiesysteme in Flensburg ist sicher, dass bereits ab Anfang 2015 Deutschland zu jedem Zeitpunkt ohne Atomstrom versorgt werden kann, auch ohne Zukäufe aus dem Ausland. Es gebe keine regionalen Versorgungsengpässe und auch zu Zeiten der Jahreshöchstlast - meist einem Abend im Dezember - ist Strom für jeden Verbraucher in Deutschland gewährleistet. Die Kosten? Das Abschalten aller Atomkraftwerke in Deutschland wird den Durchschnittshaushalt allenfalls um einige Euro im Monat belasten. Für einen Zeitraum werden wir Kohle- und Gaskraftwerke vermehrt nutzen müssen, mit erhöhtem CO2-Ausstoß für einige Jahre. Danach wird die Klimabilanz aber wesentlich besser aussehen, als die Politik sie bisher geplant hat. Deutschland könnte spätestens 2050 seinen Strom komplett regenerativ herstellen. Mit politischer und gesellschaftlicher Bereitschaft ist dieses Ziel aber schon wesentlich früher zu erreichen.
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Stadt will bei Energiewende Erster sein
Stuttgart, 03.06.2011 Jens Noll - Die Landeshauptstadt will beim Energiesparen deutschlandweit Vorbild sein - und verordnet sich dazu ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2016 sollen 15 000 Gigawattstunden, also 3000 Gigawattstunden pro Jahr weniger an Strom, Gas, Öl und Fernwärme verbraucht werden. Das entspricht dem Jahresenergiebedarf von 220 000 Vier-Personen-Haushalten oder der Reduzierung des momentanen stadtweiten Verbrauchs um etwa ein Viertel. Zurzeit existieren in Stuttgart rund 300 000 Haushalte.
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Ein Dorf sagt sich vom Atomstrom los
Stuttgart, 03.06.2011 Christine Keck - Den Schraubenschlüssel in der einen Hand, die Taschenlampe in der anderen, bückt sich Arno Zengerle über seine Turbine. "Endlich läuft sie wieder", freut er sich, "der letzte Monat war viel zu trocken." Fast jeden Tag schaut der Bürgermeister von Wildpoldsried in dem stillgelegten Sägewerk vorbei. Heute lässt der Regen des Sturmtiefs die Anlage sausen. In einem Meter Tiefe strömt das Wasser des Dorfbachs und treibt das Turbinenrad an. Früher brachte es eine Säge in Schwung, inzwischen ist es an den Generator des Bürgermeisters angeschlossen. Die Messgeräte zeigen sechs Kilowatt Leistung. Knapp zehn Cent erhält Zengerle für jede Kilowattstunde Strom, die er ins Netz einspeist. Nur wenige Euro am Tag wirft die Anlage ab. Aber das ist zweitrangig. Technik ist für den CSU-Politiker Liebhaberei, und seit er seine Turbine zerlegt und wieder zusammengebaut hat, ist er ihr verfallen.
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Gaspreisprotestlerin erfolgreich: EnBW zieht Klage zurück!
Stuttgart, 01.06.2011 Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg - Der Gaspreisprotest zeigt Erfolg. Seit Sommer letzten Jahres hat sich die EnBW Gas GmbH gerühmt, ihre Gaspreise wären in Ordnung. Nun aber zeigt sich, dass sie selbst nicht so richtig davon überzeugt zu sein scheint: Sie hat jetzt ihre Klage gegen eine Gaspreisprotestlerin zurückgezogen.
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Koalition ringt um Atomausstieg
Berlin, 29.05.2011 dpa - Die Zeichen für einen schnellen Atomausstieg und das endgültige Aus für bis zu acht Kernkraftwerke verdichten sich. Die Spitzen von Union und FDP rangen am Sonntag im Kanzleramt um ein Ausstiegsdatum und die Details der ehrgeizigen Energiewende. Die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eingesetzte Ethik-Kommission empfahl ein Ende der Atomkraftnutzung bis spätestens 2021.
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Energiegruppe Thüga lockt Stadtwerke an
Stuttgart, 28.05.2011 Thomas Magenheim - Auch Schweizer haben Interesse an einer Beteiligung. Der Konzern investiert massiv in die Windkraft.
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Ethik? Nein danke, darum geht es nicht
Stuttgart, 28.05.2011 Alexander Mäder - Wenn die Physiker einen Teilchenbeschleuniger bauen, um ein bisher nur hypothetisches Teilchen nachzuweisen, dann stellt kaum jemand die Investition von mehreren Milliarden Euro infrage. Spätestens seit der Entdeckung der Atomspaltung ist allen klar, dass es selbst bei den flüchtigsten Teilchen um gewaltige Energiemengen geht. Ganz anders bei den Philosophen: wenn sie ein Forschungsprogramm aufsetzen, um ein irgendwie nicht fassbares Argument in den Griff zu bekommen, dann zuckt die Welt mit den Schultern. Es mag um große, ja existenzielle Fragen gehen - um die Seele, die Gerechtigkeit oder das Wesen des Menschen -, aber man ahnt, dass keine große Entdeckung bevorsteht. In der Philosophie wird der Kuchen mit ewig frischen Zutaten immer wieder neu gebacken.
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In Süddeutschland fehlt ein ganzes Kraftwerk
Bonn, 27.05.2011 Wolfgang Koch, dpa - Das Risiko eines Stromausfalls sei im Sommer noch beherrschbar, im Winter könnte es sich deutlich erhöhen. Das meinen die Experten der Bundesnetzagentur in Bonn. Sie haben den Bericht über die Auswirkungen der Abschaltung von sieben alten Atomkraftwerken fortgeschrieben und die Ergebnisse vorgelegt.
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Untersteller begrüßt Beschluss
Stuttgart, 27.05.2011 dpa - Baden-Württembergs grüner Umweltminister Franz Untersteller begrüßt das absehbare Aus für sieben ältere Atomkraftwerke in Deutschland. Er gehe davon aus, dass im Südwesten die Meiler Neckarwestheim I und Philippsburg I nach dem Abschalt-Beschluss der Umweltministerkonferenz nie wieder ans Netz gehen, sagte sein Sprecher am Freitag in Stuttgart.
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12 Stadträte stimmen gegen Stadtwerke
Stuttgart, 27.05.2011 Josef Schunder - Die Landeshauptstadt wird wieder eigene Stadtwerke haben. Im Grundsatz hat der Gemeinderat dies am Donnerstag beschlossen und die Geschäftsfelder üppig abgesteckt. Die Mitarbeiter der Energie Baden-Württemberg, die das betrifft, machten ihrem Protest laut Luft.
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EnBW-Arbeiter buhen Stadträte aus
Stuttgart, 27.05.2011 dpa - Mit einem Pfeifkonzert haben mehrere tausend Beschäftigte des Energieversorgers EnBW den Stuttgarter Stadträten deutlich gemacht, was sie von der geplanten Stadtwerke-Gründung halten. Die Gemeinderäte hatten sich am Donnerstag am Ende einer Demonstration vor dem Rathaus den Demonstranten gestellt - und wurden lautstark ausgebuht. Die Mitarbeiter fürchten durch den geplanten Umbau um ihre Arbeitsplätze, sagte Heide Holzhay vom Betriebsrat der EnBW Regional AG. „Aus unserer Sicht ist eine Gründung von Stadtwerken nicht notwendig“.
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Ein Drittel der Städte erwägt, selbst wieder die Energieversorgung zu übernehmen
Leipzig/Stuttgart, 27.05.2011 Christoph Müller - Laut Studie zu Rekommunalisierung der Energieversorgung sind Steuerungsmöglichkeiten Hauptmotiv. Rekommunalisierung - manche sehen darin bereits einen Trend, gerade auch, was die Energieversorgung betrifft.
In einer Studie wurde diese Einschätzung nun genauer unter die Lupe genommen. Das Hauptergebnis lautet: „Ob sich die Rekommunalisierungsbeispiele zu einem flächendeckenden Phänomen entwickeln, ist derzeit noch offen.“ Unter Rekommunalisierung wird weit überwiegend die Rückübertragung zuvor privatisierter öffentlicher Leistungen verstanden.
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EnBW hält Wassermangel für Naturphänomen
Plieningen, 27.05.2011 Christian Milankovic - Das Energieunternehmen findet keine technische Ursache für ausgetrockneten Brunnen an der Körschstraße.
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Wir sind das Kraftwerk
Berlin, 26.05.2011 Ingo Arzt - Wenn an diesem Donnerstag der Gemeinderat der Stadt Stuttgart zusammenkommt, wird wahrscheinlich seltene Einheit herrschen, wo sonst der Streit über Stuttgart 21 für große Fehden sorgt. Beschließen will man die Gründung eines Stadtwerks, das künftig Strom, Gas, Wasser und Fernwärme liefert und Ökoenergie erzeugt.
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Regierung will Beteiligung stärken
Stuttgart, 26.05.2011 sta Redaktion - Als Bereicherung hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Beteiligung von Bürgern bezeichnet. Entsprechend kündigte er in seiner Regierungserklärung Projekte für mehr Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen an.
Vor allem bei Infrastrukturmaßnahmen müssten die Menschen früh eingebunden werden. Deshalb werde ein „Leitfaden für eine neue Planungs- und Beteiligungskultur“ erarbeitet. Darüber hinaus soll der Zugang zu Informationen aus der öffentlichen Verwaltung über ein Informationsfreiheitsgesetz sichergestellt werden. „Eine moderne, eine lebendige und starke Demokratie lebt vom Einspruch und von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Kretschmann.
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Die Stadtwerke sind beschlossen
Stuttgart, 26.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Der Gemeinderat der Stadt Stuttgart hat am Donnerstagabend, wie erwartet, mit breiter Mehrheit die Gründung eines städtischen Energieunternehmens für Strom und Gas sowie eines kommunalen Eigenbetriebs zur Wasserversorgung beschlossen. Ihren Schwerpunkt sollen die Stadtwerke bei der regionalen Produktion von Ökostrom haben. Voraussetzungen dafür sind zunächst allerdings erfolgreiche Verhandlungen mit dem Energieversorger EnBW, an den die Stadt vor zehn Jahren ihr Strom, Wasser- und Gasnetz verkauft hat. Wie und zu welchem Preis der Rückkauf abgewickelt werden soll, steht noch nicht fest. Die rechtlichen Details sollen nun möglichst schnell geklärt werden.
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Stadtwerke: Mail ins Vorstandsbüro der EnBW
Stuttgart, 26.05.2011 Konstantin Schwarz - Gemeinderat beschließt heute die Neugründung - Folgen für Konzern. Die Neugründung eines Stadtwerks in der Landeshauptstadt zur Ökoenergieerzeugung und zum Vertrieb von Strom und Gas wird von der Energie Baden-Württemberg (EnBW) minutiös verfolgt. Heute um 16.30 Uhr im Rathaus wird der Gemeinderat die Neugründung beschließen.
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Rat bringt heute die Stadtwerke Stuttgart auf den Weg
Stuttgart, 26.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Rekommunalisierung. Die Verwaltung will das Energiekonzept 2025 mit breiter Bürgerbeteiligung vorlegen.
Im Verwaltungsausschuss des Gemeinderates haben die Stadträte gestern den Weg für die Gründung neuer Stadtwerke und des Eigenbetriebs Wasser geebnet. Heute Nachmittag soll die Vollversammlung im Großen Saal des Rathauses die Vorlage verabschieden.
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Zurück in die Zukunft
Stuttgart, 26.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Zurück in die Zukunft: am Donnerstag beschließt der Gemeinderat die Neugründung der Stadtwerke Stuttgart. Damit wird knapp zehn Jahre nach dem Ratsbeschluss, aus dem Wasser- und Energiegeschäft auszusteigen und alles an die Energie Baden-Württemberg (EnBW) zu verkaufen, alles wieder rückgängig gemacht. Großen Anteil an dieser Entwicklung haben die Stuttgarter, die in der jüngsten Vergangenheit erfolgreich eine Rückbesinnung auf die kommunale Daseinsvorsorge eingefordert haben - etwa mit dem Widerstand gegen dubiose Cross-Border-Leasing-Geschäfte der Stadt oder mit dem erfolgreichen Bürgerbegehren für eine rein kommunale Wasserversorgung.
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Stadtwerke bald wieder in Stuttgarter Hand?
Stuttgart, 26.05.2011 Daniela Eichert - Der Stuttgarter Gemeinderat entscheidet am Donnerstag darüber, ob die Stadt wieder eigene Stadtwerke gründet. Dafür sollen 2013 die Strom-, Gas-, und Wassernetze vom Karlsruher Energiekonzern EnBW zurückgekauft werden. Die Landeshauptstadt hatte die Versorgungsnetze 2002 an die EnBW veräußert. Die Stadtwerke wären nach der Beschlussvorlage für Strom und Gas zuständig. Für die Wasserversorgung ist ein kommunaler Eigenbetrieb vorgesehen.
„Wir sind zuversichtlich, dass wir eine breite Mehrheit des Gemeinderates gewinnen können“, sagte ein Sprecher der Stadt. Beschäftigte der EnBW wollen vor der Entscheidung in der Innenstadt demonstrieren.
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Grün-Rot besetzt EnBW-Aufsichtsrat
Stuttgart, 26.05.2011 dpa/lsw - Die grün-rote Koalition übernimmt künftig auch im Aufsichtsrat des Energieversorgers EnBW das Ruder. Vize-Regierungschef Nils Schmid (SPD) und Staatsministerin Silke Krebs (Grüne) sollen die Plätze der ausgeschiedenen Minister Helmut Rau (CDU) und Ulrich Goll (FDP) übernehmen, wie das Staatsministerium am Donnerstag bestätigte. Goll hatte bereits öffentlich seine Bereitschaft zum Rückzug erklärt, Rau hält sich bedeckt.
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Im Keller Strom erzeugen
Stuttgart, 26.05.2011 Walther Rosenberger - EnBW testet Mikro-Blockheizkraftwerke - Strom und Wärme sollen in Zukunft im eigenen
Haus produziert werden.
Mit einer High-Tech-Offensive versuchten Deutschlands Stromversorger vom gewachsenen Ökobewusstsein der Kunden zu profitieren. Der Stromversorger EnBW will jetzt Mikro-Gaskraftwerke für Reihenhäuser anbieten. Nicht immer macht die Technologie für Häuslebauer allerdings Sinn.
Friedhelm Steinborns Reihenhäuschen am Stadtrand von Möhringen sieht nicht gerade aus, als würde hier an der Energiezukunft der Republik gewerkelt. Die Wände im Flur zieren Textilfasertapeten, die in den 70ern modern waren, und die Treppe zum Keller knarzt gewaltig. Das Herzstück der Energieversorgung des Hauses allerdings ist nicht von gestern. Eher schon von morgen. Als einer von sieben Haushalten in der Region testet der 52-Jährige mit seiner Familie für den Karlsruher Energiekonzern EnBW seit Ende März ein Mikro-Blockheizkraftwerk (BWHK).
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"Der Ausstieg muss in diesem Jahrzehnt klappen"
Stuttgart, 26.05.2011 Bärbel Krauß, Judith Weber - Interview mit Franz Untersteller: Nächste Woche treffen sich die Umweltminister der Länder, um über den Atomausstieg zu beraten. Auf keinen Fall will der neue Minister Landeszuständigkeiten an den Bund abtreten.
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Bodensee droht chronisches Niedrigwasser
Stuttgart, 25.05.2011 Wolfgang Messner - Natur Die Forscher sehen den niedrigen Pegel als Zeichen des Klimawandels mit Folgen für die Ökologie.
Das Wasser steigt wieder. Das ist die gute Nachricht. Zuletzt meldete der Pegel Konstanz eine Höhe von 3,02 Meter. Für Ende Mai ist das aber immer noch viel zu wenig. Forscher schlagen deshalb Alarm. Die Diplombiologen der Arbeitsgruppe Bodenseeufer sehen in den sich häufenden Niedrigwässern bereits die Vorboten eines Klimawandels.
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Atomenergie: Schweiz steigt aus
Bern, 25.05.2011 dpa - Die Schweiz soll langfristig aus der Atomenergie aussteigen. Das sieht ein Beschluss der Regierung, des Bundesrates, vom Mittwoch vor. Die bestehenden fünf Atomkraftwerke sollen am Ende ihrer Betriebsdauer nicht ersetzt werden. Die Regierung geht dabei von einer Laufzeit von 50 Jahren aus. Das erste Atomkraftwerk würde demnach 2019 vom Netz gehen, das letzte 2034. Über die Schweizer Atompolitik entscheidet das Parlament sowie das Volk bei Abstimmungen.
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Brüssel einigt sich auf Stresstests
Brüssel/Berlin, 25.05.2011 dapd - Die EU-Staaten haben sich auf Stresstests für europäische Atomkraftwerke geeinigt. Wie die Europäische Kommission und die 27 Aufsichtsbehörden der Mitgliedsländer am Mittwoch mitteilten, sollen die mehr als 140 europäischen Kernkraftwerke ab dem 1. Juni auf ihre Sicherheit geprüft werden. Die Idee, Atomkraftwerke auf mögliche Risiken durch Naturkatastrophen und menschliches Versagen zu testen, entstand nach der Atomkatastrophe in Japan Mitte März.
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Keine Lizenz zum Gelddrucken
Stuttgart, 25.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat sich für ein kommunales Wasserwerk und für Stadtwerke ausgesprochen. Letztere sollen ihre Schwerpunkte bei den Themen Ökostromerzeugung und Energieeffizienz setzen. Der Gemeinderat entscheidet morgen über die Gründung eigener Stadt- und Wasserwerke. Eine breite Mehrheit gilt als sicher. Mit der Entscheidung für die Stadtwerke würde die Stadt nach Ansicht der CDU eine große Verantwortung übernehmen. „Die Bürger verlangen eine sichere Versorgung mit Strom, Gas und Wasser”, sagte Fraktionschef Alexander Kotz gestern bei einer Pressekonferenz. Es gebe jedoch Untersuchungen die belegen, dass 63 Prozent der Haushalte ihren Strom- oder Gasanbieter nur wegen günstigerer Preise wechseln.
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Ringen um Details bei den Stadtwerken
Stuttgart, 25.05.2011 Konstantin Schwarz - Im Grundsatz sind sich alle Fraktionen des Gemeinderats einig. Im Detail differieren die Meinungen dennoch. Alle Fraktionen haben sich geeinigt, bei den Verhandlungen mit der EnBW zum Netze-Rückkauf zusammen mit OB Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll (beide CDU) am Tisch zu sitzen. Das Stadtwerk soll neben der Ökokomponente auch Geld liefern, zum Beispiel um die Verluste der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) auszugleichen. Der Neztkauf wird über 620 Millionen Euro Rücklagen finanziert.
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Justiz will wegen des EnBW-Deals nicht ermitteln
Stuttgart, 19.05.2011 Andreas Müller - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat es erneut abgelehnt, Ermittlungen wegen des EnBW-Deals von Exministerpräsident Stefan Mappus (CDU) aufzunehmen. Dies teilte die Behörde jetzt einem Rechtsanwalt aus Hannover mit, der nach der früheren Entscheidung gegen ein Verfahren erneut Strafanzeige erstattet hatte. Nach der Verfügung sieht sie weiterhin keine Ansatzpunkte für den Verdacht der Untreue oder eines anderen strafbaren Verhaltens im Zusammenhang mit dem Milliardengeschäft, bei dem das Land 45 Prozent der EnBW-Aktien erworben hatte.
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Der Wasserpreis könnte steigen
Stuttgart, 19.05.2011 Christian Günther - Gebt uns unser Wasser zurück! Eigentlich ist es von der Stadt ein guter Zug, jetzt auf die Gründung von eigenen Stadtwerken zu drängen. Danach hat die Stadt die Wasserversorgung wieder in der eigenen Hand. Dumm nur, dass dann der Wasserpreis steigt. Der Stadt fehlt aber das Know-how eines klassischen Wasserversorgers, deshalb müssen unbedingt fähige Partner gefunden werden. Dass die Stadt aber auch als Ökostromerzeuger auftreten will, ist moralisch lobenswert, wirtschaftlich aber schwachsinnig.
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Der Hebel zum Abschalten
Berlin, 17.05.2011 Bärbel Krauß - Politik braucht Veranschaulichung, um für die Bürger begreifbar zu sein. Deshalb hat sich die Regierung für den Weg zum früheren Atomausstieg eine sorgfältige Choreografie zurechtgelegt - mit Tanzeinlagen für jede Etappe. Auf das Moratorium der Kanzlerin über die Abschaltung von sieben Altmeilern sollte erst der Statusbericht über die Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke und dann die Expertise der Ethikkommission folgen. Beides gemeinsam soll dann nach dem Willen der Physikerin Angela Merkel als Fundament für das diesmal wohlabgewogene Energiekonzept ihrer Regierung dienen.
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Energischer Einsatz für erneuerbare Energien
Fasanenhof, 16.05.2011 Kai Müller - Die Bürger-Energiegenossenschaft EnBW-City hat bereits zwei Projekte verwirklicht. Weitere sollen folgen. Als vor zwei Jahren die Gründung einer privaten Bürgergenossenschaft EnBW-City im Raum stand, musste Alexander-Florian Bürkle nicht lang überlegen. Der EnBW-Mitarbeiter zeichnete Anteile und fungiert bis heute als Vorstandsvorsitzender der Bürgergenossenschaft. Ein Hobby, das vor allem am Anfang viel Zeit in Anspruch genommen hat. "Auch das ein oder andere Wochenende ging da drauf", sagt Bürkle. Zupass kam ihm dabei, dass er sich in seinem Hauptberuf bei der EnBW um kaufmännische Themen kümmert.Ganzen Artikel lesen ...
Kretschmann nennt Bedingungen für Endlager im Südwesten
Hamburg/Stuttgart, 15.05.2011 dpa - Baden-Württembergs neuer Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Standortfrage eines Endlagers für Atommüll an den Ausstieg aus der Atomenergie geknüpft. „Bevor man nicht den letzten Meiler endgültig stillgelegt hat, wird man nirgendwo ein Atomendlager durchsetzen können“, erklärte Kretschmann im Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Die Menschen müssten „die Gewissheit haben, es ist Schluss, es kommt nichts mehr dazu“, sagte der 62-Jährige. Bis dahin müsse man ernsthaft nach einem geeigneten Standort suchen, „und suchen heißt natürlich, dass man auch finden darf. Sonst ist es eine Mogelpackung“.
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Partizipation: Wenn Bürger selbst
den Plan begutachten
Stuttgart, 13.05.2011 Jürgen Schmidt - Die geplante Gründung von Stadtwerken in Stuttgart soll nicht nur energiepolitisch ein Novum für die Landeshauptstadt werden – sondern auch in Sachen Bürgerbeteiligung. Ein Verein strebt dies mithilfe eines Verfahrens an, das in Baden-Württemberg kaum bekannt ist: Planungszellen.
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"Atomausstieg bringt uns rascher voran"
Stuttgart, 13.05.2011 Christoph Link - Die Nutzung der erneuerbaren Energien ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, sagt Jochen Flasbarth. Strom werde billiger und noch in dieser Generation werde das zu spüren sein: "Meine Töchter, 11 und 15, werden davon schon profitieren."
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Die EnBW verschmäht einen stattlichen Verkaufserlös
Stuttgart, 13.05.2011 Michael Heller - Das Stromnetz der Energie Baden-Württemberg (EnBW) könnte bei einem Verkauf 700 bis 900 Millionen Euro bringen. Diese Schätzung kursiert nach Informationen der StZ in Frankfurter Finanzkreisen. Bisher ist hierfür ein deutlich niedrigerer Wert genannt worden. So hat zum Beispiel der Saarbrücker Energieexperte Uwe Leprich in einer Studie für Greenpeace den möglichen Verkaufserlös im März mit 300 Millionen Euro angesetzt.
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Gemeinderat will Stadtwerke gründen
Stuttgart, 12.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Das Thema Stadtwerke hat am Mittwoch die Sitzung des Verwaltungsausschusses bestimmt. Alle Fraktionen sprachen sich im Grundsatz für die Gründung eines städtischen Energieunternehmens für Strom und Gas sowie eines kommunalen Eigenbetriebs zur Wasserversorgung aus. Die entsprechenden Grundsatzbeschlüsse wurden allerdings um zwei Wochen vertagt, weil bei der Fraktionsgemenschaft SÖS/Linke noch ein Beratungsbedarf besteht. Deshalb steht das Thema heute auch nicht auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Während der Diskussion im Ausschuss regten die Stadträte noch einige Änderungen an der Vorlage an.
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Grün-Rot will EnBW-Netz verkaufen
Stuttgart, 12.05.2011 Walther Rosenberger - Kurz vor der Regierungsübernahme erhöht Grün-Rot den Druck auf den EnBW-Konzern, sein Geschäft grundlegend umzubauen. Muss sich der Karlsruher Versorger von einem Teil seines Netzgeschäfts trennen?
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Wie aus Bodenseewasser Trinkwasser wird
Donnerstag, 12.05.2011 Odysso - Das will ich wissen!, SWR Fernsehen, Reportage mit Lena Ganschow - Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken: Egal ob morgens beim Zähneputzen, zum Duschen oder für den Kaffee zwischendurch, wir brauchen es in vielen Bereichen. Doch woher kommt dieses hochwertige Wasser, das einfach aus dem Hahn sprudelt, sobald wir ihn aufdrehen? Unsere Reporterin Lena Ganschow hat die Bodenseewasserversorgung in Sipplingen besucht, um zu sehen, was für ein enormer Aufwand betrieben werden muss, damit aus Bodenseewasser Trinkwasser wird.
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Die teuerste Haftpflichtpolice der Welt
Berlin, 11.05.2011 Rei/reuters/dapd - Eine komplette Versicherung der Risiken der Atomkraft ließe die Strompreise einer Studie zufolge explodieren. Nach Berechnungen von Versicherungsmathematikern könnten die zu zahlenden Prämien den Strompreis auf mehr als das Vierzigfache steigen lassen.
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Bürger wollen Einfluss auf die Netze
Stetten, 11.05.2011 Hans-Dieter Wolz - Allmende diskutiert Bürgerbegehren: Gemeinden sollen mit eigenen Betrieben Strom liefern.
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Atomsicherheit. Dicke Luft in Atomkraftwerken
Neckarwestheim, 11.05.2011 Walther Rosenberger - Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima sinkt der Stern der Atomkraft auch hierzulande. Die erst im Herbst 2010 beschlossene Laufzeitverlängerung steht auf dem Prüfstand. Und seit zwei Monaten sind die Altmeiler vom Netz. In den AKW im Land sorgen sich die Mitarbeiter nun um ihre Zukunft.
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"Stadtwerke bergen gewaltige Risiken"
Stuttgart, 11.05.2011 Thomas Faltin - Als die Stadt Stuttgart vor zwölf Jahren ihre Anteile an den Neckarwerken verkauft hat, waren fast alle für diesen Schritt. Jetzt, da die Stadt am Freitag neue Stadtwerke gründet, gibt es kaum jemanden, der dagegen sein will. Am Dienstag hat zumindest der Verein Haus & Grund Stuttgart versucht, eine Gegenstimme zu erheben, wohl wissend, dass diese derzeit kaum einer hören will. "Stadtwerke liegen voll im Zeitgeist", sagte der Vereinsvorsitzende und frühere CDU-Finanzbürgermeister der Stadt, Klaus Lang: "Alle glauben, man besitze damit eine Goldader, mit der sich gefahrlos Kasse machen lässt."
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Ausstieg bis 2021 empfohlen
Berlin, 11.05.2011 dpa - Die für die Regierungsentscheidung mit maßgebliche Ethikkommission hält einen Atomausstieg bis 2021 oder früher für machbar. Das geht aus dem Entwurf für den Abschlussbericht hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
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Ein "historischer Fehler" wird korrigiert
Stuttgart, 10.05.2011 Thomas Faltin - Es war der größte Deal in der Geschichte der Stadt Stuttgart - trotzdem ist der Verkauf der Neckarwerke im Winter 1999 in atemberaubender Geschwindigkeit über die Bühne gebracht worden. Nur sieben Wochen dauerte es, bis das 2,35-Milliarden-Euro-Geschäft perfekt war - am Drei-Milliarden-Euro-Bauwerk Stuttgart21 wird seit 15 Jahren herumgetüftelt. Drei Tranchen umfasste der Deal mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW). Erstens verkaufte die Stadt ihr EnBW-Aktienpaket. Zweitens stieß sie 17,5 Prozent der Neckarwerke Stuttgart (NWS) ab - zusammen erhielt die Stadt dafür 1,35 Milliarden Euro. Drittens übertrug man im Jahr 2002 auch den restlichen 25-prozentigen Anteil an den NWS für eine weitere Milliarde Euro an die EnBW.
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Kritiker rügen den "Schmusekurs" der Stadt
Stuttgart, 10.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Die Äußerungen von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll zur Gründung von Stadtwerken sind in Teilen der Öffentlichkeit kritisch aufgenommen worden. Sowohl der Verein zur Förderung Kommunaler Stadtwerke wie auch das Stuttgarter Wasserforum bemängeln, dass die Rathausspitze kein "echtes" kommunales Energieunternehmen plane. Wie berichtet, soll am 12. Mai im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zur Gründung der Stadtwerke Stuttgart gefasst werden. Die an die EnBW vergebenen Konzessionen für die Strom-, Gas-, und Wasserversorgung laufen 2013 aus.
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Stromausfälle? Warnung vor Panikmache
Stuttgart, 09.05.2011 Walther Rosenberger, Norbert Wallet und Gerhard Schertler - Seit März stehen in Deutschland mehrere Atommeiler still. Um die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit im Land ist jetzt eine Debatte entbrannt. Gehen im Sommer die Lichter aus?
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Die EnBW will beim Wasser im Boot bleiben
Stuttgart, 06.05.2011 Thomas Faltin - Die Rolle der Bösewichte ist klar zugeteilt: In "Fremde Wasser", dem Krimi des Stuttgarter Autors Wolfgang Schorlau rund um die Geldhaie der Wasserversorgung, zünden die Mitarbeiter der privaten Firma VEB freudestrahlend kubanische Cohibas an, als sie erfahren, dass sie die Hamburger Wasserwerke übernehmen können. Das Programm zur Gewinnmaximierung startet sofort. Alle Investitionen in das Leitungsnetz werden gestoppt, die Forschung wird eingestellt, alle Immobilien werden verkauft, und der Wasserpreis steigt um 30 Prozent: "Hamburg wird ein riesiges Geschäft."
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EnBW will das Heinrich-Kaun-Haus schließen
Degerloch, 06.05.2011 Rüdiger Ott - Die Pläne für ein neues Schulungs- und Tagungszentrum auf der Waldau liegen auf Eis.
Eigentlich wollte die EnBW auf der Waldau ein neues Schulungs- und Tagungszentrum bauen, weil das alte am Guts-Muths-Weg ziemlich in die Jahre gekommen ist. Doch liegen die Pläne derzeit auf Eis. Inzwischen ist lediglich klar, dass das Heinrich-Kaun-Haus geschlossen wird, und zwar vorerst ohne Ersatz. "Zum 31. Juli wird der Betrieb eingestellt", sagt Raphael Diecke, der Sprecher des Energiekonzerns. "Das geschieht vor dem Hintergrund, dass größere Arbeiten angestanden wären, um den Betrieb aufrechterhalten zu können." Es geht dabei vor allem um Auflagen für den Brandschutz, die erfüllt werden müssten. Diecke spricht aber zudem von mangelnder Trinkwasserqualität und Umweltschutzauflagen, ohne weiter ins Detail gehen.
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Villis warnt vor Stromausfällen
Düsseldorf, 06.05.2011 dpa - EnBW-Chef Hans-Peter Villis erwartet im Sommer Stromausfälle wegen der Abschaltung von Atomkraftwerken. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden der Energie Baden-Württemberg seien die für die Stabilität der Netze wichtigen Reserveleistungen deutlich reduziert. „Wir fürchten, dass es zu Problemen kommen kann“, sagte Villis dem Magazin „Wirtschaftswoche“. Mit Stromausfällen sei besonders in Süddeutschland zu rechnen.
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"Wir haben nicht mehr beliebig Zeit"
Berlin, 03.05.2011 Iterview - Kulturwissenschaftler Claus Leggewie plädiert für mehr Partizipation der Bürger, aber auch für deren Selbstbeschränkung, damit die Energiewende gelingen kann.
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Die Privatfirmen hatten nur den Gewinn im Auge
Paris, 03.05.2011 Interview: Mathias Behnis - Die Pariser Wasserbetriebe sind seit dem 1. Januar 2010 wieder in städtischem Besitz. Jetzt sinken die Preise. Gespräch mit Anne Le Strat
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Stadt konkurriert ab 2012 mit EnBW
Stuttgart, 03.05.2011 Konstantin Schwarz - Die Bürger in der Landeshauptstadt haben ab 2012 eine weitere Möglichkeit bei der Auswahl des Strom- und Gaslieferanten. Stuttgart will selbst als Anbieter auftreten. Verkauft werden sollten über ein noch zu gründendes neues Stadtwerk ausschließlich regenerativ erzeugter Strom und Gas. Das kündigten Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll (beide CDU) gestern an.
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Stuttgart will mit Ökostrom punkten
Stuttgart, 03.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Die Stadtwerke Stuttgart wollen ihren Kunden schon von Mitte 2012 an Strom und Gas aus regenerativen Quellen liefern. Das neue Unternehmen soll zudem bis zu 70 Millionen Euro im Jahr in die Ökostrom- und die Biogaserzeugung investieren, auch in Windparks in der Nord- und Ostsee.
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"Vielleicht müssen wir auch abschalten"
Stuttgart, 03.05.2011 Judith Weber - Bestimmte Produktionsunternehmen könnten sich aus Deutschland verabschieden, weil die Stromversorgung ohne die Atomenergie mittelfristig nicht mehr sicher ist, befürchtet RWE-Mann Vahrenholt.
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Sonnenenergie und Schattenreich
Stuttgart, 03.05.2011 Klaus Eichmüller - Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Für Inge und Nikolaus Laing ist das weit mehr als eine Redensart. Das betagte Paar hat einen neuen Solarstrom-Generator entwickelt. Doch statt sich mit einer genialen Idee im Erfolg zu sonnen, erleben die beiden Physiker die Schattenseiten. Inklusive Diebstahl und Erpressung.
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Startschuss im Mai
Stuttgart, 02.05.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - Alles neu macht der Mai - sagt der Volksmund. Das soll er in Stuttgart auch für die Rekommunalisierung der Wasser- und Energieversorgung: Am 12. Mai wird der Gemeinderat die Gründung der neuen Stadtwerke Stuttgart beschließen. Bereits am Montag werden Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und sein Stadtkämmerer Michael Föll die Details dazu der Öffentlichkeit präsentieren. Seit Monaten arbeitet die Stadt an diesem Plan. Bis zum Sommer soll der Entwurf eines Gesellschaftsvertrages für die städtische Tochterfirma konkret vorliegen. Diese übernimmt die Produktion, den Kauf und den Vertrieb von Gas und Strom und ist auch für die Versorgungsnetze zuständig. "Zunächst muss ein qualifizierter Geschäftsführer gesucht werden", sagt SPD-Stadtrat Manfred Kanzleiter. Infrage kämen für diese wichtige Aufgabe nur Spitzenkräfte mit viel Erfahrung auf dem Gebiet der kommunalen Daseinsvorsorge.
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Regierung will Windkraft stärker fördern
Stuttgart, 02.05.2011 rtr/dpa/dapd - Mitten in der Debatte über die Energiewende ist am Montag der erste Offshorewindpark vor der deutschen Ostseeküste in Betrieb gegangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel setzte im Seebad Zingst mit einem symbolischen Knopfdruck die 21 Windräder von Baltic 1 in Betrieb. "Damit wird in der Tat ein neues Kapitel der Energiegewinnung in Deutschland aufgeschlagen", sagte Merkel. Der Windpark, der von der Energie Baden-Württemberg (EnBW) betrieben wird und 50.000 Haushalte mit Strom versorgen kann, steht 16 Kilometer vor der Ostseeküste. Die Windräder sind vom Fundament bis zur Spitze 115 Meter hoch und wurden mit 60 Kilometer Tiefseekabel an das Stromnetz angeschlossen.
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Windkraft ist wieder im Kommen
Stuttgart, 01.05.2011 Thomas Faltin - Ausnahmsweise ist es nicht die neue Landesregierung, die frischen Wind bringt: Es war Noch-Wirtschaftsminister Ernst Pfister (CDU), der im März einen Windatlas vorgestellt und die Regionen aufgefordert hatte, mehr Standorte für Windkraftanlagen auszuweisen. Tatsächlich hatte sich die alte Regierung das Ziel gesetzt, den Anteil der Windkraft an der Energieerzeugung bis 2020 zu verdoppeln - im Land stehen 370 Anlagen, 150 müssten neu gebaut werden. Seit Fukushima stehen auch die meisten Bürger hinter der Energiewende. Und die neue Regierung wird dem Projekt sicherlich weiteren Rückenwind verschaffen.
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Kompromisse
Stuttgart, 01.05.2011 Thomas Faltin - Es ist schon erstaunlich, wie man plötzlich offene Türen vorfindet, wo gestern noch Betonwände standen: Die Windkraft war lange ein allenfalls gelittenes Spielfeld für Umweltschützer - jetzt, mit dem Klimanotstand und mit der Katastrophe von Fukushima, sind die Windräder zum zentralen Bestandteil der allerorten beschworenen Energiewende geworden. Gestern hat man den Investoren noch Steine in den Weg geworfen, bald rollt man ihnen den roten Teppich aus.
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Kaltschnäuzig
Stuttgart, 20.04.2011 Judith Weber - Selbst schuld, möchte man dem EnBW-Vorstand am liebsten zurufen, wenn er über die gewaltigen Belastungen spricht, die ein Ausstieg aus der Kernenergie für den Energiekonzern aus Karlsruhe mit sich bringen würde. Doch inzwischen stecken Staatsgelder in dem Karlsruher Energiekonzern, und so ist die Zukunft des Unternehmens auch für die Steuerzahler des Landes relevant - ganz zu schweigen von den Beschäftigten des Konzerns und seinen Aktionären.
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Stadt sucht Partner für neues Stadtwerk
Stuttgart, 16.04.2011 Konstantin Schwarz - Kommunaler Verbund zeigt Interesse - EnBW soll Wasser-, Gas- und Stromnetz an Stadt verkaufen.
Stuttgart - Die Landeshauptstadt will bis 2014 mit eigenen Stadtwerken die Strom- und Gasversorgung in Stuttgart anbieten. Auch das Wassernetz soll von der Energie Baden-Württemberg (EnBW) zurückgekauft werden. Deren Betriebsrecht (Konzession) endet Ende 2013.
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„Wir brauchen Stresstest fürs Stromnetz“
Stuttgart, 16.04.2011 Klaus Köster - EnBW-Chef Villis: Ohne leistungsfähige Netze gefährdet der Atomausstieg die Versorgungssicherheit – Fehlentwicklungen bei Förderung.
Die Politik ist entschlossen, so schnell wie möglich aus der Atomkraft auszusteigen. Doch was kommt danach? Darüber sprachen wir mit Hans-Peter Villis, Chef des Energiekonzerns EnBW.
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Stuttgart wendet sich von EnBW ab
Stuttgart, 15.04.2011 Konstantin Schwarz - Dem Energiekonzern EnBW droht nach dem Verlust der Kunden Bosch und Daimler ein weiterer Schlag: Stuttgart will nach Informationen unserer Zeitung wieder ein eigenes Stadtwerk gründen.
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"Wir entschlacken die Verwaltung"
Stuttgart, 15.04.2011 Arnold Rieger - Grün-Rot muss sparen, doch wo? SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel kündigt einen Aufgabenabbau in den Regierungspräsidien an. Städte und Kreise sollen künftig mehr selbst entscheiden.
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Regierung: Energiewende kostet Milliarden
Berlin, 15.04.2011 dpa - Unmittelbar vor dem Energiegipfel im Kanzleramt verschärft sich der Streit über die Kosten für den Umbau der deutschen Stromversorgung. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) schätzt, dass ein schneller Atomausstieg und der Ausbau der erneuerbaren Energien bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr kosten. Am Nachmittag berät Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin mit den 16 Ministerpräsidenten über die beschleunigte Energiewende.
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Jenseits der Steckdose
Stuttgart, 15.04.2011 Bärbel Krauß - Vor Wochen hätte man noch nicht vorherzusagen gewagt, dass in Deutschland eine so große Koalition für einen früheren Ausstieg aus der Kernenergie möglich wäre. Nicht nur die Parteien und eine große Mehrheit der Bürger sind sich weitgehend einig. Darüber hinaus gab es auch bei den Wirtschaftsverbänden erstaunliche Bewegungen hin auf den neuen Kurs der Regierung Merkel. Allerdings sei die Wette gewagt, dass es bei den derzeitigen Verhältnissen nicht bleiben wird.
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EnBW investiert 35 Millionen Euro
Stuttgart, 14.04.2011 Sascha Schmierer - Nach der Abschaltung der Altreaktoren in den beiden Atomkraftwerken Phillipsburg und Neckarwestheim rüstet der Energieversorger EnBW seine Kohlekraftwerke in der Region Stuttgart auf. Allein in die beiden Heizöfen in Walheim im Kreis Ludwigsburg werden bis Sommer 2011 etwa 35 Millionen Euro investiert.
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"Ich bin auf alle Irrationalitäten gefasst"
Berlin, 14.04.2011 Bärbel Krauß - Der CDU-Wirtschaftsrat sieht im beschleunigten Atomausstieg eine Gefahr für den Industriestandort und warnt vor überproportionalen Belastungen. Kurt Lauk, der Chef des CDU-Wirtschaftsrats, ist überzeugt, dass der derzeitige Ausstiegskurs die Armen ärmer macht.
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Streit um die Zukunft der SSB
Stuttgart, 14.04.2011 dpa - Die angeblich geplante Privatisierung der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) hat am Donnerstag in der Landeshauptstadt für Wirbel gesorgt. Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) warf den Grünen vor, die SSB verkaufen zu wollen. Die Grünen fühlten sich hingegen falsch verstanden und warfen Schuster Parteitaktik vor. Der Rathauschef brachte am Donnerstagabend eine Resolution gegen den SSB-Verkauf in den Gemeinderat ein.
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Noch eine Ankündigung mit kurzer Halbwertszeit
Stuttgart, 14.04.2011 Andreas Müller - Die Frage irritierte Utz Claassen nur kurz. Bei der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" ging es, noch vor der Wahl, schon eine Weile um den EnBW-Deal von Ministerpräsident Stefan Mappus. Da wollte der Moderator von dem früheren Konzernchef wissen, ob er sich Mappus als seinen Nachnachfolger in Karlsruhe vorstellen könne. Claassen antwortete diplomatisch-abstrakt: Wer ein Bundesland wie Baden-Württemberg regiere, der müsse theoretisch auch in der Lage sein, ein großes Unternehmen zu führen.
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Grüne fordern Bürger zum Stromsparen auf
Stuttgart, 14.04.2011 Hilmar Pfister - Der künftige Ministerpräsident Winfried Kretschmann will Baden-Württemberg zum "Musterländle" für erneuerbare Energien machen. Der Anteil der Windkraft am Stromverbrauch soll steigen.
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Unterwegs mit den Nuklear-Nomaden - Das traurige Schicksal von Leiharbeitern in französischen Atomkraftwerken
Mainz, 13.04.2011 - Sie sind gelernte Mechaniker, Gerüstbauer, Schmiede oder Schweißer. Ihr Gehalt ist niedrig, ihre Arbeitsverträge sind befristet. In Frankreich ziehen Leiharbeiter von einem Atomkraftwerk zum nächsten, um nötige, aber lebensgefährliche Inspektionen durchzuführen. Unter höchster Strahlenbelastung tauschen die so genannten Nuklear-Nomaden Brennelemente aus, warten und säubern die Anlagen im Innersten der Atomreaktoren. Auch deshalb, weil sich sonst niemand traut, die "Drecksarbeit" in den 58 französischen Akws anzupacken. Mehr als 1.700 Euro Brutto im Monat bekommen die Tagelöhner für ihren gesundheitsgefährdenden Job allerdings nicht. Aufgeklärt sind die wenigsten. Die Folgen der hohen Strahlenbelastung kommen erst nach Jahrzehnten zum Vorschein: Im Alter erkranken viele Arbeiter an Krebs. ZDF-Korrespondent Stephan Merseburger hat mit Frankreichs Nuklear-Nomaden gesprochen. Über den Wahnsinn ihres Arbeitsalltags und ihr Schicksal, das die Atomkraftnation Frankreich vergessen zu haben scheint.
Video Unterwegs mit den Nuklear-Nomaden ...
Kommunen entlasten und mehr Öko-Energie
Stuttgart, 13.04.2011 dpa/lsw - Mit einem umfangreichen Reformpaket will die künftige grün-rote Koalition in Baden-Württemberg im Bundesrat für stabilere Finanzen der Kommunen sorgen. Zudem einigten sich die Delegationen beider Parteien am Mittwoch in Stuttgart darauf, den Ausstieg aus der Atomenergie zu beschleunigen und die stärkere Nutzung regenerativer Energien voranzutreiben.
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Die Region rollt beim E-Auto noch hinterher
Stuttgart, 13.04.2011 Thomas Faltin - Den Stuttgartern stinkt es, und zwar gewaltig: In der jüngsten Bürgerumfrage haben die Menschen den starken Straßenverkehr erneut auf Platz eins aller Probleme in der Stadt gesetzt; die schlechte Luftqualität und der hohe Lärmpegel kommen gleich dahinter auf Platz vier und sechs. Tatsächlich steckt Stuttgart in einem gewaltigen Dilemma: Es lebt vom Auto, und es leidet unter dem Auto.
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Auf dem Weg zum Musterland der Energie
Stuttgart, 13.04.2011 Renate Allgöwer - Baden-Württemberg soll das Musterland für die erneuerbaren Energien und für Energieeffizienz werden. Das kündigte Winfried Kretschmann nach der jüngsten Sitzung der Verhandlungskommission an, die den Koalitionsvertrag zwischen Grünen und SPD aushandelt. Die Kraftwerke Neckarwestheim I und Phillipsburg I sollen dauerhaft vom Netz gehen. Das Land will sich auf Bundesebene für entsprechende Gesetze einsetzen. Jedoch tagen die Ministerpräsidenten im baden-württembergischen „Interregnum“ wie Kretschmann sagte. Gegebenenfalls müsse da nachgearbeitet werden. Sollte es keinen Konsens im Bund geben, wolle die künftige Landesregierung ihre Beteiligung beim Energiekonzern EnBW nutzen und den Ausstieg selbst organisieren. Er kündigte eine „strenge, klare Atomaufsicht“ an, die ausschließlich an der Sicherheit orientiert sein solle.
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Union streitet um Finanzen
Stuttgart, 12.04.2011 Bärbel Krauß - Die Vorschläge von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) für den beschleunigten Ausstieg aus der Atomkraft haben heftigen Streit über den richtigen Weg zur Energiewende ausgelöst. Dabei steht die Auseinandersetzung über die Finanzen im Mittelpunkt, über das Ziel des vorgezogenen Atomausstiegs herrscht Einigkeit. Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hat indirekt erstmals eine Jahreszahl für den Ausstieg genannt: Er appellierte, "die gesamte Energiestrategie auf das Jahr 2020 auszurichten". Das wies CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe umgehend zurück. Er warnte ausdrücklich davor, Jahreszahlen zu nennen. "Wer am lautesten und schnellsten nach Jahreszahlen ruft, greift zu kurz."
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Die Mist-Revolution reicht nicht aus
Stuttgart, 12.04.2011 Erik Raidt - Welche Bilder einem als Erstes in den Sinn kommen, wenn das Wort "Bauernhof" fällt? Hemdsärmlige Männer waten mit ihren Gummistiefeln durch den Mist. Ferkel grunzen, Traktoren knattern, möglicherweise denkt man auch an Legehennen, an Massentierhaltung und Tierseuchen. An Rinderwahn oder an die RTL-Schmachtseifenoper "Bauer sucht Frau".
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Kleinaktionäre nutzen ihre Chance
Stuttgart, 11.04.2011 Thomas Breining - Die Übernahme von EnBW-Aktien durch die landeseigene Neckarpri GmbH ist nun abgeschlossen", sagt ein Sprecher der Landesregierung. 3,08 von 9,98 Prozent der nicht ohnehin schon beim Land Baden-Württemberg oder dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) liegenden Anteilsscheinen sind dem Land angedient worden.
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Und überall lauern die Stromfresser
Stuttgart, 11.04.2011 Erik Raidt - Morgens wacht zuerst die Kaffeemaschine auf. Sie wird pünktlich von der Zeitschaltuhr geweckt, während die Grambergs in Weilimdorf noch schlafen. Jetzt im Frühjahr, wenn die Heizung ausgeschaltet bleibt, verbraucht die Kaffeemaschine den ersten Strom am Tag im Haushalt der Familie. Der Zähler läuft, und in den nächsten 24 Stunden kommt noch einiges hinzu auf das ökologische Konto von Corinna und Kurt Gramberg und ihren drei Kindern. Jeden Tag treffen die Grambergs Dutzende von Entscheidungen, die ihre persönliche Umweltbilanz beeinflussen: im Supermarkt, bei der Fahrt zur Arbeit, bei der Frage, ob sie ihre Wäsche in den Trockner werfen oder im Garten aufhängen, und abends, wenn sie darüber nachdenken, wo sie ihren nächsten Urlaub verbringen.
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Ökostrom-Pionierin aus Schönau ausgezeichnet
San Francisco, 11.04.2011 dpa - Die Umweltaktivistin Ursula Sladek ist mit dem renommierten Goldman Environmental Prize ausgezeichnet worden. Sladek ist erst die zweite Deutsche, die den mit 150.000 Dollar (rund 100.000 Euro) dotierten Umweltschutzpreis erhält, wie die Organisatoren am Montag in San Francisco mitteilten. Sie erhält die Ehrung für ihr Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung.
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OEW-Kreise sind für Energiewende
Stuttgart, 10.04.2011 Wolfgang Messner - Die Landesgesellschaft Neckarpri muss knapp 3,1 Prozent der Aktien des Stromkonzerns Energie Baden-Württemberg (EnBW) für einen Gesamtwert von etwa 320 Millionen Euro übernehmen. Das wurde bei der Verbandsversammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) bekannt. In den Gremien der Verbandsmitglieder wurde ein Wende des Atomkonzerns EnBW zu regenerativen Energien gefordert. Die OEW waren mit 45,01-Prozent bereits gleichberechtigter Hauptaktionär. Nun will der Zweckverband mit dem Land "auf Augenhöhe" wachsen. Die Hälfte der neu erworbenen Anteile werden die OEW deshalb der Neckarpri abnehmen. Das Geschäft war notwendig geworden, weil das Land Anfang dieses Jahres den 45,01-Prozent-Anteil des bisherigen EnBW-Großaktionärs Électricité de France (EdF) übernommen hat.
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Der Bürger bleibt bequem
Stuttgart, 10.04.2011 Thomas Faltin - Michael Kienzle sitzt seit 1984 für die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat. Er erinnert sich noch gut, dass die etablierten Stadträte die Grünen damals wie Aussätzige behandelt haben: "Wir konnten froh sein, wenn man uns überhaupt zu Wort kommen ließ." Wie sich die Zeiten geändert haben! Die Rekorde in Stuttgart sind zuletzt für die Grünen nur so gepurzelt. Bei der Kommunalwahl 2009 ist die Partei stärkste Fraktion geworden. Bei der Bundestagswahl drei Monate später hat sie in keiner anderen deutschen Großstadt mehr Stimmen erhalten. Und das Ergebnis der Landtagswahl ist bekannt: Die Grünen lagen in Stuttgart bei 34,5 Prozent.
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Partizipation geht heute viel schneller
Stuttgart, 10.04.2011 Thea Bracht - Suchet der Stadt Bestes", heißt es schon im Buch Jeremia. Die Christen gegen Stuttgart 21 haben sich den Bibelspruch als Motto für ihre Homepage ausgesucht. Das Fotografen-Netzwerk "Gegenlicht 21" stellt Bilder ins Netz, während der Befürworter Rudolf Weeber auf der Website www.stuttgart21-ja-bitte.de Unentschlossene informieren will.
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Grüne und SPD wollen mehr Beteiligung ermöglichen
Stuttgart/Mannheim, 08.04.2011 Martina Schäfer - Grüne und Sozialdemokraten beraten derzeit über den Koalitionsvertrag. Bislang ging es unter anderem um Finanzen und Bildung. Weitgehend einig sind sie sich bei der Bürgerbeteiligung – die wollen sie ausbauen. Beispiele gibt es nicht zuletzt auf kommunaler Ebene.
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Partizipation in Parteiprogrammen
Stuttgart/Mannheim, 08.04.2011 Martina Schäfer - Die Überschriften gleichen sich aufs Wort: „Mehr direkte Demokratie wagen“ heißt es sowohl im Landtagswahlprogramm der Grünen als auch im Regierungsprogramm der SPD. Die weiteren Ausführungen sind nahezu identisch: Die Fristen für Volksbegehren und -abstimmungen müssten verlängert, die Quoren gesenkt und Möglichkeiten für Volksinitiativen geschaffen werden. Auch auf kommunaler Ebene sprechen sich Grüne wie Sozialdemokraten für Änderungen aus. Im Landtag soll es in Zukunft Online-Petitionen geben.
Gönner: Umstellung auf
Erneuerbare bis 2050 möglich
Bad Urach, 08.04.2011 Stefanie Schlüter - Der Landkreis Schwäbisch Hall zählt bereits zu den 100-Prozent-Erneuerbare-Energie-Regionen in Deutschland. Auch der Landkreis Reutlingen könnte bald dazugehören. Mit einer hochkarätig besetzen Fachtagung ging Landrat Thomas Reumann der Frage nach, ob dies
auch für den Landkreis ein realistisches Ziel sein kann.
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Stadtwerke stehen für
Milliardeninvestitionen bereit
Stuttgart/Ulm, 08.04.2011 Jürgen Schmidt - Nach der Energiewende der Bundesregierung in Sachen Atomkraft stehen vor allem die vier großen Stromkonzerne unter Druck. Doch auch die Stadtwerke und regionalen Energieversorger sind von dem Schwenk betroffen: Anders als die Konzerne
sehen diese die Entwicklung jedoch positiv.
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Handwerk will beim EnBW-Geschäft
mit erneuerbaren Energien mitmischen
Stuttgart, 08.04.2011 leja - Bei einer möglichen Neuausrichtung der Energiepolitik des Energiekonzerns EnBW erwartet der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) eine Beteiligung der Handwerkerschaft. „Themen wie Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind ein Riesenthema für die entsprechenden Gewerke wie Heizungsbauer, Elektrohandwerker bis hin zu Stuckateuren“, sagte BWHT-Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel dem Staatsanzeiger.
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Mehr direkte Demokratie wagen
Stuttgart, 08.04.2011 Renate Allgöwer - Das zentrale Markenzeichen der künftigen grün-roten Landesregierung soll mehr direkte Demokratie sein. "Wir wollen gemeinsam mit den Menschen das Land gestalten", kündigte am Freitag Nils Schmid, der Verhandlungsführer der SPD an. Damit lösen die Koalitionäre ein zentrales Wahlversprechen ein. Am Freitag tagte zum dritten Mal die Verhandlungskommission von Grünen und SPD, die den Koalitionsvertrag aushandelt. Zusammen mit Schmid berichtete Winfried Kretschmann, der designierte Ministerpräsident, von ersten Ergebnissen. Unstrittig ist im Bildungsbereich, dass die verbindliche Grundschulempfehlung abgeschafft wird. Darauf hat sich bereits die Facharbeitsgruppe verständigt. Das Thema sei in der Verhandlungskommission am Freitag gar nicht mehr aufgerufen worden, sagte Kretschmann. Beide künftigen Koalitionspartner wollen außerdem Schritte zur Ausbildung einer Gemeinschaftsschule einleiten und innovative Schulmodelle zulassen. Da gilt es aber noch Details zu klären.
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Atomausstieg bis 2015 ist realistisch
Hamburg, 07.04.2011 Viktoria Thumann - Bis 2015 kann Deutschland aus der Atomkraft aussteigen, ohne dass dadurch negative Folgen für die Sicherheit der Stromversorgung, den Klimaschutz oder die Energiekosten entstehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung von Greenpeace, die die unabhängige Umweltschutzorganisation auf Basis aktueller Kraftwerksplanungen vorgenommen hat.
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Der Quell des Lebens
Wien, 07.04.2011 Mirko Weber - Am Wochenende hatte das Wiener "Ö-1-Journal" Daniel Cohn-Bendit als Radiogast, bevor später der Anti-Atom-Gipfel im Rathaus begann. Wie es so seine Art ist, redete der Grünen-Fraktionschef aus dem EU-Parlament sehr laut und ohne auch nur die leiseste Andeutung von Punkten und Kommata. Besonders hatte er es dabei auf Österreich abgesehen, wo seiner Meinung nach im Augenblick eine Art falscher Suppenküchengemütlichkeit aufkomme wegen der Atomkraft. Ja, ja, krähte Cohn-Bendit, zwar habe die Republik Zwentendorf, das von Bruno Kreisky eigenmächtig hingepflanzte AKW, in den Siebzigern nicht ans Netz gehen lassen, aber die Bereitschaft, echte Anti-Atom-Politik aufzubauen, sei doch sehr begrenzt gewesen. Damit habe das Land, Cohn-Bendit, sagte es wirklich so, "nicht gestrahlt".
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CDU will im Aufsichtsrat bleiben
Stuttgart, 05.04.2011 dpa - Die scheidende Regierungspartei CDU geht im Streit um den Aufsichtsrat beim Energiekonzerns EnBW auf Konfrontationskurs zur künftigen grün-roten Koalition. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag aus CDU-Kreisen erfuhr, wollen sich der scheidende Staatsminister Helmut Rau (CDU) und Noch-Justizminister Ulrich Goll (FDP) am 19. April von der EnBW-Hauptversammlung als Aufsichtsräte bestätigen lassen. Im Gegensatz zu Goll will der Vertraute des scheidenden Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) aber dauerhaft Kontrolleur des Konzerns bleiben, bei dem das Land seit kurzem Großaktionär ist.
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Durchblick im Tarifdschungel
Stuttgart, 04.04.2011 dpa - Der Wettbewerb auf dem Energiemarkt wird größer. Gab es Anfang 2009 im Durchschnitt 53 Stromanbieter pro Postleitzahlengebiet, sind es in diesem Jahr schon 83, berichtet das Verbraucherportal Verivox in Heidelberg. Im Gasbereich ist der Anstieg noch deutlicher: Wo vor zwei Jahren durchschnittlich acht Anbieter verfügbar waren, sind es 2011 etwa 31. Viele Verbraucher fürchten, dass die Preise nach dem vorläufigen Abschalten der älteren Atomkraftwerke in Deutschland noch weiter steigen. Umso mehr lohnt es sich, über einen Anbieterwechsel nachzudenken.
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GFT hofft auf Öko-Strom
Plieningen, 04.04.2011 ms - Ein Atomausstieg könnte Milliarden bringen - für die Computerbranche. Die deutschen IT-Unternehmer würden massiv von einem Ausstieg aus der Atomkraft profitieren. So sagt es jedenfalls Ulrich Dietz voraus, der Chef der in Plieningen ansässigen GFT AG - nicht ganz uneigennützig, denn Dietz" Firma gehört zu der Branche, die er zu den Profiteuren eines Wechsels auf erneuerbare Energien zählt. Der könnte in den Software-Abteilungen Deutschlands nach Dietz" Schätzung bis zu 50 000 neue Arbeitsplätze nötig machen.
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Machtkampf soll verhindert werden
Stuttgart, 01.04.2011 Andreas Müller, Wolfgang Messner - Beim Energiekonzern EnBW soll es nach dem Regierungswechsel keine Konfrontation zwischen den beiden Großaktionären geben. Entsprechenden Befürchtungen sind sowohl die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) als auch Spitzenvertreter der künftigen grün-roten Koalition entgegengetreten. Das Land und die OEW, die derzeit jeweils 45,01 Prozent der Unternehmensanteile halten, wollten auch in Zukunft partnerschaftlich zusammenarbeiten, hieß es auf beiden Seiten.
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Doppelter Ärger für Teldafax-Kunden
Stuttgart, 01.04.2011 Petra Otte - Weil der Strom- und Gasanbieter Teldafax monatelang seine Gasschulden nicht bezahlt hat, hat die EnBW diese Woche die Zusammenarbeit mit dem Troisdorfer Unternehmen gekündigt. Folge: Teldafax darf EnBW-Leitungen nicht länger für Gaslieferungen an eigene Kunden nutzen, die rund 2000 Gaskunden des nord-rhein-westfälischen Versorgers im Großraum Stuttgart bekommen ihr Gas vom 1. April an wieder vom örtlichen Grundversorger - im Normalfall der EnBW. Die gute Nachricht: Die Versorgung wird zu keiner Zeit unterbrochen. Die schlechte: Betroffenen Kunden beschert die Vertragskündigung der EnBW neben bürokratischem Aufwand wohl auch Mehrkosten.
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Lienhard und Dulger wollen bleiben
Heidenheim/Karlsruhe, 30.03.2011 dpa - Nur wenige Tage nach dem Wahlsieg von Grün-Rot in Baden-Württemberg beginnt das Stühlerücken im Aufsichtsrat des Atomstromers EnBW. Der vom scheidenden Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) in das Gremium gebrachte Wirtschaftsweise Wolfgang Franz wird sein Mandat niederlegen. Voith-Chef Hubert Lienhard und Südwestmetall-Chef Rainer Dulger, die ebenfalls von Schwarz-Gelb bestellt sind, wollen dagegen Aufseher beim drittgrößten deutschen Stromkonzern bleiben. Mappus hatte nach dem Kauf von 45 Prozent der EnBW-Anteile außerdem noch Staatsminister Helmut Rau (CDU) und Justizminister Ulrich Goll (FDP) in das Kontrollgremium geschickt.
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Kretschmann will EnBW-Umbau vorantreiben
Berlin/Karlsruhe, 28.03.2011 dpa - Der voraussichtliche künftige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), will den Umbau des Stromversorgers EnBW zügig vorantreiben
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So macht man heimlichen Stromfressern den Garaus
Stuttgart, 25.03.2011 Thomas Faltin - Derzeit reden sich alle die Köpfe heiß, wie viele Windräder, Fotovoltaikanlagen und Wasserkraftwerke gebaut werden müssten, um möglichst schnell alle deutschen Atomreaktoren abschalten zu können. Dabei wird gerne vergessen: der Strom, den man gar nicht erst verbraucht, ist doppelt wertvoll - man muss für ihn keine Kraftwerke bauen, und der Verbraucher muss ihn nicht bezahlen.
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Cem Özdemir zum EnBW-Deal: "Mappus hat Geld verbrannt"
16.03.2011 Hans Peter Schütz - Das Land Baden-Württemberg hat sich wieder beim Stromversorger EnBW eingekauft - und muss nun, nach den AKW-Stillegungen, herbe Verluste fürchten. Lesen Sie das stern.de Interview mit Grünen-Chef Özdemir über einen verkorksten Deal.
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Stefan Mappus in der Atomfalle
16.03.2011 Hannelore Crolly - Auch Baden-Württembergs Regierungschef vollzieht die Wende: Kann er dadurch im Wahlkampf das Schlimmste verhindern? In der CDU kämpfte der Landeschef hartnäckig für längere Laufzeiten - und setzte sich weitgehend durch. Jetzt wagt Mappus den Schritt zurück. Aber Beobachter sind sicher, dass dennoch die Grünen zulegen werden.
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Neckarwestheim I wird endgültig stillgelegt
Stuttgart, 15.03.2011 dpa/lsw - Das Atomkraftwerk Neckarwestheim I wird endgültig stillgelegt. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) sagte am Dienstag im Stuttgarter Landtag: „Neckarwestheim I wird abgeschaltet - dauerhaft - und stillgelegt.“
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Inspekteure überprüfen Atomkraftwerke
Stuttgart, 14.03.2011 dpa/dapd - Angesichts der kritischen Situation in den Atomkraftwerken in Japan überprüft Baden-Württemberg seine eigenen Kernkraftwerke. Ab dem heutigen Montag seien Inspekteure im Einsatz, die sich vor allem um die Frage der Notstromversorgung kümmern sollen, sagte Landesumweltministerin Tanja Gönner (CDU) im Deutschlandfunk. Begleitet werde diese Überprüfung von einer unabhängigen Expertenkommission. Sollten die Experten feststellen, dass die Sicherheit in den Kernkraftwerken nicht gewährleistet sei, „wird auch abgeschaltet“, sagte Gönner. Im Mittelpunkt der Besuche in Philippsburg (Kreis Karlsruhe) und Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) stehe die Notstromversorgung, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag.
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Stadtwerke weisen Kritik an Rekommunalisierung zurück
Stuttgart, 11.03.2011 Michael Schwarz - Die Empörung ist Dirk Bauknecht anzuhören. Der Energieexperte beim Ökoinstitut in Freiburg hält es für einen schlechten Witz, dass die Stadtwerke nun am Pranger stehen. „Das stellt die Sache auf den Kopf“, sagt er. Jahrelang seien die großen Energieerzeuger wie EnBW dafür kritisiert worden, dass sie auf fossile Energien und Atomstrom setzten. Nun würden die Stadtwerke kritisiert, weil sie bestimmte Formalien nicht einhalten.
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Wenn Profiteure jammern
Stuttgart, 11.03.2011 Michael Schwarz - Netzentgelte, Entflechtung, diskriminierungsfreier Zugang. Es ist kein Zufall, dass es in der Strombranche von solchen Vokabeln nur so strotzt. Das Unterfangen, den Markt zu deregulieren, ist äußerst kompliziert und bislang bloß ansatzweise gelungen. Genutzt hat dies in erste Linie den großen Vier der Branche, allesamt ehemaligen Monopolisten. Sie durften über viele Jahre aberwitzige Profite einfahren.
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Menschenkette gegen Kernkraft
Stuttgart, 11.03.2011 Jürgen Lessat - Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl will die deutsche Anti-Atomkraft-Bewegung im Südwesten Flagge zeigen. Unter dem Motto "Atomausstieg in die Hand nehmen" sollen Atomkraftgegner am Samstag eine Menschenkette zwischen den Meilern in Neckarwestheim (Landkreis Heilbronn) und der Stuttgarter Villa Reitzenstein, dem Sitz von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU), bilden.
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Rabatte verschleiern wahre Preise
Stuttgart, 11.03.2011 Walther Rosenberger - Wer die Wahl hat, hat die Qual. Der anziehende Wettbewerb im Strommarkt hat eine Vielzahl neuer Anbieter aufs Parkett der Vergleichsportale gehoben. Auch immer mehr Stadtwerke treten im Stromgeschäft gegen die Großen an.
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Greenpeace zeigt Tanja Gönner an
Stuttgart, 10.03.2011 dapd - Greenpeace will juristisch die Herausgabe von Akten über die Sicherheit des Atomkraftwerks Philippsburg erzwingen. Dazu reichte die Umweltschutzorganisation am Donnerstag gegen Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) und Ministeriumsmitarbeiter Strafanzeige wegen Verdachts auf Urkundenunterdrückung, Urkundenfälschung und Rechtsbeugung ein. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart konnte den Eingang der Anzeige am Donnerstag zunächst nicht bestätigen.
Die Umweltorganisation wirft Gönner vor, trotz richterlicher Aufforderung Verwaltungsakten über die Sicherheit von Atomkraftwerken zurückzuhalten. Mit der Anzeige soll der Druck auf Gönner erhöht werden, die Akten herauszugeben.
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Lange Leitung entlang des Neckars
Stuttgart, 10.03.2011 Jürgen Lessat - Der Neckar wird zurzeit neu verkabelt. 200 Kilometer Glasfaserleitungen verbinden künftig die Zentrale mit den Staustufen und Schleusen. Auch die Technik in den Wehren muss erneuert werden.Insgesamt 27 Staustufen regeln den Schiffsverkehr auf dem Neckar zwischen Plochingen und Mannheim. Bislang steuern die Schleusenwärter ihre Schleusen und Einfahrsignale über ein einziges Kupferkabel, das mit Papier isoliert ist. Zudem regelt die Neckar-AG, ein Tochterunternehmen der EnBW, die Wehrtore der Staustufen und damit den Betrieb der jeweiligen Flusskraftwerke. Auch Telefongespräche führen die Wärter bislang über das 40 Millimeter dicke Kabel.Ganzen Artikel lesen
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SPD unterstützt Idee
Degerloch, 09.03.2011 ana - Die örtlichen Sozialdemokraten unterstützen die Initiative, in Stuttgart kommunale Stadtwerke zu gründen. So formulierte es Ergun Can, SPD-Stadtrat sowie Ortsvereinsvorsitzender, bei der Jahreshauptversammlung der Degerlocher Genossen. Die Bezirksbeirätin Ursula Wolf nannte die Initiative einen guten Ansatz, um wichtige Entscheidungsprozesse zu demokratisieren. Bei den Wahlkampfständen der örtlichen SPD liegen Unterschriftenlisten aus, auf denen Bürger für kommunale Stadtwerke signieren können.
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Menschenkette zum Kernkraftwerk
Neckarwestheim, 07.03.2011 Andrea Koch-Widmann - "Atomausstieg in die Hand nehmen" - einen Richtungswechsel in der Energiepolitik fordern Atomkraftgegner und Umweltschützer von der Landesregierung. Unter diesem Motto planen der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Naturfreunde Deutschland, die Anti-Atom-Gruppe "ausgestrahlt" sowie die Verbände Robin Wood und Campact am Samstag eine 45 Kilometer lange Menschenkette. Diese soll sich vom Regierungssitz in der Stuttgarter Villa Reitzenstein bis zum Atomkraftwerk Neckarwestheim (Landkreis Heilbronn) ziehen. Die Veranstalter erwarten 20.000 bis 40.000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet.
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SPD: Mappus schert sich nicht um Chancengleichheit
Stuttgart, 06.03.2011 dpa/lsw - Die Südwest-SPD hat Ministerpräsident Stefan Mappus vor dem Internationalen Frauentag am kommenden Dienstag für seine Politik beim Thema Gleichberechtigung kritisiert. Er habe mit der Benennung von fünf Männern und keiner einzigen Frau für den Aufsichtsrat des Energieversorgers EnBW gegen das Chancengleichheitsgesetz des Landes verstoßen. Das habe die Landesregierung mit einer nun vorliegenden Antwort auf eine SPD-Anfrage nicht widerlegen können, teilte die Landtagsfraktion mit.
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Stadtwerk mit Schwäbisch Hall? Warnung an EnBW
Stuttgart, 05.03.2011 Konstantin Schwarz - Die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat haben am Freitag die Stadtverwaltung gewarnt, mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) Verhandlungen über die Weiterführung der Versorgungskonzession über 2013 hinaus zu verhandeln. Dazu, so die stärkste Fraktion im Gemeinderat, habe der Gemeinderat der Verwaltung keinen Auftrag erteilt. Im Gegenteil: Die Stadt hat den Auftrag, zumindest das Wassernetz zurückzukaufen. Aktuell läuft zudem ein Bürgerbegehren, das den Rückkauf aller Netze und die Loslösung von der EnBW zum Ziel hat. Der Konzern solle nicht Anteilseigner eines neuen Stuttgarter Stadtwerks werden.
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Sicherheitskonzept auf dem Prüfstand
Neckarwestheim, 04.03.2011 Sascha Schmierer - Die Besetzung des großen Kühlturms durch Greenpeace-Aktivisten hat dem Kernkraftwerk in Neckarwestheim nicht nur bundesweite Schlagzeilen beschert. Die spektakuläre Kletterpartie auf dem 56 Meter hohen Betonteil weckt auch neue Zweifel am Sicherheitskonzept für die beiden umstrittenen Atommeiler.
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Aktionäre wollen EnBW-Aktien verkaufen
Stuttgart, 04.03.2011 StN - Drei Monate nach dem spektakulären Wiedereinstieg des Landes bei der Energie Baden-Württemberg (EnBW) wächst die Zahl der EnBW-Kleinaktionäre, die ihre Aktien verkaufen wollen. Bisher haben die Besitzer von rund 900.000 Aktien gegenüber der Landesregierung angekündigt, dass sie ihre EnBW-Papiere zum Preis von 41,50 Euro pro Stück verkaufen. „Viele denken sich offenbar, dass sie einen solch guten Preis auf absehbare Zeit nicht wieder bekommen werden“, heißt es aus Regierungskreisen. Bis jetzt beläuft sich die Summe, die das Land auszahlen muss, auf 37,5 Millionen Euro.
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SPD: Mappus hat keinen Plan
Stuttgart, 02.03.2011 Thomas Breining - Heute treffen sich die Abgeordneten des Landtages zur letzten Plenarsitzung der 14. Legislaturperiode. Als 28. Tagesordnungspunkt ist die Schlussansprache von Parlamentspräsident Peter Straub (CDU) angesetzt. Dann ist nur noch Wahlkampf. Landtagsberatungen 25 Tage vor einem Urnengang sind so eine Sache, weil sie vom Wahlkampf kaum zu unterscheiden sind. Die Abgeordneten bemühen sich, im richtigen Moment ein Lächeln zur Schau zu tragen - oder auch Unmut. Wenn man Glück hat, sind die Sprecher im allgemeinen Zwischengerufe zu verstehen.
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Kreis will auf EnBW-Millionen verzichten
Ludwigsburg, 01.03.2011 Markus Klohr - Nur Grüne und Linke wollen das Angebot des Landes annehmen, Anteile am Energieriesen zu verkaufen.
Kurzen Prozess wollten die großen Fraktionen gestern im Verwaltungsausschuss des Kreistags machen. "Wir stimmen dem Verwaltungsvorschlag zu", sagte der Kreisrat Reinhard Rosner (CDU). Gerd Maisch (Freie Wähler) und Jürgen Kessing (SPD) fassten sich noch kürzer: "Wir auch." Damit war gestern Nachmittag bereits nach knapp einer Minute die Mehrheit komplett. Der Landrat Rainer Haas wurde ermächtigt, bei der Versammlung des Neckar-Elektrizitätsverbands NEV im April gegen den Verkauf von EnBW-Anteilen an das Land zu stimmen.
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Grüne wollen mit der EnBW Schluss machen
Esslingen, 01.03.2011 Karen Schnebeck - Die Gemeinderatsfraktion will Konzernaktien verkaufen - doch das hätte weitreichende Konsequenzen.
Die Grünen haben eine Möglichkeit entdeckt, das Esslinger Stadtsäckel mit bis zu sieben Millionen Euro zu füttern: Sie machen sich dafür stark, EnBW-Aktien des Neckar-Elektrizitätsverbandes (NEV) zu verkaufen, in dem 167 Kommunen und neun Landkreise zusammengeschlossen sind. Das Land hatte dem NEV im Zuge des Aktiendeals mit dem früheren französischen Anteilseigner EdF ein Übernahmeangebot gemacht: Für den 0,7-Prozent-Anteil des NEV würde es 71 Millionen Euro bezahlen. Der Anteil der Stadt Esslingen würde nach Berechnungen der Grünen zwischen fünf und sieben Millionen Euro betragen, für die Kommunen im Landkreis läge er bei mehr als 20 Millionen Euro.
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Tarifeinigung in Energiewirtschaft
Berlin, 01.03.2011 Reuters - Der Tarifstreit in der baden-württembergischen Energiewirtschaft ist beigelegt.
Die Gewerkschaft Verdi teilte am Montagabend mit, dass eine Einigung erzielt worden sei. Demnach sollen die Gehälter für mehr als 25.000 Beschäftigte von EnBW und weiteren privaten Versorgern um 3,4 Prozent angehoben werden.
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Stadtwerke rätseln über den Sinn
Stuttgart, 28.02.2011 Andreas Müller - Die Landesregierung will erst nach der Landtagswahl mit den Stadtwerken über die Folgen des EnBW-Rückkaufs durch das Land sprechen. Dies hat Staatsminister Helmut Rau (CDU) in einem Schreiben an den Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vorgeschlagen. Als Begründung für den späten Termin nannte er in dem Brief von Anfang Februar lediglich, dass die Aktien noch nicht im Besitz des Landes seien; inzwischen ist der Übergang jedoch abgeschlossen.
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Millionenpoker mit der EnBW
Stuttgart, 27.02.2011 Andreas Müller - Die vorletzte Hürde auf dem Weg in den EnBW-Aufsichtsrat ist für Ulrich Goll reine Formsache. Am Mittwoch muss ihm der Landtag noch eine Ausnahmegenehmigung erteilen, weil Regierungsmitglieder eigentlich keinem Organ eines "auf wirtschaftliche Betätigung gerichteten Unternehmens" angehören dürfen. Der Ständige Ausschuss hat an diesem Donnerstag bereits "mit großer Mehrheit" zugestimmt, in der Plenarsitzung dürfte der Punkt ebenfalls problemlos durchgewinkt werden. Der Wahl bei der EnBW-Hauptversammlung am 19. April steht dann nichts mehr im Wege.
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Generalprobe für Menschenkette
Stuttgart, 26.02.2011 dpa/lsw - Rund 8000 Atomkraftgegner haben am Samstag in 40 Städten mit Menschenketten gegen die Atompolitik der Bundesregierung demonstriert. Zugleich riefen sie zur Teilnahme an der bundesweiten Menschenkette am 12. März auf. Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg soll sie symbolträchtig den Regierungssitz von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) in Stuttgart mit dem zweitältesten Atomkraftwerk Deutschlands in Neckarwestheim bei Heilbronn verbinden.
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Frostige Zeiten bei der EnBW
Stuttgart, 23.02.2011 Walther Rosenberger - Jahrelang galt die Branche der Energieversorger als sichere Bank. Millionen Endkunden nahmen zuverlässig Strom und Gas ab, für das sie jedes Jahr mehr bezahlen mussten. Gleichzeitig war die Zahl der Konkurrenten überschaubar. Mittlerweile hat sich die Situation gewandelt. Durch mehr Wettbewerb, staatliche Regulierung und die boomenden erneuerbaren Energien kommen die Konzerne unter Druck. Mittendrin steht die EnBW als Unternehmen, das zu klein ist, um mit den Großen mithalten zu können, und zu groß, um den Charme eines bürgernahen Stadtwerks zu versprühen. Wie steht das Unternehmen gerade da?
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War der Preis für EnBW-Aktien zu hoch?
Stuttgart, 22.02.2011 Walther Rosenberger - Nach anfänglicher parteiübergreifender Zustimmung zum Einstieg Baden-Württembergs beim Energieversorger EnBW mehren sich jetzt die kritischen Stimmen. Ein von den Grünen im Stuttgarter Landtag in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der von der Regierung ausgehandelte Kaufpreis von rund 4,7 Milliarden Euro für einen 45-Prozent-Anteil an der EnBW deutlich über dem wahren Firmenwert liegt. Eine Summe von 900 Millionen Euro sei betriebswirtschaftlich "nicht zu rechtfertigen", heißt es in der Studie der Berliner Energie-Beratungsfirma LBD. Der Betrag stellt nach Ausführungen des Studienautors und LBD-Geschäftsführers, Ben Schlemmermeier, eine strategische Prämie dar, die das Land dem Verkäufer - dem französischen Staatskonzern EdF - gewährte.
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EnBW-Deal als wundersame Geldquelle
Stuttgart, 22.02.2011 Andreas Müller - Die Kritik an seinem EnBW-Deal kontert Stefan Mappus neuerdings regelmäßig mit einer Rechnung. Wie gut das Geschäft fürs Land sei, zeige sich schon daran, dass man in den vergangenen Wochen bereits "60 Millionen Euro Gewinn gemacht" habe. Aber das, beklagte der Ministerpräsident, interessiere SPD und Grüne nicht, weil es das Thema "in die andere Richtung positiv überlagert". Im SWR-Fernsehen schmückte er die Erfolgsmeldung sogar noch aus: 60 Millionen Euro, das sei "der Gegenwert von 1000 Lehrerstellen in Baden-Württemberg".
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Zwischen Wirtshaus und Weihrauch
Ravensburg, 20.02.2011 Wolfgang Messner - Es war Dreikönig, und dem Landrat stand ein Termin ganz nach seinem Geschmack ins Haus. Im Rathaus von Wangen sollte Walter Kasper, ein Sohn der Stadt, der es bis zum Kardinal in Rom gebracht hatte, aus dem Berufsleben verabschiedet werden. Ihm, dem Landrat Kurt Widmaier, war es bestimmt, ein Grußwort zu sprechen. "Walter Kasper hat immer Line gehalten!", rief Widmaier freudig dem 78-Jährigen zu. "Trotz aller kurialer Einflüsse" habe Kasper immer die Bodenhaftung behalten, sei "immer einer von uns geblieben". Linie halten, am Boden bleiben. Nicht vergessen, wo man herkommt.
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Grüne befürchten "dramatische" Risiken
Stuttgart, 18.02.2011 Andreas Müller - Die Gewinnaussichten der EnBW beurteilte Schlemmermeier skeptisch. Das Ergebnis 2010 sei zwar höher ausgefallen als im Vorjahr, doch für die Zukunft gebe das Unternehmen selbst einen negativen Ausblick. So werde für 2011 ein Rückgang des Ergebnisses um 10 bis 15 Prozent erwartet. In den Folgejahren rechnet der Experte mit weiteren Ergebnisrückgängen, da die EnBW 2011 noch von Preissicherungsmaßnahmen profitiere. Belastende Faktoren sieht er im Energiekonzept der Bundesregierung, den Mehrkosten durch das Atomgesetz, der Auktion von CO2-Zertifikaten ab 2013 und dem niedrigen Strompreisniveau am Großhandelsmarkt. Die Margen für die Stromerzeugung dürften deutlich sinken, und auch der Netzbetrieb werde weniger Gewinne abwerfen.
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Drucksache 14 / 7559, Antrag der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg vom 04.02.2011 (12 kB)
Drucksache 14 / 7559, Stellungnahme des Staatsministeriums zum Antrag der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg vom 01.03.2011 (27 kB)
Kritische Anmerkungen zum Übernahmepreis der EnBW-Beteiligung des Landes Baden-Württemberg, LBD-Beratungsgesellschaft mbH 2011 (6.556 kB)
Countdown der Stadtwerke läuft
Stuttgart, 16.02.2011 Wolfgang Schulz-Braunschmidt - In wenigen Tagen wird die Landeshauptstadt Stuttgart im Bundesanzeiger bekanntgeben, dass der mit der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) im April 1994 abgeschlossene Konzessionsvertrag für die Versorgung der Stadt mit Gas, Wasser und Strom Ende 2013 ausläuft. Danach können sich Energieunternehmen um die neuen Konzessionen bewerben.
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Lohnt sich die Nachrüstung?
Neckarwestheim, 16.02.2011 Andreas Müller - Der Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Neckarwestheim I steht offenbar auf der Kippe. Die EnBW als Betreiber macht ihre Entscheidung davon abhängig, wie viel sie für eine sicherheitstechnische Nachrüstung des Altmeilers investieren muss. Nachdem der Reaktor bereits die verlängerte Laufzeit nutzt, dringt die Atomaufsicht nun auf die mit der Änderung des Atomgesetzes geforderten höheren Sicherheitsreserven. Ein entsprechendes Konzept wird derzeit von dem Energiekonzern erarbeitet.
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Nicht jeder Energietarif ist günstiger
Stuttgart, 16.02.2011 Eva Neumann, dpa - Die Strom- und Gaspreise steigen und steigen - und das Jahr für Jahr. Das machen viele Privatverbraucher nicht mit und wechseln zu einem günstigeren Versorger. Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 haben nach Angaben der Bundesnetzagentur 14 Prozent der deutschen Haushalte den Stromversorger gewechselt. Ein solcher Wechsel ist einfach und kostenlos.
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Bürgerbegehren für Stadtwerke - ohne EnBW
Stuttgart, 10.02.2011 Konstantin Schwarz - Ein breit angelegtes Bündnis von Bürgerinitiativen hat am Mittwoch ein neues Bürgerbegehren für hundert Prozent eigenständige Stuttgarter Stadtwerke begonnen. Die Initiativen wollen damit verhindern, dass der Gemeinderat ein Stadtwerke-Mischunternehmen billigt, in dem die Energie Baden-Württemberg (EnBW) entscheidend mitbestimmt.
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Daimler zieht Stecker
08.02.2011 Bernd Freytag - Auch und gerade in den Unternehmen Baden-Württembergs zählen ausschließlich wirtschaftliche Interessen. Man hätte fast einen anderen Eindruck bekommen können angesichts der vielen Ergebenheitsadressen an Ministerpräsident Stefan Mappus zum Rückkauf der ENBW-Anteile von der französischen EDF durch das Land. Wenn es aber zum Schwur kommt, gucken Schwaben und Badener gleichermaßen nur auf eines: ihr Geld. Deshalb hat Daimler der ENBW den Stromvertrag gekündigt. Die Lichter in den Werkshallen brennen weiter, und die Mär vom integralen Bestandteil der ENBW in Baden-Württemberg ist dahin, noch ehe sie richtig verfangen hat. Der Rückhalt der Manager für Mappus bei der Übernahme der Anteile am Stromkonzern war kaum mehr als eine politische Pose, und das sogar erfreulich. Denn gerade der Eigensinn der Baden-Württemberger hat das "Ländle" weit gebracht. In keiner Ecke der Republik pulsiert die Wirtschaft schneller. In diesem Jahr rechnet sich der Kauf für das Land sogar. Wenn aber andere "dem Daimler" nacheifern und kündigen, dann hätte sich Mappus verkalkuliert, und den Baden-Württembergern ginge es ans Geld. Spätestens dann wäre auch mit den Ergebenheitsadressen Schluss.
Atomstrom ist Bahn lieb und teuer
Neckarwestheim, 06.02.2011 Sascha Schmierer - Mit Atomstrom aus Neckarwestheim ist die Bahn jahrzehntelang gut gefahren: Fast jede vierte im deutschen Gleisnetz verbrauchte Kilowattstunde kommt aus dem Kernkraftwerk am Rand der Region Stuttgart. Nun entsteht direkt neben dem Atommeiler ein neues Umrichterwerk - auf Kosten der Steuerzahler.
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Gut für Villis
Stuttgart, 04.02.2011 Andreas Müller - Es sind durchweg honorige Persönlichkeiten, die das Land jetzt für den Aufsichtsrat der EnBW nominiert hat. Ein Wirtschaftsweiser, ein Konzernlenker, der Chef eines Industrieverbandes - sie sollen, neben zwei Ministern, die Interessen des neuen Großaktionärs in Karlsruhe vertreten. An allgemeinem ökonomischem Sachverstand herrscht damit kein Mangel.
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Minister ziehen in EnBW-Aufsichtsrat ein
Stuttgart, 04.02.2011 dpa - Das Land Baden-Württemberg schickt zwei Minister, zwei Unternehmer sowie den Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz in den Aufsichtsrat des Energiekonzerns EnBW. Wie Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) am Freitag in Stuttgart mitteilte, sollen Staatsminister Helmut Rau (CDU) und Justizminister Ulrich Goll (FDP) die Interessen des Landes nach dem Einstieg bei der EnBW in dem 20-köpfigen Gremium vertreten. Rau ist auch Geschäftsführer der Erwerbsgesellschaft Neckarpri, in der das Land seinen Anteil an der EnBW gebündelt hat.
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Die Demokratie als Theorie
Stuttgart, 03.02.2011 Andreas Müller - Das Wort sagt viel aus über das Politikverständnis von Stefan Mappus. "Demokratietheoretisch" sei es gewiss misslich, dass er vor seinem EnBW-Coup nicht den Landtag fragen konnte, bekennt der Ministerpräsident. Aber angesichts der nötigen Geheimhaltung habe es eben keinen anderen Weg gegeben.
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"Landtag bei Kontrolle behindert"
Stuttgart, 03.02.2011 Andreas Müller - Regierung und Opposition haben sich im Landtag einen heftigen Schlagabtausch über die Umstände des EnBW-Rückkaufs geliefert. SPD und Grüne erneuerten ihren Vorwurf an Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU), er habe das Parlament falsch über ein Rechtsgutachten zu dem Geschäft informiert. Vertreter von CDU und FDP wiesen dies zurück und warfen der Opposition vor, Mappus aus Wahlkampfgründen persönlich zu attackieren.
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Spiel mit atomarem Feuer
Stuttgart, 02.02.2011 Christian Günther - Eigentlich hätte der alte Atommeiler Neckarwestheim I jetzt abgeschaltet werden sollen. Trotz laut Deutscher Umwelthilfe gravierender Sicherheitsmängel wird er aber noch jahrelang weiterbetrieben. Besteht dadurch für die Stuttgarter Bevölkerung ein Sicherheitsrisiko?
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Verhärtete Fronten im Landtag
Stuttgart, 02.02.2011 dpa/lsw - Verfassungsbruch, Vetterleswirtschaft, Lüge, Missachtung des Parlaments - mit Attacken auf Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat die Opposition den Streit um den Rückkauf der Landesanteile am Energieversorger EnBW weiter angeheizt. Die Regierung wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück und ordnete sie unter Wahlkampfgetöse ein. Mappus selbst griff nicht in die Debatte ein. SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid warf Mappus vor, am 15. Dezember im Parlament gelogen zu haben, als er sagte, zu dem Milliarden-Geschäft sei vorab ein verfassungsrechtliches Gutachten eingeholt worden. Denn die Expertise datiere ebenfalls vom 15. Dezember und damit neun Tage nach Vertragsschluss mit dem bisherigen EnBW-Großaktionär EdF. "Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung! Räumen Sie den Fehler ein und entschuldigen Sie sich öffentlich, Herr Mappus!", forderte der SPD-Fraktionsvize.
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Entscheidung nicht vor Landtagswahl
Stuttgart, 02.02.2011 Frank Krause - Die Klage von SPD und Grünen in Baden-Württemberg gegen Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) wegen dessen Nicht-Beteiligung des Landtags beim Kauf des EnBW-Aktienpakets wird vor der Landtagswahl nicht mehr entschieden.
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Der neue Tiefpunkt im Landtag
Stuttgart, 02.02.2011 Frank Krause - Der Wiedereinstieg des Landes als Großaktionär bei der Energie Baden-Württemberg (EnBW) spaltet die Landtagsparteien. Am Mittwoch wurde der vorläufige Tiefpunkt erreicht.
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Mappus: Lügenvorwurf ist niederträchtig
Stuttgart, 02.02.2011 Arnold Rieger - Durfte Ministerpräsident Stefan Mappus den Landtag beim milliardenschweren Kauf der EnBW-Aktien übergehen? Angeblich hat er sich dies vorab juristisch bestätigen lassen. Doch die SPD glaubt ihm nicht und bezichtigt ihn der Lüge. Nun aber holt er zum Gegenschlag aus.
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Stefan Mappus schweigt weiterhin
Stuttgart, 02.02.2011 Andreas Müller - Wann ist Finanzminister Willi Stächele (CDU) über den milliardenschweren Rückkauf der EnBW-Aktien informiert worden? Diese Frage hat Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) auch am Dienstag unbeantwortet gelassen. "Es werden Behauptungen in den Raum gestellt, die frei erfunden sind", sagte Mappus zu einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa, Stächele sei erst wenige Stunden vor Vertragsschluss eingeweiht worden. Den tatsächlichen Zeitpunkt wollte er aber nicht nennen. Dies gehöre zu den Fragen, die er nicht beantworten werde, um die Diskussion nicht zu verlängern. Auch nach StZ-Informationen wurde der Finanzminister äußerst kurzfristig eingebunden.
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Opposition erhebt schwere Vorwürfe
Stuttgart, 02.02.2011 Andreas Müller - Die Opposition erhebt wegen der Umstände des EnBW-Rückkaufs schwere Vorwürfe gegen Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Der SPD-Chef Nils Schmid sieht Mappus der Lüge überführt und fordert von ihm eine Entschuldigung gegenüber Parlament und Öffentlichkeit. Hintergrund sind die Vorgänge um ein "verfassungsrechtliches Gutachten" zur Umgehung des Landtags bei dem Milliardengeschäft, über das der Regierungschef vor dem Parlament und vor Journalisten berichtet hatte.
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Streit um EnBW-Geschäft eskaliert
Stuttgart/Paris, 01.02.2011 Frank Krause - Der Wiedereinstieg des Landes als Großaktionär der EnBW sorgt für immer mehr Turbulenzen. Ministerpräsident Mappus gerät in Erklärungsnot und bekommt Rückendeckung aus Frankreich.
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Aktionärstreffen wird nicht vertagt
Stuttgart, 31.01.2011 Andreas Müller - Die Landesregierung will nicht darauf dringen, dass die EnBW wegen eines möglichen Regierungswechsels in Baden-Württemberg ihre Hauptversammlung verschiebt. Einen entsprechenden Antrag der Grünen im Landtag hat Finanzminister Willi Stächele (CDU) jetzt rundweg abgelehnt. Seine bemerkenswerte Begründung: Wenn wegen einer Verschiebung die Dividende erst Wochen später gezahlt werde, gerate die Finanzierung des Milliardengeschäfts ins Wanken.
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Mappus gerät in die Defensive
Stuttgart, 31.01.2011 Reiner Ruf - Acht Wochen vor der Landtagswahl sieht es so aus, als sei die Stimmung in der CDU inzwischen besser als die Lage. Denn die Zuversicht, welche die Parteiführung und die Delegierten auf ihrem rundum gelungenen Wahlparteitag am Wochenende zur Schau stellten, steht noch ganz im Konjunktiv. Das Motto lautet: Wenn nichts mehr dazwischen käme und sich die Umfragen noch ein Stück weit verbesserten, könnte alles gut werden.
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Geheimnis eines mündlichen Gutachtens
Stuttgart, 31.01.2011 Andreas Müller - Gleiss Lutz war offenbar mächtig stolz auf das Großmandat. Am gleichen Tag, da Ministerpräsident Stefan Mappus den Wiedereinstieg des Landes bei der EnBW bekanntgab, veröffentlichte die Anwaltskanzlei eine Pressemitteilung. Man berate das Land "umfassend" bei der milliardenschweren Transaktion, hieß es darin. Dann folgten die Namen aller zehn Anwälte aus dem dafür zusammengestellten Team, jeweils mit Angabe des von ihnen betreuten Fachgebiets.
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Ministerpräsident in Nöten
Stuttgart, 30.01.2011 Andreas Müller und Reiner Ruf - Der Kauf der EnBW-Aktien durch das Land wirft immer mehr Fragen auf. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) gerät jetzt wegen eines Rechtsgutachtens in Bedrängnis, mit dem er das Übergehen des Landtags bei dem Milliardengeschäft begründete. Mappus hatte vor dem Landtag und vor Journalisten den Eindruck erweckt, ihm sei vor dem EnBW-Deal eine schriftliche Expertise der Kanzlei Gleiss Lutz vorgelegen. Diese habe die inzwischen heftig umstrittene Anwendung einer Notfallklausel in der Landesverfassung gutgeheißen. Auf Nachfragen erhielt die Landtags-SPD jedoch nur eine kurze Stellungnahme mit Datum vom 15. Dezember – also neun Tage nach Vertragsschluss. Die SPD folgert daraus, der Ministerpräsident habe den Landtag "bewusst angelogen". Dies weist die Regierung scharf zurück. Ihre Erklärung wird von Gleiss Lutz bekräftigt: Wegen der "strengen Vertraulichkeit" sei das Gutachten vorab nur mündlich erstattet worden; erst später habe die Kanzlei ihre internen Memos schriftlich zusammengefasst.
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Preisspirale dreht hoch
Stuttgart, 30.01.2011 Matthias Kutzscher - Für Verbraucher dürften die nächsten Energiekostenrechnungen eine Ärgernis werden: Denn die hiesigen Stromversorger drehen munter an der Preisschraube – das gilt für kleine Stadtwerke, europaweit operierende Konzerne wie Eon oder Vattenfall, die Billig-Töchter großer Unternehmen wie Eprimo oder E wie Einfach, aber auch für sogenannte Discounter wie Flexstrom. Bereits zum Jahreswechsel haben nach Angaben des unabhängigen Verbraucherportals Verivox 609 Versorger die Preise für Elektrizität im Schnitt um sieben Prozent erhöht. Und ein Ende ist nicht abzusehen.
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"Parlament korrekt informiert"
Stuttgart, 29.01.2011 dpa - Die baden-württembergische Landesregierung hat vehement dem Vorwurf widersprochen, Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) habe den Landtag beim Kauf des Aktienpakets an dem Energiekonzern EnBW belogen. Mappus hatte den Ankauf der Aktien in Höhe von fast fünf Milliarden Euro im Alleingang beschlossen, ohne vorher die Zustimmung des Parlaments einzuholen.
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Staatsgerichtshof trifft Entscheidungen mit Reichweite
Stuttgart, 28.01.2011 Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer - Sie sind die Hüter der Landesverfassung: Die zwei Richterinnen und sieben Richter des Staatsgerichtshofs werden bei grundsätzlichen Auseinandersetzungen angerufen. Noch vor den Landtagswahlen werden SPD und Grüne einen Antrag einbringen, um klären zu lassen, ob der EnBW-Deal am Parlament vorbei mit der Landesverfassung vereinbar ist.
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Verbraucherminister Köberle kritisiert mangelnde Markt- und Preistransparenz
Stuttgart, 28.01.2011 Stefanie Schlüter - Das Angebot auf dem Energiemarkt hat sich nach Ansicht von Verbraucherminister Rudolf Köberle (CDU) sehr vielfältig entwickelt. Im Bereich Stromversorgung sind 1100 Unternehmen aktiv, beim Gas sind es rund 700. Insgesamt stehen den Verbrauchern mehr als 10000 verschiedene Tarife zur Verfügung. Das geht aus der Antwort auf eine Landtagsanfrage der CDU-Fraktion hervor.
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250 Betriebe arbeiten in Windkraftbranche
Stuttgart, 28.01.2011 jüs - Die Windkraft ist nach Einschätzung des früheren baden-württembergischen Wirtschaftsministers Walter Döring eine der wichtigen Zukunftstechnologien für den Südwesten. Schon heute seien rund 250 Unternehmen im Land direkt in dieser Branche engagiert, sagt der frühere FDP-Politiker, der seit 2010 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Windreich AG aus Wolfschlugen bei Filderstadt ist.
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Verliert die Stadt einen großen Sponsor?
Stuttgart, 27.01.2011 Thomas Faltin - Nein, auf dem roten Brustring des VfB Stuttgart steht mittlerweile nicht mehr EnBW – seit vergangenem Jahr werben die Kicker vom Wasen auf ihren Trikots für einen namhaften Joghurt- und Käsehersteller. Dennoch gehört der Energiekonzern aus Karlsruhe weiter zu den Hauptsponsoren: Als "Exklusivpartner" dürfte er jährlich immer noch 1,5 Millionen Euro an den VfB überweisen.
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Nur Grüne meiden EnBW
Stuttgart, 26.01.2011 Andreas Müller - Die EnBW war gleich doppelt präsent beim jüngsten Parteitag der Südwest-FDP. Drinnen im Saal diskutierten die Delegierten kontrovers über den Wiedereinstieg des Landes bei dem Karlsruher Energiekonzern. Draußen vor der Tür hingen Plakate, auf denen die Liberalen Ausstellern und Sponsoren ihres Konvents dankten - darunter auch der EnBW. Im Gegenzug dufte das Unternehmen in der Liederhalle Informationsmaterial auslegen, mit einem eigenen Stand war es, im Gegensatz zu anderen Firmen, nicht vertreten. Wie hoch der Beitrag für die Parteikasse ausfiel, wurde nicht verraten.
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Wie EnBW um die Macht kämpft
Stuttgart, 25.01.2011 Thomas Faltin - Fast schon poetisch hat sich jüngst ein hochrangiger Vertreter der Energie Baden-Württemberg (EnBW) ausgedrückt, als er über das recht nüchterne Thema der Stromnetzkonzession für Stuttgart sprach: Es sei "die schönste Konzession aller Zeiten" zu vergeben, so schwelgte der Chefstromer. Insgesamt laufen 2012 und 2013 mehrere Hundert Verträge der EnBW mit Kommunen über die Nutzung der Stromnetze aus - der Platzhirsch kämpft um jede Konzession, sind sie doch die Grundlage seines Geschäfts. Jene für Stuttgart ist quasi das Juwel im Diamantcollier. Sie abgeben zu müssen wäre auch ein schmerzhafter Prestigeverlust.
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„Als Unternehmer muss man sich immer fragen, welchen Sinn eine solche Beteiligung macht“
Stuttgart, 21.01.2011 Matthias Berz, Vorsitzender des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) in Baden-Württemberg im Gespräch mit Stefanie Schlüter - Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hatte nach dem Rückkauf der EnBW-Aktien vorgeschlagen, dass die Stadtwerke sich an der EnBW beteiligen sollten. Diese sind zwar gesprächsbereit, bleiben aber skeptisch. Denn die EnBW setzt beim Strommix zu 50 Prozent auf Atomstrom, die Stadtwerke verstärkt auf erneuerbare Energien.
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EnBW-Coup wird geprüft
Stuttgart, 20.01.2011 Andreas Müller - Der Wiedereinstieg des Landes beim Stromkonzern EnBW beschäftigt nun auch die Justiz. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft prüft gegenwärtig, ob sie wegen des Alleingangs von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) am Landtag vorbei Ermittlungen aufnehmen wird. Entsprechende StZ-Informationen bestätigte eine Behördensprecherin. Auslöser seien insgesamt vier Strafanzeigen. Darin hatte unter anderem ein renommierter Wirtschaftsanwalt den Verdacht der Untreue erläutert. Es liege zumindest eine Vermögensgefährdung vor, argumentiert er, da das Milliardengeschäft ohne die - nachträglich erteilte - Genehmigung des Parlaments geplatzt wäre, mit hohen Schadenersatzrisiken für das Land. Dabei sei es "rechtlich bedeutungslos", wenn die EdF einen Landtagsvorbehalt nicht akzeptiert habe.
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"Kontakt mit den Besten bringt einen weiter"
Stuttgart, 18.01.2011 Andreas Müller - Seit seinem Abschied als EnBW-Chef hat er sich kaum noch zum Unternehmen geäußert. Nun aber sagt Utz Claassen deutlich seine Meinung - zum Wiedereinstieg des Landes, zum Einfluss der Politik, zu fehlender Professionalität und zur Perspektive der schwäbischen Hausfrau.
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„Strom wird teurer werden“
Konstanz, 10.01.2011 - Hans-Peter Villis, der Vorstandsvorsitzende der Energie Baden-Württemberg (EnBW), bereitet die Bürger im Interview mit SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz und Wirtschaftsredakteur Peter Ludäscher auf weitere Steigerungen der Strompreise vor. Ursache sei der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie sowie die Kosten für neue Leitungen.
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Klage gegen EnBW-Kauf
Stuttgart, 18.01.2011 rde - Die baden-württembergische Opposition will gegen den Rückkauf eines 45-Prozent-Anteils am Energieversorgers EnBW durch das Land klagen. SPD und Grüne teilten am Montag in Stuttgart mit, man werde wegen Missachtung des Haushaltsrechts des Landtags den Staatsgerichtshof anrufen. Die Landesregierung von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hatte das Geschäft mit einem Finanzvolumen von fast sechs Milliarden Euro dem Parlament erst nachträglich vorgelegt und sich auf das 'Notbewilligungsrecht' der Regierung nach Artikel 81 der Landesverfassung berufen. Die Regierungsfraktionen von CDU und FDP hatten den Wiedereinstieg des Landes bei der EnBW dann am 15. Dezember gebilligt, während die Abgeordneten von SPD und Grünen aus Protest den Saal verließen.
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Kein Hinweis auf Manipulation
Stuttgart, 14.01.2011 Wolfgang Koch - Die deutschen Stromkonzerne dürfen aufatmen, vorläufig zumindest: Das Bundeskartellamt kann ihnen nicht nachweisen, durch vorübergehendes Abschalten von Kraftwerken in den Jahren 2007 und 2008 die Strompreise im Großhandel gezielt in die Höhe getrieben zu haben. Der Anteil der betroffenen Kraftwerksleistung sei so gering, dass man den Vorwurf eines systematischen Missbrauchs durch die Erzeuger nicht stützen könne, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt.
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SPD will über EnBW-Klage entscheiden
Stuttgart, 12.01.2011 dpa - Die SPD will noch vor der Landtagswahl über eine mögliche Klage gegen die verspätete Beteiligung des Parlaments beim Rückkauf der EnBW-Anteile entscheiden. Es spreche vieles dafür, dass Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) das Recht gebeugt habe, sagte Spitzenkandidat Nils Schmid am Mittwoch in Stuttgart. In den nächsten Wochen werde die endgültige Entscheidung fallen. Fest steht laut Fraktionschef Claus Schmiedel aber, dass sich der Regierungschef politisch "unerträglich" verhalten habe.
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Bauchweh über Sündenfall
Stuttgart, 07.01.2011 Andreas Müller - Daniel Wochner machte aus seiner Fassungslosigkeit keinen Hehl. Er sehe ja ein, bekannte der Rechtsanwalt und FDP-Fraktionschef im Freudenstädter Kreistag, dass man die CDU drei Monate vor der Wahl "nicht Vollgas vors Schienbein treten" könne. Aber dass die Liberalen auch noch applaudierten, wenn Ministerpräsident Stefan Mappus mal eben die EnBW verstaatliche, "das hat mich persönlich schockiert". Man müsse doch, mahnte Wochner, "unseren Prinzipien treu bleiben".
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Hauk will mehr grüne Energie
Stuttgart, 04.01.2011 Frank Krause - Baden-Württemberg ist zurück in der Energie Baden-Württemberg. Aber welche Ziele verfolgt das Land durch den Wiedereinsteig als Hauptaktionär bei der EnBW? CDU-Landtagsfraktionschef Peter Hauk umreißt erste Erwartungen.
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Presseberichte 2010
Donnerstag, 30.12.2010
Stuttgarter Nachrichten
Experten raten zur Aufspaltung (368 kB)
Seit das Land Baden-Württemberg Anfang des Monats bei der EnBW eingestiegen ist, spekuliert man in der Branche über die strategische Zukunft des Energiekonzerns. Zwar will sich das Land nach Aussage des Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) nicht in das operative Geschäft des Versorgers einmischen. Ihren Einfluss auf die Ausrichtung der EnBW werden die Landesvertreter, die in den Aufsichtsrat einziehen werden, aber wohl geltend machen. Und das sollten sie auch, meinen Branchenexperten. Sie raten der Politik, auf eine stärkere Kooperation der EnBW mit anderen Unternehmen zu dringen oder den Konzern aufzuspalten.
Von Judith Weber
Dienstag, 28.12.2010
Stuttgarter Nachrichten – Wirtschaft & Finanzen
Stromanbieter schröpfen Haushalte (115 kB)
Berlin - Bundesweit stehen die Energieversorger unter Druck. Schärfere Regulierung und mehr Wettbewerb machen den Unternehmen das Leben schwer. Um ihre Profite aufrecht zu erhalten, belasten sie eine Kundengruppe besonders stark: Die privaten Haushalte.
Einer aktuellen Studie zufolge sind es besonders Privatkunden, die unter der Preispolitik der Energieversorger in Deutschland leiden. "Seit 2006 haben sich die Margen der Stromversorger bei den Haushaltskunden im gesamtdeutschen Durchschnitt annähernd verdreifacht", heißt es in einem Gutachten des Energiewirtschaftlers Gunnar Harms. Demnach haben die rund 1100 Stromversorger bundesweit seit dem Jahr 2006 allein dadurch Gewinne von zusätzlich rund 1,5 Milliarden Euro eingefahren. Für die Haushalte bedeute dies eine jährliche Zusatzbelastung von 40 Euro.
Von Walther Rosenberger
Dienstag, 28.12.2010
Süddeutsche Zeitung – Online
Die Milliarden-Abzocker ...
Wie passt das zusammen? Eine Studie zeigt, dass die Energieversorger im Einkauf mittlerweile deutlich weniger als früher bezahlen - doch im Januar verteuern sie dennoch den Strom. Für die Verbraucher geht es um einen Milliardenbetrag.
Von Karl-Heinz Büschemann
Donnerstag, 23.12.2010
Kornwestheimer Zeitung
Stadtwerke gehen mit Vorteilen ins Rennen (59 kB)
Kornwestheim Im kommenden Jahr vergibt die Stadt Kornwestheim die Konzession für das Stromnetz neu. Drei Bewerber haben ihre Unterlagen im Rathaus abgegeben.
Von Werner Waldner
Mittwoch, 22.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Notlage mit Kunstgriff geschaffen (101 kB)
Stuttgart - Haben Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und seine Regierung gegen die Landesverfassung verstoßen, als sie den Rückkauf der EnBW am Landtag vorbei besiegelten? Diesen Vorwurf will die Opposition nun möglicherweise juristisch prüfen lassen. Die Fraktionen von SPD und Grünen erwägen, den Staatsgerichtshof anzurufen, weil sich Mappus bei dem Milliardengeschäft auf ein Notbewilligungsrecht in der Verfassung stützte; über eine Klage dürfte auf den Klausuren im Januar entschieden werden.
Von Andreas Müller
Dienstag, 20.12.2010
Stuttgarter Nachrichten – Stuttgart und die Region
Städte wollen am Stromnetz verdienen (124 kB)
Kommunen in der Region prüfen Rückkauf – Eigene Stadtwerke ab 40 000 Einwohner rentabel
Bei der Stromversorgung in der Region Stuttgart bricht eine neue Ära an. Erstmals seit 20 Jahren können die Städte und Gemeinden Ende 2012 selbst Netzbetreiber werden. Einige denken auch über eigene Stadtwerke nach – um Geld zu verdienen und unabhängig zu sein.
Von Annette Mohl
Montag, 20.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart, Region & Land
Erst Beifall, dann Ärger (82 kB)
Geheimsache – Am Mittag des 6. Dezember verkündete Ministerpräsident Mappus seinen im Geheimen ausgehandelten Überraschungscoup: Das Land übernimmt von der französischen EdF gut 45 Prozent der EnBW-Anteile. Kaufpreis: knapp 4,7 Milliarden Euro.
Von Andreas Müller
Montag, 20.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
EnBW-Ausstieg sorgt für Wirbel (98 kB)
Paris - Landtagsabgeordnete in Stuttgart hatten schon vergangene Woche gefragt, warum die Investmentbank Morgan Stanley – und nicht zum Beispiel regionale Banken – beim Kauf der EnBW-Anteile durch das Bundesland beratend beteiligt gewesen sei. Am Wochenende sind nun erstmals auch in Paris kritische Fragen zu dem 4,7 Milliarden Euro schweren Geschäft aufgetaucht. Wie die Zeitung "Libération" schreibt, "staunen einige Franzosen", dass die Électricité de France (EdF) beim Verkauf ihres 45-prozentigen Anteils keine offizielle Beraterbank einsetzte.Immerhin ging es für den größten Stromkonzern Europas um eine wegweisende strategische Entscheidung.
Von Stefan Brändle
Montag, 20.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Die Demut währt bei Mappus nur kurz (127 kB)
Stuttgart - Der Medienberater war voll des Lobes für seinen neuen Mandanten. Schon nach kurzer Zeit, schwärmte Dirk Metz, könnten die Baden-Württemberger "sehen, was der Mann draufhat". In der Schlichtung zu Stuttgart 21 habe sich Stefan Mappus gerade erst als "nachdenklich, ja demütig" erwiesen. Nun, mit dem Wiedereinstieg des Landes bei der EnBW, zeige der junge Ministerpräsident, "dass er auch Wirtschaft kann".
Von Andreas Müller
Freitag, 17.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart & Region
Energiepolitik in eigener Regie ... (106 kB)
Stuttgart - Der Ausstieg der Électricité de France (EdF) bei der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat die Diskussion um die geplanten Stadtwerke Stuttgart neu belebt: Wie berichtet, sehen die Grünen und die SPD im Gemeinderat nach dem Erwerb des EnBW-Aktienpakets durch das Land bessere Chancen für eine Rekommunalisierung der Wasser-, Strom- und Gasversorgung ». Die Gründung von Stadtwerken liegt nicht nur in vielen kleineren Kommunen im Land im Trend: Vor anderthalb Jahren hat auch die Millionenstadt Hamburg die "Hamburg Energie" gegründet. In deren Manifest werden vor allem der Klimaschutz und das Recht, selbstständig über die Ziele der Energiepolitik bestimmen zu können, als Gründe genannt. "Die Hamburger Stadtwerke sind immer noch im Aufbau", heißt es im Rathaus. Eine eigenständige Energieversorgung könne auch eine Großstadt nicht von heute auf morgen aus dem Boden stampfen.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Freitag, 17.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart & Region
Infoabend
Am Freitagabend um 19 Uhr wird im Großen Sitzungssaal des Rathauses der bisherige Stand der Ergebnisse der Stadtwerke-Untersuchung von Horváth & Partners vorgestellt. Anschließend können die Bürger mit den Fachleuten diskutieren.
Empfehlung
Unter Renditegesichtspunkten raten die Gutachter dem Gemeinderat, das Eigentum am Netz anzustreben. In erster Linie wird eine schlanke Lösung als Netzinvestor empfohlen, weil damit operative Risiken vermieden werden könnten. Die Übernahme des Wassernetzes wird dabei neutral bewertet. Es wird aber empfohlen, den operativen Geschäftsbetrieb auszulagern.
Investition
Um nachhaltig zu arbeiten, sollten die Stadtwerke Stuttgart gezielt in Projekte mit einer ökologischen Energieerzeugung investieren. Die vorhandenen Mittel könnten sowohl für regionale wie auch für überregionale Projekte verwendet werden.
Vertrieb
In diesem Bereich empfehlen die Gutachter eine Kooperationslösung, weil diese eine wirtschaftliche und risikoarme Geschäftsabwicklung ermögliche. Die Vertriebsaktivitäten sollten aber mit Dienstleistungsangeboten für eine intelligente Energienutzung (Smart Energy) gekoppelt sein.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Donnerstag, 16.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
"Verstoß gegen die Verfassung" (116 kB)
Interview mit Staatsrechtler Joachim Wieland
Stuttgart - Der Staatsrechtler Joachim Wieland wirft Ministerpräsident Mappus eine Rechtsauslegung nach politischer Opportunität vor.
Von Stefan Kister
Donnerstag, 16.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Tief gesunken (128 kB)
Stuttgart - Der Landtag hat am Mittwoch den Alleingang des Stuttgarter Regierungschefs Stefan Mappus beim Wiedereinstieg des Landes in das Energieunternehmen EnBW gebilligt. Ein Akt, der insofern jeder Bedeutung entbehrte, weil der milliardenschwere Aktienkauf selbst dann wirksam geworden wäre, wenn sich das Hohe Haus mehrheitlich gegen das Ansinnen der Landesregierung gestellt hätte. Selbst altgediente Fahrensleute der Landespolitik können sich eines vergleichbaren Vorgangs nicht entsinnen. Tiefer kann ein Parlament kaum mehr sinken.
Von Reiner Ruf
Mittwoch, 15.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Opposition: Mappus missachtet Landtag (103 kB)
Stuttgart - Das Milliardengeschäft mit den EnBW-Aktien soll am Mittwoch wie geplant nachträglich vom Landtag abgesegnet werden. SPD und Grüne scheiterten am Dienstag im Finanzausschuss mit einem Antrag auf Vertagung. Die Mehrheit von CDU und FDP setzte im Sinne von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) durch, dass es bei dem Eilverfahren bleibt. Innerhalb von nur zwei Tagen entscheidet das Parlament damit abschließend über die von Finanzminister Willi Stächele (CDU) vorab bewilligten 5,9 Milliarden Euro und eine Garantie in gleicher Höhe.
Von Andreas Müller
Mittwoch, 15.12.2010
Stuttgarter Wochenblatt
Die Grünen wittern ihre Chance ...
Schon lange träumen die Stuttgarter Grünen von neuen, kommunalen Stadtwerken. Mit dem Rückkauf der Landesanteile der EnBW sieht Fraktionsvorsitzender Werner Wölfle jetzt die Chance dafür gekommen.
Von Christian Günther
Dienstag, 14.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Unterstützung für Stefan Mappus (104 kB)
Stuttgart - Der wegen seiner Wirtschaftspolitik unter Druck geratene Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) bekommt überraschend zum zweiten Mal Schützenhilfe von Südwest-Unternehmen. Die Konzerne Celesio, Daimler und HeidelbergCement schlugen sich wegen des Rückkaufs der Landesanteile am Energieversorger EnBW am Dienstag auf die Seite des Regierungschefs. Von einer konzentrierten Aktion der Wirtschaft wie bei dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 wollten die Firmen jedoch nicht sprechen. Wer die Initiative für die Schützenhilfe von Mappus übernommen hatte, blieb ebenfalls unklar. "Der Rückerwerb der französischen Staatsbeteiligung an der EnBW, also der Kauf der EdF-Anteile, erlaubt EnBW jetzt eine Unternehmenspolitik und Strategie aus einer Hand", teilte der Vorstandschef des Pharmahändlers Celesio, Fritz Oesterle, mit. "Eine Unternehmenspolitik aus einem Guss liegt im Interesse von Baden- Württemberg."
Von dpa
Dienstag, 14.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart & Region
Stadt soll EnBW-Tochter kaufen (104 kB)
Stuttgart - Durch den Ausstieg der Électricité de France (EdF) bei der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) haben sich für die Fraktionen der Grünen und der SPD im Stuttgarter Gemeinderat neue Chancen und Wege zu den geplanten Stadtwerken der Landeshauptstadt ergeben. Doch Wirtschaftsbürgermeister Michael Föll (CDU) gibt sich zurückhaltend. Die Grünen, stärkste Kraft im Rat, reagierten am Montag mit einer Pressekonferenz zum Energiethema auf die neue Situation im Land.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Dienstag, 14.12.2010
Stuttgarter Nachrichten
Grüne wollen Teil der EnBW umwandeln (129 kB)
Stuttgart - Nach dem Milliarden-Deal des Ministerpräsidenten mit Aktien der Energieversorgung Baden-Württemberg spekulieren die Grünen im Gemeinderat auf einen schönen Nebeneffekt. Jetzt müsse Stefan Mappus Stuttgart die Gründung von Stadtwerken erleichtern, fordern sie.
Von Josef Schunder
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart, Region & Land
Vertragspartner der Franzosen (81 kB)
Das Land kauft die EnBW-Aktien der EdF nicht selbst, sondern über eine "Erwerbsgesellschaft". So wird der Haushalt nicht direkt belastet; der Landtag muss aber eine 4,7-Milliarden-Bürgschaft gewähren. "Neckarpri GmbH" heißt die 100prozentige Tochter des Landes - "rein zufällig", wie Ministerpräsident Mappus sagt.
Von Andreas Müller
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart, Region & Land
Unakzeptabler Alleingang (80 kB)
Karlsruhe - Man hat sich ja daran gewöhnt, dass Politiker mit Milliardensummen jonglieren, als ginge es um Kleingeld. Aber wie Ministerpräsident Mappus mal eben 4,7 Milliarden Euro - in Zahlen 4700000000 - aus der leeren Landeskasse für den Rückkauf der EnBW ausgibt, ist schon ein starkes Stück. Dass er mit seinem Alleingang das gesamte Kabinett düpiert, mag man noch als Stilfrage bewerten. Ein Finanzminister, der von einem solchen Deal erst kurz vor der Unterschrift erfährt, verliert jede (Rest-) Autorität. Der Landtag aber dürfte es sich nicht bieten lassen, wie er hier überrumpelt wird - auch wenn alle Fraktionen den Aktienkauf, inzwischen mit Einschränkungen, begrüßen.
Von Andreas Müller
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Misstrauen ist angebracht (97 kB)
Stuttgart - Lohnt es sich überhaupt noch, über den Rückkauf des Energieunternehmens EnBW durch das Land zu reden? Der Ministerpräsident hat den Vertrag mit der französischen EdF doch schon besiegelt, im Landtag zeigten sich alle Fraktionen - zumindest in der ersten Überraschung - von dem Milliardengeschäft angetan. Und bei den Bürgern scheint es auch gut anzukommen, dass die Stromversorgung wieder in staatliche Hände geht. Da fühlt man sich, zumal nach den Erfahrungen der Finanzkrise, gleich besser aufgehoben als bei renditehungrigen Konzernen.
Von Andreas Müller
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Politik
Kauf kostet bis zu sechs Milliarden (97 kB)
Stuttgart - Für den Rückkauf des Energiekonzerns EnBW soll der baden-württembergische Landtag noch mehr Geld bereitstellen als bisher bekannt. Das Geschäft mit der Électricité de France (EdF) erfordert nach StZ-Informationen eine Bürgschaft nicht nur über 4,7, sondern über fast sechs Milliarden Euro. Dies ergibt sich aus der Pflicht, allen freien EnBW-Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten, sowie aus "Erwerbsnebenkosten" von 200 Millionen Euro. Neben den 45 Prozent der EdF müsste das Land auch die etwa zehn Prozent Aktien kaufen, die kommunale Verbünde sowie Kleinaktionäre halten.
Von Andreas Müller
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Politik
Eine Rettung ohne Not (115 kB)
Karlsruhe - Die Abschiedsmail aus Paris las sich fast wehmütig. Sehr persönlich schrieb Pierre Lederer, einst Vorstand in Karlsruhe und heute in der EdF-Spitze, an die Beschäftigten der EnBW. Der Ausstieg der Franzosen berühre alle, "die die Partnerschaft mit Leben erfüllt haben". In zehn Jahren habe man viel voneinander gelernt, bilanzierte Lederer laut Mitarbeitern, auf das Erreichte könne man stolz sein. Für die Zukunft wünsche er ihnen "aus tiefstem Herzen alles Gute".
Von Andreas Müller
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Politik
Bürgschaft wurde übersehen (99 kB)
Stuttgart - Der Wiedereinstieg des Landes bei der EnBW war offenbar doch nicht so gründlich vorbereitet wie behauptet. Am Montag vergangener Woche, als Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU)seinen Überraschungscoup bekanntgab, war den Regierungsspitzen anscheinend nicht klar, dass dafür eine Milliardenbürgschaft des Landtags notwendig wird. Bei der Vorstellung seines Deals in den Fraktionen von CDU und FDP wurde dieses Thema nach StZ-Informationen ausdrücklich angesprochen. Der Anwalt, der Mappus begleitete, soll eine solche Notwendigkeit jedoch verneint haben - ohne dass der Regierungschef ihm widersprach.
Von Andreas Müller
Montag, 13.12.2010
Stuttgarter Nachrichten
Landtag soll für 5,9 Milliarden bürgen (129 kB)
Stuttgart - Damit das Land das 45-Prozent-Aktienpaket am Energieversorger EnBW kaufen kann, muss der Landtag einen wesentlich höheren Kredit mit einer Bürgschaft absichern als bisher bekannt: Statt knapp 4,7 Milliarden Euro sind im Gesetzentwurf 5,9 Milliarden vorgesehen. Der Betrag sei notwendig, weil das Kaufangebot nicht nur dem französischen Staatskonzern EdF, sondern auch den rund zehn Prozent Kleinaktionären gemacht werden müsse, heißt es im Finanzministerium.
Von Arnold Rieger und Josef Schunder
Samstag, 11.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Der Hausfrauenschreck (100 kB)
Stuttgart - Als Maßstab der praktischen Vernunft zieht die CDU ja neuerdings gerne die schwäbische Hausfrau heran. Auch Ministerpräsident Mappus berief sich bei seinem EnBW-Coup auf das Sprachbild der Kanzlerin. "Die schwäbische Hausfrau wird von dem Geschäft begeistert sein", behauptete er voller Stolz.
Von Andreas Müller
Samstag, 11.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Marbach & Bottwartal
Die Wahl zwischen mehr Rechten und Mitbestimmung (28 kB)
Mundelsheim Die Süwag und die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen wollen das kommunale Stromnetz betreiben.
Von Christian Kempf
Freitag, 10.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Wirbel um Auftrag an CDU-Mann (104 kB)
Stuttgart - Zu Wochenbeginn schien der Überraschungscoup für Stefan Mappus noch ein voller Erfolg zu sein. Fast von allen Seiten gab es Zustimmung für den unter höchster Geheimhaltung ausgeheckten Kauf der EnBW-Aktien von der EdF ». Doch zum Ende der Woche hat sich das Stimmungsbild in der Landespolitik deutlich gewandelt: vor allem wegen der Modalitäten des Milliardengeschäfts, aber auch wegen des Geschäfts selbst gerät der Ministerpräsident zunehmend unter Erklärungsdruck. Nächste Woche im Landtag wird er sich mit einer ganzen Reihe von kritischen Fragen konfrontiert sehen.
Von Andreas Müller
Freitag, 10.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Großes Geschäft für Mappus’ „Zwilling“ (104 kB)
Stuttgart - Der zweitwichtigste Mann fehlte. Als Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) die Medien am Montag mit dem Coup überraschte, dass Baden-Württemberg für fast 4,7 Milliarden Euro Aktien des Energieunternehmens EnBW vom französischen Staatskonzern EdF zurückkaufen werde, begleiteten ihn seine Kabinettskollegen Willi Stächele und Ulrich Goll. Doch die beiden Minister wirkten wie Statisten im Vergleich zu einer weiteren Schlüsselfigur, die gar nicht zu der eilends einberufenen Pressekonferenz im Landtag gekommen war, seitdem aber umso mehr die Gespräche beherrscht. Es handelt sich um jemanden, der in der Landespolitik bestens bekannt ist und dort noch immer mitmischt: Dirk Notheis (42), in den neunziger Jahren Landeschef der Jungen Union und bis heute Beisitzer im Vorstand der Südwest-CDU. Nach seiner aktiven Zeit in der Politik hat der promovierte Ökonom aus Ettlingen eine steile Karriere in der Finanzbranche gemacht. Seit knapp zwei Jahren ist er Vorstandschef der deutschen Tochtergesellschaft der US-Investmentbank Morgan Stanley. Er gilt als einer der politisch am besten vernetzten Banker der Republik - und als einer der engsten politischen Freunde und wichtigsten Ratgeber von Mappus.
Von Andreas Müller
Freitag, 10.12.2010
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Wirtschaft
Für Stadtwerke gilt es nun, Schnittmengen auszuloten (833 kB)
Mit dem Erwerb des Landes von rund 45 Prozent der Anteile der Electricité de France (EDF) an der EnBW Energie Baden-Württemberg AG sortiert sich die Energiewirtschaft im Land neu. Besondere Hoffnungen setzt Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hierbei auf die Stadtwerke. Doch manche unter ihnen winken ab.
Von Wolfgang Leja
Donnerstag, 09.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Klima durch Windkraft retten (98 kB)
Stuttgart - Der Streit in der schwarz-gelben Koalition über den Ausbau der Windkraft ist noch längst nicht ausgestanden. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Hauk zeigte sich am Mittwoch verärgert über den Sieben-Punkte-Plan von Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP), mit dem der Ausbau der Windenergie vorangetrieben werden soll (die StZ berichtete). "Die CDU-Landtagsfraktion ist sehr erstaunt über das unabgestimmte Vorpreschen des Wirtschaftsministers", sagte Hauk der Stuttgarter Zeitung.
Von Andrea Koch-Widmann
Donnerstag, 09.12.2010
Stuttgarter Nachrichten
FDP will 150 neue Windräder (110 kB)
Stuttgart - Baden-Württemberg hinkt bei der Windkraftnutzung hinterher, das räumt Wirtschaftsminister Ernst Pfister offen ein. Er hätte den Ausbau gern schneller, doch davor muss er noch eine Menge Bedenken ausräumen - vor allem in der CDU.
Von Arnold Rieger
Mittwoch, 08.12.2010
Stuttgarter Nachrichten
Lange Suche nach EnBW-Investoren (127 kB)
Stuttgart - Mit fast fünf Milliarden Euro ist Baden-Württemberg beim Energieversorger EnBW eingestiegen. Jetzt sucht das Land Investoren, die ihm mittelfristig die Anteile abnehmen könnten. Im Fokus stehen vor allem Stadtwerke. Die zeigen sich aber bisher mäßig begeistert.
Von Walther Rosenberger
Dienstag, 07.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Eine durchwachsene Bilanz (108 kB)
Stuttgart - Es war keine leichte Partnerschaft zwischen der Energie Baden-Württemberg (EnBW) und dem französischen Konzern Électricité de France (EdF). Immer wieder gab es bei wichtigen strategischen Weichenstellungen oder Personalentscheidungen Ungereimtheiten. Und die Erwartungen, die beide Unternehmen Anfang des Jahrtausends in die Beteiligung der EdF setzten, wurden nicht erfüllt. Da war zum einen die Idee der Franzosen, über die EnBW eine Plattform in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu etablieren. Über einige kleine Erfolge - etwa die Übernahme der Energiesparte von der Schweizer Lonza Group - ging das jedoch nicht hinaus. Nicht zuletzt auch deshalb, weil beide Unternehmen schon zuvor in diesen Ländern aktiv waren.
Von Judith Weber
Dienstag, 07.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
"Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit" (108 kB)
Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus setzt nach dem Ausstieg der EdF auf eine Partnerschaft mit den Stadtwerken.
Von Renate Allgöwer und Thomas Breining
Dienstag, 07.12.2010
Stuttgarter Nachrichten
Land steigt bei EnBW ein (124 kB)
Karlsruhe - Jahrelang hat der französische Staatskonzern Edf nach der Macht beim Baden-Württembergischen Stromriesen EnBW gestrebt. Jetzt geben die Franzosen auf und überlassen dem Land das Feld. Dieses will den Energiekonzern mit Gewinn an die Börse bringen.
Von Walther Rosenberger
Montag, 06.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Mappus ergreift Flucht nach vorn (103 kB)
Stuttgart - Wenn Stefan Mappus eine Überraschung geglückt ist, sieht man ihm die Freude darüber normalerweise an. Doch der Coup, den der Ministerpräsident zu Wochenbeginn enthüllte, eignet sich wohl nicht für Triumphgefühle. Mit ernster Miene, umringt von seiner ebenso ernst dreinblickenden Entourage, verkündete er eine landespolitische Sensation: Baden-Württemberg wird die Anteile am Energiekonzern EnBW, die es vor zehn Jahren an die französische EdF veräußerte, wieder zurückkaufen. Für gut viereinhalb Milliarden Euro würden die Aktien zunächst beim Land geparkt, um sie später weiterzuverkaufen - etwa an heimische Stadtwerke. Mittelfristig wolle man die EnBW zu einem erheblichen Teil oder ganz an die Börse bringen. Eine "gute Nachricht" sei das, versicherte Mappus gleich mehrfach, "ein guter Tag für unser Land".
Von Andreas Müller
Montag, 06.12.2010
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
Ende einer Zweckehe (105 kB)
Stuttgart - Kaum jemand wird es dem christdemokratischen Regierungschef Stefan Mappus verdenken, dass er wenige Monate vor den Landtagswahlen politische Erfolge vermelden will. Klar, dass er bei der spektakulären Trennung von Energie Baden-Württemberg (EnBW) und Électricité de France (EdF) als Akteur und vorausschauend handelnder Politiker in Erscheinung treten mag. In der Tat wird Mappus auf den Zeitpunkt der Scheidung Einfluss genommen haben; den Entschluss zur Beendigung dieser Zweckehe haben jedoch die Franzosen getroffen.
Von Michael Heller
Samstag, 04.12.2010
Stuttgarter Zeitung
Auf dem Weg zu Stadtwerken (77 kB)
Bürgerbeteiligung Die Verwaltung veranstaltet eine öffentliche Anhörung.
Von Thomas Borgmann
Freitag, 03.12.2010
Cannstatter Zeitung
Neugründung kommunaler Stadtwerke ...
Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt hat einem Antrag von SÖS und Linken kürzlich mehrheitlich zugestimmt, dass es eine gesonderte Informationsveranstaltung für alle Stuttgarter Bezirksbeiräte zum Thema der Neugründung kommunaler Stadtwerke in Stuttgart geben soll. In der Begründung führen die Antragssteller an, dass das Thema seit Frühjahr diesen Jahres in einem Gutachter-Verfahren bearbeitet wird. Bei bisher zwei öffentlichen Veranstaltungen gab es für alle Bürger die Möglichkeit der Information. Für die Bezirksbeiräte habe es bisher keine gesonderte Veranstaltung gegeben, so dass die Antragssteller annehmen, dass nur sehr wenige ausreichend über dieses Projekt informiert sind.
Von if
Mittwoch, 01.12.2010
Süddeutsche Zeitung – Online
Die große Stromlüge ...
Millionen Haushalte sollen wieder mehr für Strom zahlen, obwohl der für die Konzerne zuletzt viel günstiger geworden ist. Die Versorger machen den Ökostrom für die Preiserhöhungen verantwortlich. Doch das ist nicht der wahre Grund.
Ein Kommentar von Markus Balser
Montag, 29.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Strohgäu Extra
SPD diskutiert über Energiepolitik (86 kB)
Der Einsatz regenerativer Energien verändert die Energieversorgung. Dabei spielen die Kommunen eine zentrale Rolle: Sollen bei den laufenden Ausschreibungen der kommunalen Stromleitungsnetze die Stadtwerke gestärkt werden, sind Kooperationsverträge mit den großen Energieversorgern die Lösung? "Wie geht gute kommunale Energiepolitik?" - dieser Frage gehen heute Abend die Teilnehmer einer von der SPD veranstalteten Diskussion im Ditzinger Bürgersaal nach. Von 19.30 Uhr an debattieren der Ditzinger Oberbürgermeister Michael Makurath, der Geschäftsführer des Neckar-Elektrizitäts-Verbands (NEV), Klaus Kopp, außerdem Thomas Mahlbacher, der Geschäftsführer der Stadtwerke Fellbach, sowie der auf Kommunalwirtschaft spezialisierte Jurist Matthias Albrecht. Es moderiert der Landtagsabgeordnete Wolfgang Stehmer.
Von fk
Donnerstag, 25.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart & Region
Neues Angebot liegt vor (133 kB)
Stuttgart - Ein fälschlicherweise Victor Hugo zugeschriebenes Zitat lautet: "Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist." Eine solche Idee scheint derzeit die Gründung eigener Stadtwerke zu sein, weil die Kommunen damit, um im Pathos des Zitats zu bleiben, das Joch der Fremdherrschaft von Strom-Großkonzernen abschütteln und wieder Herr im eigenen Hause werden könnten. Die Wirklichkeit ist profaner – und viel komplizierter. Fakt ist: Zum Jahresende 2012 laufen für mehr als 150 Städte und Gemeinden im Großraum Stuttgart die Konzessionsverträge mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) oder mit der Süwag aus – bisher gehören den Stromkonzernen die Netze, die Kommune erhält eine Abgabe, weil die Leitungen über ihre Gemarkung verlaufen.In vielen Kommunen wird nun heiß diskutiert, wie es weitergehen soll – schließlich erhält man nur alle 20 Jahre die Chance, die Netze zu übernehmen.
Von Thomas Faltin
Donnerstag, 25.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart, Region & Land
Ein Platzhirsch und viele kleine Stadtwerke (82 kB)
Von Thomas Faltin
Donnerstag, 25.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart und die Region
Das große Rechnen (96 kB)
Stuttgart - In der Region Stuttgart müssten sich Gutachterfirmen, die sich mit energiepolitischen Fragen auskennen, eigentlich gerade ein goldenes Näschen verdienen: Denn in 150 Städten und Gemeinden laufen 2012 die Konzessionen für die Stromnetze aus, und da will jede Kommune am besten mit doppelten, ja dreifachen Gutachten abgesichert haben, wie sie sich verhalten soll. Schließlich ist die Materie so komplex, sind die Entscheidungen von so vielen Kriterien abhängig, dass jeder Bürgermeister allein die weiße Fahne hissen müsste.
Von Thomas Faltin
Samstag, 20.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Fellbacher Zeitung
Minister Pfister unterstützt Stadtwerke (85 kB)
Stuttgart (g). Energiepolitisches Spitzengespräch im Wirtschaftsministerium mit SWF-Geschäftsführer Thomas Mahlbacher.
Freitag, 19.11.2010
Ludwigsburger Kreiszeitung
Stromnetz-Poker: Wer hat bessere Karten? (108 kB)
Drei Anbieter haben sich um den Betrieb des Ludwigsburger Stromnetzes beworben – sie alle legen sich mächtig ins Zeug und zählen ihre Trümpfe. Die Stadtwerke sind auf jeden Fall dabei. Die Stromversorger EnBW und Süwag sitzen mit am Tisch und gehen von einer einvernehmlichen Lösung aus. Allerdings denkt man bei diesen auch über Konsequenzen nach, sollte man nicht zum Zug kommen.
Von Hans-Peter Jans
Freitag, 19.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Kornwestheimer Zeitung
Die Stadtwerke sind in jedem Fall dabei (30 kB)
Ludwigsburg Die Verwaltung muss jetzt drei Angebote für den künftigen Betrieb des
Stromnetzes prüfen.
Von Ludwig Laibacher
Mittwoch, 17.11.2010
Stuttgarter Stadtanzeiger
Ettappensieg erreicht (494 kB)
Bündnis „Aktion Stadtwerke“ hofft weiter auf kommunale Wasserversorgung.
Das Stuttgart seine kommunale Wasserversorgung zurückkaufen wird, ist beschlossene Sache. Die Befürworter kommunaler Stadtwerke kämpfen nun dafür, dass die gesamte Energieversorgung wieder in die Verantwortung der Stadt gelangt.
Von Johannes Klemeyer
Freitag, 12.11.2010
Stuttgarter Zeitung – Filder-Zeitung
Der Kauf des Stromnetzes bleibt das Ziel (71 kB)
Filderstadt. Die Stadt hält sich die Option, ins Geschäft einzusteigen, offen.
Der Gemeinderat hat sich mit großer Mehrheit dagegen ausgesprochen, beim Kauf des Stromnetzes bereits jetzt Nägel mit Köpfen zu machen. Die Stadträte sehen in dem vom Neckarelektrizitätsverband (NEV) entwickelten Modell zur Übernahme der Stromleitungen keine Lösung, die den Interessen der Stadt entspricht.
Von Otto-H. Häusser
Stuttgarter Zeitung – Blick vom Fernsehturm
Montag, 08.11.2010
Ein Schritt in Richtung eigenes Stromnetz? (84 kB)
Filderstadt. Der Gemeinderat befasst sich mit Chancen und Risiken der Veränderungen auf dem Energiemarkt.
Von Natalie Kanter
Freitag, 29.10.2010
Stuttgarter Zeitung – Fellbacher Zeitung
Der alte Verband wird kritisch hinterfragt (75 kB)
Kernen. Der Gemeinderat Kernen will die neue Satzung des reichen Neckar-Elektrizitätsverbands verändern.
Von Hans-Dieter Wolz
Donnerstag, 21.10.2010
Südwest Presse
Ebersbach verweigert die Gefolgschaft (62 kB)
Ebersbach. Nach Bad Boll hat nun auch Ebersbach dem Neckar-Elektrizitätsverband (NEV) die Gefolgschaft verweigert. Doch der Gemeinderat lehnt nicht nur die neue Satzung des Verbands ab und fordert, dass der NEV den Mitgliedskommunen den Ausstieg mit der Auszahlung ihres Eigenkapitals ermöglichen soll. Er ging noch einen Schritt weiter als die Räte von der Voralb: Bürgermeister Sepp Vogler wurde nicht ermächtigt, bei der anstehenden Sitzung des NEV der Gründung einer neuen Netzgesellschaft, die sich am Stromnetz der ENBW beteiligt, zuzustimmen - er muss sich nun der Stimme enthalten.
Von dh
Freitag, 08.10.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart & Region
Der richtige Weg zu Stadtwerken ...
Stuttgart - Der Gemeinderat hat am Donnerstag über den richtigen Weg zu eigenen Stadtwerken debattiert. Den Stadträten lag eine gutachterliche Empfehlung der Düsseldorfer Managementberatung Horváth und Partners vor, sechs unterschiedliche Organisationsformen näher zu untersuchen. Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat am Donnerstagabend einstimmig zu.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Freitag, 08.10.2010
Stuttgarter Zeitung – Strohgäu Extra
Spannung vor der Verbandssitzung (62 kB)
Ditzingen Der Neckar-Elektrizitätsverband braucht für eine Änderung der Satzung das Ja der Mitglieder. Ditzingen macht dabei allerdings eine Gewinnbeteiligung zur Bedingung.
Von Franziska Kleiner
Samstag, 11.09.2010
Stuttgarter Zeitung – Filder-Zeitung
Städte haben weiter Lust auf eigenes Stromnetz (23 kB)
Filder. Für die Übernahme der Leitungen spielt der jüngste Atombeschluss offenbar keine Rolle.
Von Tim Höhn und Otto Häusser
Freitag, 10.09.2010
Stuttgarter Zeitung –Stuttgart & Region
Probleme mit billigem Atomstrom ...
Stuttgart - Manchmal hilft nur Galgenhumor. Angesichts des "Salto mortale" in der Atompolitik sei es ganz gut, "dass Genehmigungsverfahren in Deutschland so lange dauern", sagt der Geschäftsführer der Energieversorgung Filstal (EVF), Martin Bernhart. Sonst wäre das Kohlekraftwerk in Brunsbüttel wohl längst in Bau. Zwei Blöcke mit einer Leistung von jeweils 800 Megawatt sollen dort unweit des Atommeilers erstellt werden.
Von Eberhard Wein und Ralf Recklies
Donnerstag, 29.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Baden-Württemberg
Atomkraft und Bahn spalten Landtag (89 kB)
Stuttgart - Mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg verabschiedet sich auch Ministerpräsident Stefan Mappus in den Sommerurlaub. Am Mittwoch hat er allerdings im Landtag noch einmal ein Zeichen gesetzt und eine Regierungserklärung zur Wirtschaftsentwicklung des Landes abgegeben. Grundlage war ein Gutachten, das Mappus bei den Unternehmensberatern von McKinsey und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Auftrag gegeben hatte.
Von Reiner Ruf
Donnerstag, 29.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Strohgäu Extra
Energieriese bleibt weiterhin im Geschäft (71 kB)
Ditzingen Die Stadt baut ihre Stadtwerke aus, um das Gasnetz zu übernehmen. Dazu gründet sie eine Gesellschaft, in der sie die Mehrheit, die EnBW die Minderheit besitzt.
Von Franziska Kleiner
Donnerstag, 29.07.2010
Stuttgarter Nachrichten
Energieversorger machen Handwerkern Aufträge streitig ...
Stuttgart - Weil sie allein durch den Verkauf von Strom und Gas immer weniger Geld verdienen können, drängen die klassischen Energieversorger mit aller Macht in neue Märkte. Dabei machen sie sich nicht nur Freunde.
Von Walther Rosenberger
Samstag, 24.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Leonberger Kreiszeitung
Wer sichert die Stromversorgung? (85 kB)
Leonberg. Der Neckar-Elektrizitätsverband will von 2013 an die Stromnetze in kommunaler Hand sehen.
Von Martina Zick
Samstag, 24.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Leonberger Kreiszeitung
Mögliche Teilhaber-Modelle der neuen Gesellschaft (83 kB)
Von maz
Mittwoch, 21.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Strohgäu Extra
Stadtwerke wollen mit Eishalle auch heizen (76 kB)
Bietigheim-Bissingen. Bis 2012 soll der neue und millionenschwere Multifunktionsbau fertiggestellt sein.
Von Ralf Recklies
Mittwoch, 21.07.2010
Südwest Presse – Metzingen
Abwägen von Chancen und Risiken (110 kB)
Metzingen. Strom elektrisiert. Die Diskussion über den Kauf des Metzinger Stromnetzes noch viel mehr. Am Montag wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion verschiedene Sichtweisen auf das Thema preisgegeben.
Von Michael Koch
Samstag, 17.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart und die Region
Busunternehmer fühlen sich übergangen (77 kB)
Tübingen. Die Mittelständler sind verärgert, weil die Stadt die Hälfte des Personennahverkehrs künftig selbst regelt.
Von Michael Petersen
Samstag, 17.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart und die Region
Fest versetzt Atomkraftgegner in Rage (73 kB)
Kirchheim/Neckar. Hinter der Feier einer EnBW-Tochter wittern Kritiker Lobbyarbeit in Sachen Stromkonzession.
Von Markus Klohr
Samstag, 15.07.2010
Stuttgarter Zeitung – Fellbach & Rems-Murr-Kreis
Energieversorgung als nächste Baustelle (82 kB)
Winnenden. Ende 2012 laufen Konzessionen für die Leitungsnetze aus. Nun überlegt die Stadt, wie es weiter gehen soll.
Von Thomas Schwarz
Samstag, 15.07.2010
Stuttgarter Nachrichten – Fellbach & Rems-Murr-Kreis
Städte sind die Motoren im Klimaschutz (97 kB)
Fellbach. Ein Kongress zeigt lokale Initiativen gegen die Erderwärmung. Die Stadt Fellbach erringt ein Zertifikat.
Von Hans-Dieter Wolz
Samstag, 26.06.2010
Heilbronner Stimme
Stadt will wieder Zeag-Aktien (136 kB)
Heilbronn. Die Stadt Heilbronn möchte sich wieder mit zehn Prozent am Energieversorger Zeag beteiligen. Deswegen haben Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und Finanzbürgermeisterin Margarete Krug Verhandlungen mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) aufgenommen, an die die Stadt ihre Zeag-Anteile vor zehn Jahren verkauft hatte.
Von Manfred Stockburger
Montag, 14.06.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart und die Region
Stadtwerke Stuttgart sind möglich (23 kB)
Experten. Das Wasserforum zeigt juristische Hürden auf.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Montag, 14.06.2010
Stuttgarter Zeitung – Region Stuttgart
Kommunen stehen unter Strom (141 kB)
Winterbach. Im Rems-Murr-Kreis wollen sich acht Orte gemeinsam mit einem kompetenten Partner auf den Energiemarkt wagen.
Von Harald Beck
Montag, 14.06.2010
Filder-Zeitung
Stadträte beraten
Stromnetz kaufen? (20 kB)
Bernhausen (red). Der Betriebsausschuss Stadtwerke beschäftigt sich am Mittwoch, 16. Juni, mit der Übernahme des Stromnetzes von der EnBW. Dazu wird ein Vertreter des Neckarelektrizitätsverbands (NEV) in der Sitzung referieren. Der NEV plant im Verbund mit Kommunen Stromnetze zu kaufen. Außerdem befassen sich die Stadträte mit der Energieversorgung städtischer Gebäude im Weilerhau und mit dem Energiebericht der Stadtwerke für das Jahr 2009. Die Sitzung des Betriebsausschusses beginnt um 18 Uhr im Bürgerzentrum Bernhausen.
Von red
Montag, 14.06.2010
Fellbacher Zeitung
Zwei Platzhirsche und etliche Konkurrenten (21 kB)
Rems-Murr-Kreis. Die Zahl der Stromnetzbetreiber im Kreisgebiet ist überschaubar, doch neue Allianzen entstehen.
Von Oliver Hillinger
Samstag, 12.06.2010
Stuttgarter Zeitung – Stuttgart und die Region
Wasserforum – Netz wird zurückgekauft (54 kB)
Von wosl
Freitag, 28.05.2010
Stuttgarter Nachrichten – Stuttgart und die Region
Spannung im Stromgeschäft – Kommunen wollen Netze zurückkaufen (129 kB)
20 Jahre alte Verträge mit dem Energiekonzern EnBW laufen 2012 aus – Leitungen haben einen Wert von rund 500 Millionen Euro
Die 167 Städte und Gemeinden im Neckarelektrizitätsverband (NEV) prüfen zur Zeit, wer künftig das Stromnetz betreiben soll: Erstmals seit 20 Jahren können sie selbst Netzbetreiber werden, wenn 2012 die Verträge mit der EnBW auslaufen. Stuttgart gehört dem NEV nicht an und hat ein Jahr länger Zeit.
Von Annette Mohl
Dienstag, 18.05.2010
Stuttgarter Nachrichten – Online
Aus Wasserkraft gewonnen - als Ökostrom verkauft (85 kB)
Der Fernhandel mit erneuerbarer Energie nimmt absurde Formen an
Donau-Wasserkraftwerke liefern eine Menge Energie nach Deutschland. Was Österreicher als Normalstrom kaufen, bieten deutsche Stromhändler als Ökostrom an. Natürlich mit Zertifikat und gegen Aufpreis für das gute Gewissen. Der Ökostromfernhandel blüht. CO2 wird dabei nur wenig eingespart.
Von Uwe Roth
Montag, 10.05.2010
Stuttgarter Zeitung – Im Südwesten
Viele Orte wollen eigene Stromversorgung (81 kB)
Energie Kommunen im Südwesten hoffen auf zusätzliche Einnahmen und mehr Unabhängigkeit. Sie bestimmen ihren Energiemix selbst
Zwei Drittel der Kommunen, bei denen eine neue Vergabe der Stromkonzession ansteht, erwägen den Rückkauf ihres Stromnetzes, teilte der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit. "Die Energieversorgung ist Teil ihrer Lebenskraft", betonte der VKU-Landesvorsitzende Matthias Berz bei der VKU-Mitgliederversammlung in Nürtingen (Kreis Esslingen). In Baden-Württemberg hält bislang die EnBW in rund 700 der 1100 Gemeinden die Stromkonzessionen. Das soll sich aus Sicht des Verbands ändern. Allein im Jahr 2012 muss in rund 200 Gemeinden das Recht zum Betrieb des örtlichen Stromnetzes neu ausgeschrieben werden.
Von dpa
Freitag, 07.05.2010
Stuttgarter Zeitung – Stadt, Region & Land
Städte wollen Netze zurückkaufen (142 kB)
Stuttgart - Die Diskussion über die Gründung eigener Stadtwerke in der Landeshauptstadt hat die Energie Karlsruhe/Nürtingen - Viele Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg wollen ihre Stromversorgung wieder selbst in die Hand nehmen. "Etwa zwei Drittel der Kommunen im Land, bei denen eine neue Vergabe der Stromkonzession ansteht, machen sich darüber ernsthaft Gedanken", schätzt der Landesvorsitzende des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Matthias Berz. In den kommenden Jahren laufen im Südwesten viele Stromkonzessionen aus - die meisten im Jahr 2012. Dann muss das Recht zum Betrieb des örtlichen Stromnetzes neu ausgeschrieben werden.
Von dpa/lsw
Freitag, 07.05.2010
BW-Heute – Regional
Viele Städte wollen eigene Stromversorgung (18 kB)
Karlsruhe/Nürtingen. Viele Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg wollen ihre Stromversorgung wieder selbst in die Hand nehmen. „Etwa zwei Drittel der Kommunen im Land, bei denen eine neue Vergabe der Stromkonzession ansteht, machen sich darüber ernsthaft Gedanken“, schätzt der Landesvorsitzende des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Matthias Berz. In den kommenden Jahren laufen im Südwesten viele Stromkonzessionen aus - die meisten im Jahr 2012. Dann muss rund 200 von 1100 Gemeinden das Recht zum Betrieb des örtlichen Stromnetzes neu ausgeschrieben werden.
In vielen Orten wird nun erwogen, die Netze zurückzukaufen. „Die Energieversorgung ist Teil ihrer Lebenskraft“, unterstrich Berz in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Die Politik wollte den Wettbewerb. Wir bieten ihn“, sagte Berz anlässlich der Mitgliederversammlung seines Verbandes am Freitag in Nürtingen (Kreis Esslingen). Stadtwerke müssen aus seiner Sicht den vier großen Energiekonzernen Paroli bieten. Zudem sei im Rahmen der Energiewende klar: „Die Zukunft der Energie ist dezentral.“
Von (sta)
Freitag, 07.05.2010
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Energiegipfel der Regionen Europas
Kopenhagen ade – die Energiewende wird vor Ort entschieden (146 kB)
Der Klimagipfel von Kopenhagen ist über wenig ambitionierte Absichtserklärungen kaum hinausgekommen. Das muss nach Ansicht von Experten aber kein Grund zur Resignation sein. Denn wesentliche Entscheidungen für Klimamaßnahmen werden nicht auf internationaler Ebene getroffen, sondern in Regionen und Kommunen.
Von Wolfgang Leja
Freitag, 07.05.2010
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Harter Wettbewerb um die Netze (138 kB)
Wenn die Mitglieder des Verbands kommunaler Unternehmen an diesem Freitag in Nürtingen zu ihrer Landestagung zusammenkommen, wird es vorrangig um ein Thema gehen: die Zukunft der Stadtwerke. Viele rechnen damit, dass es eine gute Zukunft sein wird. Der Wettbewerb um Netze und Versorgung bietet die Chance dazu. Doch nicht immer ist es einfach, sie wahrzunehmen.
Von Martina Schäfer
Mittwoch, 28.04.2010
Stuttgarter Zeitung – Stadt & Region
EnBW legt Projekt auf Eis (99 kB)
Stuttgart - Die Diskussion über die Gründung eigener Stadtwerke in der Landeshauptstadt hat die Energie Baden-Württemberg (EnBW) dazu veranlasst, ihr geplantes großes Neubauvorhaben am Gaskessel vorerst in der Schublade verschwinden zu lassen. Somit wird das mehr als vier Hektar große EnBW-Areal beim Stöckach im Stuttgarter Osten bis auf weiteres auch nicht frei - und die dort geplanten rund 400 Wohnungen können vorerst nicht gebaut werden. Über das Areal sozusagen mitten in der Stadt wird schon seit dem Jahr 2006 diskutiert. Damals waren die Pläne des Energieversorgungsunternehmens für den Bau der inzwischen bezogenen EnBW-City im Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost bekannt geworden. In dieser neuen Zentrale hat das Unternehmen fast alle seine Mitarbeiter konzentriert, die bisher auf mehrere Standorte im Stadtgebiet und auch darüber hinaus verteilt gewesen waren.
Von Jürgen Brand
Montag, 26.04.2010
Stuttgarter Nachrichten - Stadtausgabe
Neue Stadtwerke - EnBW kämpft für ihre Netze ... (39 kB)
Stuttgart - Die Landeshauptstadt will bis zum Jahresende entscheiden, welche Struktur neue Stadtwerke haben sollen. Dazu hat der Gemeinderat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) will dem neuen Wettbewerber nicht kampflos das Feld überlassen.
Von Konstantin Schwarz
Samstag, 24.04.2010
Stuttgarter Zeitung – Stadt, Region & Land
"Die Stadtwerke kann man morgen gründen" (77 kB)
Daseinsvorsorge. Die SPD hat mit Fachleuten über die Zukunft der Energieversorgung debattiert.
Unter dem Titel "Verantwortung für die kommunale Daseinsvorsorge" hat gestern die Stuttgarter SPD ins Rathaus eingeladen. Konkret ging es um das Thema Stadtwerke Stuttgart. Von Anfang 2014 soll nicht mehr die Energie Baden-Württemberg (EnBW) die Durchleitungsrechte - sprich Konzessionen - für Gas, Wasser und Strom besitzen, sondern eine hundertprozentige Tochter der Stadt.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Samstag, 10.04.2010
Eßlinger Zeitung
Das Schlingern der Stromer (123 kB)
Der Neckar-Elektrizitätsverband gerät ins Visier der Kartellwächter - und reagiert mit einem Hauch von Transparenz
Stuttgart - Die Öffentlichkeit - sie ist üblicherweise nicht die Bühne des Neckar-Elektrizitätsverbandes (NEV). Der millionenschwere Zweckverband tagt oft und gerne hinter verschlossenen Türen. Verbandsversammlungen, die einmal im Jahr von Gesetzes wegen öffentlich stattfinden müssen, kündigt er nicht wie üblich per Pressemitteilung an, sondern durch eine unscheinbare Annonce im Pflichtteil des Staatsanzeigers. Und die Verbandshomepage, die mit dem optischen Charme früher Internetseiten der 90er-Jahre daherkommt, sagt eigentlich alles aus über den NEV und sein Geschäftsgebaren: nämlich nichts.
Von Oliver Stortz
Freitag, 09.04.2010
EnergyCareer.Net
Stadtwerke
Stuttgart will neue Stadtwerke (33 kB)
In Stuttgart hat der Gemeinderat Ende März ein Gutachten zur Gründung von Stadtwerken vergeben und damit ein weiteres Kapitel der Diskussion über Rekommunalisierung aufgeschlagen.
Quelle/Autor: powernews.org
Samstag, 03.04.2010
Stuttgarter Zeitung – Stadt, Region & Land
Wasserforum – SPD begrüßt Votum (154 kB)
Die Stuttgarter SPD hat die Übergabe von 28500 Unterschriften zum Rückkauf des Wassernetzes durch das Stuttgarter Wasserforums begrüßt.
Von WOS
Donnerstag, 01.04.2010
Südwest Presse – Ulm / Neu-Ulm
Gemeinsam Stromnetz knüpfen (35 kB)
Eislingen. Neue Möglichkeiten der Energieversorgung prüfen Kommunen im Landkreis. Fünf davon geben jetzt gemeinsam ein Gutachten in Auftrag, das die Wirtschaftlichkeit einer Netzübernahme prüfen soll.
Von Daniel Grupp
Freitag, 26.03.2010
Cannstatter Zeitung
Gutachten zur Gründung von Stadtwerken vergeben (376 kB)
Aussagen über die Wirtschaftlichkeit erwartet – 25.800 Unterschriften bei Bürgerbegehren gesammelt.
Stuttgart (eh) - Der Stuttgarter Gemeinderat hat gestern einen Gutachter bestimmt, der die derzeit diskutierte Neugründung von Stadtwerken in Stuttgart konzeptionell begleiten wird. 400.000 Euro kostet die Expertise.
Von eh
Donnerstag, 25.03.2010
Stuttgarter Nachrichten - Stadtausgabe
Demografie für Grün (60 kB)
Frühjahrsempfang der Fraktion - Neue Stadtwerke als Ziel
STUTTGART. Die Gemeinde der Grünen-Wähler wird wachsen. Darauf setzt zumindest Ralf Fücks. Der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Anfang der 1990er Jahre im Bundesvorstand der Grünen und der Bremer Bürgerschaft, verheißt der Öko-Partei eine aussichtsreiche Zukunft. Die früheren Volksparteien CDU und SPD hätten ein Vakuum hinterlassen, die demografische Tendenz spreche für die Grünen, und die Wirklichkeit des Klimawandels bewege neue Wähler auf die Partei zu, nannte Fücks am Mittwochabend beim Frühjahrsempfang der Grünen-Ratsfraktion im Rathaus drei Argumente für seine These.
Von Konstantin Schwarz
Dienstag, 09.03.2010
Stuttgarter Nachrichten – beta
Mit aller alternativen Energie (77 kB)
Sillenbuch. Ein neuer Verein will die Rathausoberen dazu bewegen, wieder Stuttgarter Stadtwerke zu gründen. Da ist er nicht der einzige.
Von Marc Schieferecke
Freitag, 05.03.2010
Stuttgarter Nachrichten - Blick vom Fernsehturm
Mit aller alternativen Energie ...
Sillenbuch. Ein neuer Verein will die Rathausoberen dazu bewegen, wieder Stuttgarter Stadtwerke zu gründen. Da ist er nicht der einzige.
Von Marc Schieferecke
Freitag, 05.03.2010
Stuttgarter Zeitung - Blick vom Fernsehturm
Mit aller alternativen Energie (75 kB)
Sillenbuch. Ein neuer Verein will die Rathausoberen dazu bewegen, wieder Stuttgarter Stadtwerke zu gründen. Da ist er nicht der einzige.
Von Marc Schieferecke
Freitag, 26.02.2010
Stuttgarter Nachrichten
Die Energiewende der Rathäuser beginnt (97 kB)
Kreis Ludwigsburg. Aus finanziellen Gründen lehnen es viele Verwaltungen ab, den Strom für den kommunalen Bedarf aus regenerativen Quellen zu beziehen. Doch einige setzen trotz der höheren Kosten bereits auf Ökostrom.
Von Christine Bilger
Samstag, 13.02.2010
Stuttgarter Nachrichten
Bittet EdF deutsche Stromkunden zur Kasse? (12 kB)
STUTTGART/PARIS. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der neue Chef des EnBW-Großaktionärs Electricité de France (EdF) auf unkonventionelle Weise Gehör verschafft. Seit seinem Amtsantritt an der Spitze des weltgrößten Atomstromkonzerns im vergangenen November keilt Henri Proglio, Nachfolger des langjährigen EdF-Chefs Pierre Gadonneix, mal gegen widerspenstige Politiker, mal gegen die unliebsame Konkurrenz im Energiesektor.
Von Walther Rosenberger
Montag, 01.02.2010
Stuttgarter Nachrichten
Die ¸US-Klärwerke' gehören nun wieder der Stadt (81 kB)
Cross-Border-Leasing Der Gemeinderat hat das vorletzte Mietgeschäft vorzeitig beendet.
Von Wolfgang Schulz-Braunschmidt
Dienstag, 26.01.2010
Stuttgarter Nachrichten - Online
Einmal in 20 Jahren gehen die Kommunen im Energiegeschäft auf Brautschau (22 kB)
Traditionell befindet sich der Großteil der Stromnetze im Land im Besitz der EnBW. Aktuell hält der Konzern 760 von 1101 Netzkonzessionen. Diese Vorherrschaft ist historisch gewachsen. Die Kommunen beauftragten in der Vergangenheit die EnBW bzw. deren Vorläufer mit dem Bau der Strom-Infrastruktur. So wurde die EnBW Netzbesitzer, muss seither aber für die Nutzung des öffentlichen Raums sogenannte Konzessionsabgaben bezahlen. Allerdings behielten sich die Gemeinden vor, über den Netzbetrieb im Abstand von meist 20 Jahren neu zu entscheiden.
Von wro
Montag, 25.01.2010
Stuttgarter Nachrichten – Online
Kampf um die Stromnetze ... (28 kB)
Stuttgart - Hunderte Gemeinden im Land haben in den kommenden Monaten die Chance, ihre Energieversorgung in die eigene Hand zu nehmen. Das Nachsehen hätte der Energieriese EnBW, der bisher mit den Rathäusern stark verbandelt ist. Fachleute sprechen von einem "historischen Zeitfenster" für die Kommunen.
Von Walther Rosenberger
Donnerstag, 21.01.2010
Wirtschaftswoche
Warum die Kommunen ihre Stadtwerke aufrüsten (40 kB)
Sie galten als Parkstation für abgehalfterte Lokalpolitiker und überflüssiges Tafelsilber. Doch das war einmal. Kommunen holen sich die Stadtwerke zurück oder rüsten sie zu Konzernen auf. Bringt das den erhofften Wettbewerb in der Energieversorgung oder kehren Filz und Verschwendung zurück?
Von Andreas Wildhagen und Tobias Patzkowsky
Montag, 04.01.2010
Süddeutsche Zeitung - Ressort: Bayern
Stromversorgung durch Kommunen - Kommunal ist wieder in (106 kB)
Die Privatisierungseuphorie ist vorbei. Viele Gemeinden bringen die Energieversorgung wieder unter ihre Regie. Sie wollen ähnliche Gewinne erzielen, wie private Stromversorger bisher.
Von Mike Szymanski
Presseberichte 2009
Mittwoch, 30.12.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Stadtwerke sind wieder auf dem Vormarsch (47 kB)
Rekommunalisierung könnte zum Trend werden
War vor Kurzem noch Privatisierung das Zauberwort, brachte das Jahr 2009 einen Schub in Richtung Rekommunalisierung. Ein Ausdruck dessen ist die Neugründung von Stadtwerken, etwa im Mai in Müllheim und Staufen (beide Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald). Ende Oktober kaufte ein Konsortium von mehr als 46 Stadtwerken, darunter viele aus Baden-Württemberg, die Thüga vom Eon-Konzern zurück.
Von Christoph Müller
Freitag, 18.12.2009
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
„Wir sind keine Atomfetischisten“ (313 kB)
Energie - Die OEW wird 100 Jahre alt und ihr Chef nachdenklich. Als EnBW-Hauptaktionär sieht Kurt Widmaier die Atomkraft kritisch.
Josef-Otto Freudenreich im Gespräch mit Kurt Widmaier (OEW-Chef)
Dienstag, 15.12.2009
Stuttgarter Zeitung – Stadt, Region & Land
Der Traum von eigenen Stadtwerken (568 kB)
Energie - Vor zehn Jahren haben viele Städte ihren kommunalen Stromversorger aufgelöst, weil sie befürchteten, er sei bald nichts mehr wert. Jetzt wollen auch Gemeinden in der Region wieder eigene Unternehmen gründen – doch die Probleme sind enorm.
Von Thomas Faltin
Freitag, 04.12.2009
Staatanzeiger Baden-Württemberg
Konzessionsverträge – Kommunen übernehmen die Energieversorgung wieder (367 kB)
Bis zum Jahr 2012 werden noch rund 30 Prozent der Städte und Gemeinden im Land entscheiden, wer in den kommenden 20 Jahren das Strom- und Gasnetz vor Ort betreiben darf. Auch wenn es dabei zunächst bloß um den Netzbetrieb geht, sehen Fachleute dahinter auch Weichenstellungen für die künftige Energieversorgung.
Von Stefanie Schlüter
Freitag, 04.12.2009
Staatanzeiger Baden-Württemberg
Kommunen sollten Chancen nutzen (25 kB)
Einige Kommunen haben ihre Konzessionsverträge bereits abgeschlossen, mal mit dem bisherigen Netzbetreiber, mal mit einem Stadtwerk, in einigen Fällen haben sie das Netz auch wieder in die eigene Hand genommen. Für rund 30 Prozent der Städte und Gemeinden im Land steht diese Entscheidung noch aus, wie sich aus einer SPD-Anfrage ergab. Die Kommunen sollten die Möglichkeiten, die sich für sie daraus ergeben könnten, gründlich prüfen. Denn wer das Netz übernimmt, steigt meist auch in die Energieerzeugung ein. Gerade die Stadtwerke sind Vorreiter, wenn es um die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien geht. Mit eigenen Anlagen und dezentralen Strategien machen sich die kommunalen Versorger zunehmend unabhängig von den Konzernen. Die ersten waren die Stromrebellen in Schönau, doch auch in Schwäbisch Hall, Ulm oder Tübingen wird mittlerweile viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Die Kommunen haben damit den Weg eingeschlagen, der auch angesichts des Klimawandels, von dem gerade Baden-Württemberg stärker als andere Bundesländer betroffen ist, der einzig mögliche ist
Von Stefanie Schlüter
Freitag, 27.11.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Wirtschaft
Gemeinden können Strom- oder Gaskonzession ohne Zustimmung des bisherigen Betreibers neu vergeben (72 kB)
Urteil des Bundesgerichtshofs kommt Kommunen entgegen / Gründe für Vergabeentscheidung müssen bekannt gegeben werden
Karlsruhe. Zwei hessische Gemeinden hatten in Konzessionsverträgen aus dem Jahr 1991 vereinbart, dass sie bei Ablauf des Vertrags berechtigt sind, die Strom- beziehungsweise Gasleitungen gegen Erstattung ihres Wertes zu erwerben. Nachdem die Kommunen die Konzession ab 2006 an andere Energielieferanten vergeben hatten, weigerten sich die bisherigen Energieversorger, das Leitungsnetz zu verkaufen. Begründung: Nach dem 1998 und 2005 novellierten Energiewirtschaftsgesetz sei der bisher Nutzungsberechtigte lediglich verpflichtet, die Anlagen gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung zu „überlassen“. Deshalb sei der vertragliche Anspruch der beiden Gemeinden so umzudeuten, dass dem bisherige Konzessionsinhaber ein Wahlrecht - Übereignung oder Verpachtung - zustehe.
Von (fra)
Freitag, 23.10.2009
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
„Aktien kaufen und Reisen veranstalten“ (625 kB)
Energieversorgung – Heute sollen die Weichen im württembergischen Strommarkt gestellt werden. Die Frage ist, ob die EnBW mit Hilfe ihres Lobbyverbandes NEV der Platzhirsch bleibt. Junge Oberbürgermeister machen dagegen Front.
Das Aquarium im Amtszimmer sollte zur Beruhigung dienen. Aber da mögen die Schleierschwänze noch so gemächlich dahinschweben, der Schorndorfer Schultes bleibt ein Dampfkessel. Das liegt zum einen daran, dass ein 41-jähriger Oberbürgermeister dynamisch sein muss, zum anderen an dem Thema, das ihn mächtig umtreibt: der Strom. Am Freitag soll Matthias Klopfer Ja sagen zu einem großen Coup, den die Energieversorgung Baden-Württemberg (EnBW) und der Neckarelektrizitätsverband (NEV) ausgeheckt haben. Es geht um eine gemeinsame Netzgesellschaft, an der sich 168 Städte und Gemeinden sowie neun Landkreise zwischen Heilbronn und Reutlingen beteiligen sollen.
Von Josef-Otto Freudenreich
Montag, 05.10.2009
Metzinger Volksblatt
Anlauf zum Stromschlag (267 kB)
„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um sich zu positionieren“, sagt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler und tut es: „Meine persönliche Entscheidung ist gefallen - Metzingen sollte sein Stromnetz kaufen.“
Von Michael Koch
Donnerstag, 01.10.2009
Stuttgarter Zeitung Ausgabe Kreis Esslingen Filder-Zeitung
Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt wollen Strom-Autonomie (740 kB)
Filder - Wenn der Konzessionsvertrag ausläuft, wollen die Städte von der EnBW weniger abhängig sein.
Von Tim Höhn und Otto-H. Häusser
Samstag, 26.09.2009
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft & Finanzen
„EnBW-Modell gegen die Rebellen“ (411 kB)
Stromversorgung. In den Hinterzimmern der Energielobby wird an einem großen Plan gebastelt: Im Herzen Württembergs will sich die EnBW die Hoheit über das Netz für weitere 20 Jahre sichern. Die Freunde sitzen in den Rathäusern.
Von Josef-Otto Freudenreich
Freitag, 25.09.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Kommunen planen „Regionalwerke“ (21 kB)
EnBW und Süwag weiterhin eingebunden
Stuttgart. 167 Städte und Gemeinden in Nordwürttemberg wollen nach Zeitungsinformationen ihre lokalen Stromnetze gemeinsam in eigener Regie betreiben. Wie aus einem Bericht der Eßlinger Zeitung hervorgeht, wollen die Kommunen zu diesem Zweck den Neckar-Elektrizitätsverband (NEV) aufleben lassen, der vor der Eingliederung der früheren Neckarwerke in die EnBW die Anteile an dem regionalen Stromversorger gehalten hatte. Hintergrund der Pläne sei die Neuausschreibung der Stromkonzessionen.
Im Gebiet des NEV laufen die bestehenden Verträge mit Süwag und EnBW dem Blatt zufolge Ende des Jahres 2012 aus. Darin räumen die Kommunen den Versorgern das Recht ein, Straßen und andere öffentliche Flächen zu nutzen, um die Stromnetze zu betreiben, instandzuhalten und auszubauen. EnBW und Süwag sollen weiterhin eingebunden bleiben.
Nach einem vom NEV in Auftrag gegebenen Gutachten ist für sie jedoch lediglich eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent vorgesehen. Mindestens 15,1 Prozent soll der NEV selbst halten, bis zu 35,9 Prozent die Kommunen mit direkten Beteiligungen. Die Stadt Stuttgart, wo über die Gründung eigener Stadtwerke diskutiert wird, bliebe außen vor.
Von (lsw)
Freitag, 25.09.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Wasser-Urteil erhält Lob von Kommunen und Privaten (128 kB)
Die obersten europäischen Richter haben ihre Auffassung zum Thema Dienstleistungskonzession präzisiert. Danach dürfen Konzessionen – beispielsweise zur Wasser-, aber auch zur Stromversorgung – ohne europaweite Ausschreibung vergeben werden, sofern der Auftragnehmer ein wirtschaftliches Risiko trägt.
Von Michael Schwarz
Freitag, 18.09.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Versorger setzen verstärkt auf regenerative Energien (96 kB)
Unter den Stadt- und Gemeindewerken in Deutschland gibt es einen Trend, Strom zunehmend selbst und aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Die kommunalen Versorger in Baden-Württemberg stehen dabei nicht hintan. Im Gegenteil: Mancherorts kommen bis zu drei Viertel des Stroms aus eigenen Anlagen.
Von Martina Schäfer
Donnerstag, 17.09.2009
SWR Fernsehen, Odysso - Wissen entdecken
Geschäftemacherei mit Wasser (351 kB)
In keinem anderen Land der Welt ist Wasser so teuer wie in Deutschland, und in keinem anderen Land sind die Preisunterschiede so groß wie bei uns von Region zu Region. Ein Kubikmeter Wasser kostet in einer teuren Kommune acht Mal so viel wie bei einem günstigen Versorger.
Im Unterschied zum Energiesektor ist der Wassermarkt kaum reguliert. Die Wasserwerke können verlangen, was sie wollen. Was die Sache noch teurer macht: inkompetente Politiker vieler Gemeinden haben die Wasserversorgung an amerikanische Finanzjongleure verscherbelt. Die Verbraucher zahlen die Zeche. Odysso zeigt, wie es um unser Trinkwasser steht.
Mittwoch, 16.09.2009
Financial Times Deutschland
Raus aus den Klauen der Großversorger (2.639 kB)
Demnächst laufen in vielen Kommunen die Verträge für Strom- und Gasversorgung aus – und die Kommunalchefs liebäugeln wieder mit eigenen Stadtwerken
Von Bernward Janzig
Freitag, 21.08.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Konzessionsverträge - Chancen für Stadtwerke und Kommunen (174 kB)
In den kommenden Jahren wird in vielen Kommunen im Land entschieden, wer künftig das Strom- oder Gasnetz betreiben darf. Die Neuvergabe der Konzessionsverträge bietet Optionen für Kommunen und Stadtwerke. Darauf haben Kommunalvertreter am Mittwoch in Berlin hingewiesen.
Von Stefanie Schlüter
Freitag, 21.08.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Kommentar
Kommunen sollten alle Optionen prüfen (28 kB)
Der Präsident des Städtetags Baden-Württemberg, Ivo Gönner, hat einmal gesagt:
„Auf nationaler und internationaler Ebene können noch so ehrgeizige Klimaschutzziele festgelegt werden, ohne die Mitwirkung und Umsetzung durch die Stadtwerke werden diese Ziele nicht erreicht.“ Und auch Grüne, Sozialdemokraten und Umweltverbände sehen in den Stadtwerken wichtige Partner für neue Energiekonzepte vor Ort und den Einsatz erneuerbarer Energien.
Von Stefanie Schlüter
Freitag, 04.08.2009
Südkurier – Überlingen
OEW-Kulturförderung: Für Stromrebellen künftig fraglich
Die Energieriesen werden nervös. Immer mehr Kommunen nehmen die Stromversorgung in die eigene Hand. Die Stadtwerke Überlingen beispielsweise werben in der Nachbarschaft darum, die EnBW als Netzbetreiber ablösen zu dürfen und provozieren damit den EnBW-Hauptaktionär OEW zu ungewöhnlichen Reaktionen: Die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke erwägen einen Ausstieg aus der Kunstförderung in abtrünnigen Kommunen.
Von Stefan Hilser
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Freitag, 22.05.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
Streit zwischen Gemeindetag und Grünen um Musterkonzessionsvertrag für Strom (31 kB)
Gemeindetagspräsident Kehle wehrt sich gegen Kritik an bisherigen Verträgen, Grüne bekräftigen sie
Stuttgart. Der von den Grünen Anfang Mai vorgestellte Musterkonzessionsvertrag sei keine Alternative zu dem Vertrag der Kommunalen Landesverbände und habe am Energiemarkt keine Chance, so Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, am vergangenen Freitag.
Freitag, 08.05.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
Energiepolitik - Neuvergabe der Stromkonzessionen als Chance für die Kommunen (169 kB)
Bis zum Jahr 2012 wird in denen meisten Kommunen im Land entschieden, wer künftig das Stromnetz betreiben wird. Die bisherigen Konzessionsverträge haben, nach Ansicht der Grünen, die Kommunen benachteiligen. Damit sich das künftig ändert, haben Energiefachleute, Juristen und Ingenieure einen Mustervertrag ausgearbeitet.
Der Musterkonzessionsvertrag der Grünen kann bestellt werden unter: presse@gruene-bw.de
Von Stefanie Schlüter
Freitag, 17.04.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
Stadtwerke als Modell mit Zukunft (172 kB)
Bisher galt die Zusammenarbeit schon bestehender Stadtwerke als Weg, die kommunale Eigenständigkeit in einem wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge zu sichern. Doch es gibt sogar Neugründungen von Stadtwerken, wie jetzt in Müllheim und Staufen oder bereits 2006 in Hagnau. Rechnet sich das?
Von Christoph Müller
Freitag, 17.04.2009
Stuttgarter Nachrichten – Stuttgart
Ringen um Wasser und Stadtwerke verschärft sich (106 kB)
Stuttgart - Um die Zukunft der Wasserversorgung wird in Stuttgart seit Monaten gestritten. Kommende Woche wird sich die Auseinandersetzung noch zuspitzen. Längst geht es nicht nur um Wasser, sondern um die komplette Energieversorgung und neue Stadtwerke.
Von Josef Schunder
Freitag, 06.03.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
„Stadtwerke brauchen Beteiligungen an Kraftwerken, um zu überleben“ (152 kB)
Wie können Stadtwerke trotz Regulierungen und Konkurrenz bestehen? Beim Zukunftskongress der Stadtwerke in Karlsruhe diskutiert darüber auch Boris Palmer (Grüne), Oberbürgermeister und Vorstand der Stadtwerke Tübingen.
Interview mit Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Bis zum Jahr 2007 war er Abgeordneter der Grünen im Landtag.
Freitag, 06.03.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
Der Bevölkerung vor Ort verpflichtet (24 kB)
Warum der Städtetag für Stadtwerke kämpft
Stuttgart/Ulm. Für Ivo Gönner (SPD), Präsident des Baden-Württembergischen Städtetags und Oberbürgermeister von Ulm, ist klar: „Wenn es nicht schon Stadtwerke geben würde, man müsste sie erfinden.“ Schließlich seien sie seit Jahrzehnten der Kernbereich der kommunalen Wirtschaft und damit wesentlicher Bestandteil der kommunalen Selbstverwaltung, so Gönner auf der Hauptversammlung des Städtetags. Stadtwerke versorgten private Haushalte und Betriebe mit Gas, Strom, Fernwärme oder Trinkwasser und organisierten einen funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr.
Von (mos)
Freitag, 06.02.2009
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
Kommunale Infrastruktur (166 kB)
Kooperation von Stadtwerken - nicht einfach, aber lohnend
Für die Studie „Kooperation von Stadtwerken - ein Erfolgsmodell?“ sind bundesweit Geschäftsführer befragt worden. „Ostalb-Gas“ - eine Kooperation der Stadtwerke Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd -und die Stadtwerke Heidelberg zeigen, dass eine solche Zusammenarbeit funktionieren kann.
Von Christoph Müller
Mittwoch, 28.01.2009
Stuttgarter Nachrichten
Stadt prüft Rückkauf des Wassernetzes (96 kB)
Stuttgart - Die Stadt erwägt den Rückkauf des Wasserleitungsnetzes von der EnBW. Grund dafür sind Gesetzesänderungen. Sie könnten dazu führen, dass die Wasserversorgung bald europaweit ausgeschrieben werden muss. SPD und Grüne im Gemeinderat fordern den Wiedereinstieg der Stadt bei den Wasserzweckverbänden.
Von Konstantin Schwarz
Presseberichte 2008
Freitag, 31.10.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Kreis & Kommune
Energieversorgung (133 kB)
Städte am Bodensee gegen EnBW
Zunächst sprangen Stadtwerke ab, danach Kirchen, jetzt wagen sieben Bodensee-Gemeinden den Alleingang: Die EnBW, Baden-Württembergs größter Energieversorger, verliert Kundschaft und wehrt sich gegen neue Konkurrenz. Das gerichtliche Vorgehen gegen das entstehende Regionalwerk Bodensee ist allerdings gescheitert.
Von Rudi Schönfeld
Freitag, 17.10.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Delegierte stimmen über Europa-Leitantrag ab (25 kB)
Landesparteitag der CDU in Karlsruhe Karlsruhe.
Wenn die Mitglieder der CDU Baden-Württemberg am Samstag in Karlsruhe zum Landesparteitag zusammenkommen, werden sie über einen Leitantrag des Landesvorstands abstimmen. „Europäische Herausforderungen für unser Land - den Spitzenplatz halten“, ist er überschrieben.
Von (sta)
Freitag, 10.10.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Kommunen sollen bei der Ausarbeitung von Musterkonzessionsverträgen unterstützt werden (95 kB)
Beim Grünen-Parteitag steht eine Resolution zur Neuvergabe von Stromkonzessionen an
Schwäbisch Gmünd. Alle 20 Jahre werden die Konzessionsverträge zur Errichtung und zum Betrieb der örtlichen Stromnetze vergeben. Nun ist es wieder soweit. Deshalb wollen die Grünen bei ihrer Landesdelegiertenkonferenz am Wochenende in Schwäbisch Gmünd eine Resolution verabschieden. Das Ziel: Die Kommunen so zu unterstützen, dass in den Konzessionsverträgen für die kommenden 20 Jahre möglichst viele Klimaschutzziele verankert werden.
Von Stefanie Schlüter
Freitag, 12.09.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Es geht der Europäischen Kommission nur darum, konsequent Grenzen zu ziehen (248 kB)
Der gebürtige Mannheimer Nico Spiegel ist Vergaberechtsexperte bei der Binnenmarkt-Generaldirektion in Brüssel. Im Gespräch mit dem Staatsanzeiger legt er Wert auf die Feststellung, dass die Europäische Kommission den Kommunen keine Vorschriften macht, ob sie ihre Aufgaben eigenständig erbringen oder Leistungen am Markt einkaufen.
Interview von Wolfgang Leja und Michael Schwarz mit Nico Spiegel Binnenmarkt-Generaldirektion
Freitag, 15.08.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Öffentliche Auftragsvergabe (19 kB)
Institutionalisierte Öffentlich-Private Partnerschaften (IÖPP), werden üblicherweise zur Durchführung von Dienstleistungen für die Allgemeinheit, insbesondere auf lokaler Ebene, gegründet. Auf Basis der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs hat die Europäische Kommission für diese Unternehmensformen Leitlinien veröffentlicht. Danach sind transparente und wettbewerbliche Ausschreibungsverfahren grundsätzlich erforderlich, wenn öffentliche Aufträge oder Konzessionen auf solche öffentlich-privaten Partnerschaften übertragen werden.
Freitag, 15.08.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Kommentar
Spielräume im Vergaberecht nutzen (64 kB)
Viele Kommunalvertreter in Deutschland fühlen sich zunehmend vom europäischen Vergaberecht eingeschränkt. Dieses gibt unmissverständlich vor: Immer da, wo es um das Geld des Steuerzahlers geht, muss eine transparente Beschaffung der öffentlichen Hand gewährleistet sein. Wenn Kommunen öffentliche Aufgaben oder Konzessionen auf private Unternehmen übertragen, sind daher Ausschreibungen unumgänglich: transparent und für alle Bieter zu gleichen Bedingungen . Das ist gut so. Denn wäre es anders, wären Missbrauch und Korruption Tür und Tor geöffnet.
Von Wolfgang Leja
Freitag, 11.07.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Vergaberechtsexperte: „Ausschreibung light“ genügt (19 kB)
Konzessionen müssen nach derzeitiger Rechtslage selbst dann nicht nach dem streng formalisierten EU-Vergabeverfahren ausgeschrieben werden, wenn ein Privater mit im Boot ist. Nach Angaben von Vergaberechtsexperte Gerald Sander genügt eine „Ausschreibung light“, die sich an den EU-Prinzipien Transparenz, Nichtdiskriminierung und Verhältnismäßigkeit orientiert. Dies könnte sich mit der geplanten Richtlinie ändern, wovor viele Vertreter der Kommunen warnen. Der Verwaltungsaufwand könnte auf einem Feld wachsen, das bei den Kommunen ohnehin besser aufgehoben sei.
Freitag, 11.07.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Wasserversorgung Kommunen kämpfen gegen EU-Konzessionsrichtlinie (136 kB)
Sie ergreifen die Chance, die sich durch die gerade begonnene französische Ratspräsidentschaft bietet: Kommunale Verbände aus Deutschland und Frankreich wollen die Ausweitung des freien Wettbewerbs auf Konzessionen verhindern. Gleichzeitig wächst in Stuttgart die Zahl derer, die Fakten schaffen wollen - durch einen Rückkauf der Wasserversorgung.
Von Michael Schwarz
Dienstag, 13.05.2008
BW-Woche – Regionales
Energie in eigener Regie (69 kB)
In Müllheim und Staufen sollen jetzt Stadtwerke gegründet werden
Müllheim/Staufen. Müllheim und Staufen wollen eigene Stadtwerke gründen und zunächst das Gasnetz von der badenova zurückkaufen. Mitgesellschafter soll nicht etwa ein großer Energieversorger werden, sondern die KommunalPartner Beteiligungsgesellschaft - ein Verbund von sechs Stadtwerken in Baden-Württemberg.
Von (cuko)
Montag, 05.05.2008
BW-Woche – Politik
Kunden binden (110 kB)
Mit welchen Strategien Stadtwerke am Energiemarkt bestehen wollen
Stuttgart. Wenn es um Energieanbieter mit den niedrigsten Preisen im Land geht, sind die Stadtwerke Heidenheim regelmäßig oben auf der Liste. Und das, obwohl der Strom auf der Schwäbischen Alb kaum günstiger eingekauft wird als anderswo. Doch die Heidenheimer haben ihre Strategie gefunden, um am Energiemarkt bestehen zu können. Und auch bei anderen Stadtwerken wurden mittlerweile eine Reihe von Konzepten entwickelt.
Von Martina Schäfer und Stefanie Schlüter
Montag, 21.04.2008
BW-Woche – Regionales
Fairness gefordert (106 kB)
36 Kommunen unterzeichnen Erklärung zum Wettbewerb im Energiemarkt
Stuttgart. Bürgermeister und Oberbürgermeister aus 36 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg schlagen Alarm: Die Rathauschefs haben eine gemeinsame „Tübinger Erklärung“ unterzeichnet, in der sie einen fairen Wettbewerb im Energiemarkt fordern. Grund: Die Regulierung der Netzentgelte bevorzuge die Großkonzerne.
Von Hendrik Krusch
Freitag, 10.03.2008
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik & Verwaltung
Einer gibt nach
Eon bietet Stromnetz zum Verkauf (70 kB)
Karlsruhe/Düsseldorf. Hans-Peter Villis, Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg (EnBW), Karlsruhe, will seine Stromnetze behalten und in den kommenden Jahren in die Instandhaltung investieren - anders als Eon, das größte Energieunternehmen in Deutschland, dessen Chef die Netze nun verkaufen will. „Wir sind überzeugt, dass das Teil unseres Geschäfts ist“, sagt Villis. Auch Jürgen Großmann, Chef der Nummer zwei am Markt, RWE, will das eigene Netz behalten. Bei Vattenfall, der Nummer drei, indes hält man sich alle Optionen offen. Auch andere Eigentümerstrukturen seien denkbar, so ein Sprecher. Experten vermuten, dass auf längere Sicht EnBW, RWE und Vattenfall dem Beispiel von Eon folgen werden.
Von (mos)
Montag, 18.02.2008
BW-Woche – Politik
Wechselstimmung (124 kB)
Seit zehn Jahren können die Verbraucher ihren Stromanbieter wechseln - seit einem Jahr tun sie es auch
Stuttgart. Die Deutschen können seit zehn Jahren ihren Stromanbieter frei wählen. Dennoch steigen die Preise. An der Marktmacht der ehemaligen Monopolisten hat sich kaum etwas geändert. Erste Anzeichen für einen Wandel sind gleichwohl erkennbar: Schätzungsweise 1,2 Millionen Kunden haben im Jahr 2007 den Anbieter gewechselt.
Von Michael Paller, Ulm
Presseberichte 2007
Montag, 03.12.2007
BW-Woche – Hintergrund
Reizstrom (88 kB)
Sieben Kommunen wollen für ein gemeinsames Regionalwerk die Netze von der EnBW zurückkaufen
Sieben Gemeinden im Bodenseekreis wollen die Bevölkerung ab 2009 wieder selbstständig mit Strom und Gas versorgen. Beim Energie-Konzern EnBW, für den Ende 2008 in diesen Gemeinden die Konzessionsverträge auslaufen, klingen deshalb die Alarmglocken.
Von Katy Cuko, Friedrichshafen
Montag, 26.11.2007
BW-Woche – Politik
Alles im Fluss
Europaparlamentarierinnen aus dem Land warnen vor Liberalisierung des Wassermarkts (106 kB)
Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst der Privatisierung. Nach Strom, Gas, Telefon und Post ist jetzt möglicherweise die Wasserversorgung an der Reihe. Zumindest, wenn man Warnungen ernst nimmt, die derzeit aus Brüssel zu hören sind. Sowohl Evelyne Gebhardt (SPD/SPE) als auch Heide Rühle (Grüne/EFA) alarmieren, dass die Europäische Kommission dabei sei, „mit allen Mitteln“ (so Gebhardt) die Wasserversorgung „durch die Hintertür“ (so ein Mitarbeiter von Rühle) zu privatisieren. Sowohl auf dem Rechtsweg als auch durch neue EU-Richtlinien soll der Boden dafür bereitet werden, damit der Sektor, der bei der Dienstleistungsrichtlinie noch außen vor blieb, jetzt den Gesetzen des freien Marktes unterworfen wird. Das Wasser könnte, wie Gebhardt fürchtet, teurer und schlechter werden.
Von Michael Schwarz
Montag, 05.11.2007
BW-Woche – Hintergrund
Mühsamer Spagat (94 kB)
Die Kommunen haben bei der EU in Sachen Daseinsvorsorge erste Erfolge erzielt, nun sind EU-Kommissare am Zug und müssen sich positionieren
Wie viel EU darf den Kommunen zugemutet werden? Wie viel Wettbewerb muss sein? Wo sind die Grenzen der Daseinsvorsorge? Am 8. November beschäftigt sich der Landtag mit dieser Frage und ob der neue EU-Vertrag die Kommunen besser vor den freien Kräften des Binnenmarkts schützen wird.
Von Uwe Roth
Montag, 24.09.2007
BW-Woche – Wirtschaft
Kampf um Stromnetze Stadtwerke haben im Wettbewerb schlechte Karten (68 kB)
Stuttgart. Politische Vorgaben zwingen die Stadtwerke, ihre Stromnetze effizienter zu betreiben. Viele Versorger werten dies als zu hart und warnen vor dem Aus. Manche suchen jedoch einen Ausweg: Den Zukauf von Stromnetzen.
Von (lsw/leja)
Montag, 18.06.2007
BW-Woche – Hintergrund
Auf Konfrontation
Brüssel stellt Selbstständigkeit der Gemeinden in Frage (69 kB)
Die interkommunale Zusammenarbeit hat eine lange Tradition in Deutschland, vor allem auch im Südwesten. Die Gründungsväter der Bundesrepublik haben dem Föderalismus und dem Subsidiaritätsprinzip großes Gewicht beigemessen. Daraus ergibt sich ein Selbstverwaltungsrecht der Gemeinden, das sogar im Grundgesetz festgeschrieben ist (Artikel 28). Gerade in Zeiten knapper Kassen und komplexer werdender Aufgaben hat sich das Prinzip bewährt. In Brüssel hingegen wird diese Erfolgsgeschichte anders bewertet. Die Europäische Kommission versteht sich als Wettbewerbshüterin, und in diesem Zusammenhang hat sie sich auf das Instrument der interkommunalen Zusammenarbeit eingeschossen. Mehr und mehr soll auch der öffentlich-rechtliche Bereich durch Ausschreibungen liberalisiert werden, was nicht ohne Folgen bleiben wird.
Von Christoph Häring
Freitag, 21.05.2007
Staatsanzeiger Baden-Württemberg – Politik
Spielball EnBW (102 kB)
Angesichts der Spekulationen um den Verkauf der EDF-Anteile schrillen Alarmglocken
Manchmal geht es in der Landespolitik zu wie an Silvester. Jemand lässt eine Rakete steigen, die mehr oder weniger glänzend am Himmel explodiert - und dann geschieht erst einmal gar nichts. Zwei Tage später findet man zufällig in seinem Garten ein Holzstöckchen als letzten Rest der Rakete: außer Funken nichts gewesen.
Von Roland Peter
Presseberichte 2006
Montag, 18.12.2006
BW-Woche – Regionales
Die Zahlen fehlen (101 kB)
Strom, Gas, Wasser: Kommunale Aufgaben werden zunehmend von Privaten übernommen - ob effizienter, kann meist nicht überprüft werden –
WALDSHUT /Pforzheim. Es geht ums Geld, es geht aber auch um Grundsätzliches. Das Thema Privatisierung kommunaler Dienste hält sowohl Rathauschefs, Gemeinderäte und Bürger in Atem, als auch die Europäische Kommission. Wahrscheinlich ist die Sache deshalb so schwierig: Denn die einen müssen im Kleinen entscheiden, welche Aufgaben ihre Gemeinde künftig noch in Eigenregie führen kann und muss, die anderen geben auf EU-Ebene vor, wie weit der Wettbewerb auch in Bereiche der kommunalen Selbstständigkeit und Daseinsvorsorge getragen wird.
Von Christoph Häring
Montag, 04.12.2006
BW-Woche – Regionales
Der Strom fließt kreuz und quer (70 kB)
Liberalisierung des Energiemarkts auf Kosten der Versorgungssicherheit
Leutkirch. Nach dem Stromausfall Anfang November, durch den in Millionen von Haushalten in West- und Südeuropa die Lichter ausgingen, reißt die Diskussion um die Versorgungssicherheit nicht ab. Von der Störung war Baden-Württemberg zwar lediglich am Rand betroffen, doch im ungünstigen Fall säßen auch die Menschen im Südwesten im Dunkeln.
Von (rs)
Montag, 17.07.2006
BW-Woche – Regionales
Quer gerechnet (98 kB)
Stadtwerke-Betreiber warnen vor sinkenden Netzentgelten - Subventionen für den
Nahverkehr gefährdet
Stuttgart. Auf dem Strommarkt herrscht helle Aufregung. Anlass dafür ist eine Verfügung der Bundesnetzagentur, mit der dem Energieversorger Vattenfall zum 1. Juli die Gebühren für die Nutzung seines Stromnetzes um 18 Prozent gekürzt worden sind. Diese erste Entscheidung über die Netzkosten, der im Laufe des Jahres noch weitere folgen sollen, hat Auswirkungen: Vor allem die Verteilnetzbetreiber, also die Stadtwerke im Bereich des Konzerns, sind betroffen.
Von Rudi Schönfeld, Leutkirch
Montag, 19.06.2006
BW-Woche – Politik
Ran an den Preis (126 kB)
Von niedrigen Netzgebühren sollen Stromkunden im Land profitieren
Berlin/Stuttgart. Im Nachbarland Hessen tobt ein Kampf, der elektrisiert. Seit Monaten geht der dortige Wirtschaftsminister Alois Riehl (CDU) mit den Waffen des neuen Energiewirtschaftsgesetzes und der Bundestarifordnung gegen die aus seiner Sicht überhöhten Strompreise vor. Nur zögerlich ziehen einzelne Länderkollegen nach. In Baden-Württemberg wählt Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) einen etwas anderen Weg, mit weniger Konfrontation.
Von Thorsten Denkler, Berlin
Presseberichte 2005
Dienstag, 29.03.2005
BW-Woche – Wirtschaft
Starke Kommunalpartner (167 kB)
Stadtwerke sollen vor Abhängigkeit geschützt werden
FRIEDRICHSHAFEN. Die Kommunen stehen unter Druck. Leere Kassen erzwingen oft die Veräußerung von Vermögen und damit die Aufgabe der Eigenständigkeit kommunaler Unternehmen wie Stadtwerken. Einen anderen Weg schlägt die kürzlich gegründete Kommunalpartner Beteiligungsgesellschaft GmbH ein: Sie will kleine und mittlere Stadtwerke im Wettbewerb durch Kapitalbeteiligung und Know-how-Transfer unterstützen und sie so vor der Abhängigkeit von großen Konzernen bewahren.
Von Alfred Weber, Leutkirch
Montag, 17.01.2005
BW-Woche – Hintergrund
Öko-Energie klingt gut - sie zu vermarkten ist schwierig (244 kB)
In Sachen Strom hat König Kunde schon seit langem die Wahl: Seit April 1998 kann er seinen Lieferanten frei wählen. Doch bislang war die Liberalisierung des Strommarkts nicht von Erfolg gekrönt: Obwohl die Preise steigen, hat lediglich eine kleine Zahl Verbraucher den Stromanbieter gewechselt. Und die elektrische Energie wird noch teurer: Seit Jahresbeginn kostet die Kilowattstunde im Komforttarif bei der EnBW 18 Cent.
Von Petra Mostbacher-Dix
Presseberichte 2004
Montag, 20.09.2004
BW-Woche – Landespolitik
Spannungen auf dem Strommarkt (288 kB)
Teufel will Preise für Stromnetz-Nutzung in Bundesbehörde festlegen lassen - Energieexperte befürchtet das „Aus“ für kleine Netzbetreiber
Berlin. Sollte sich der Wettbewerb auf dem Strommarkt verschärfen, befürchten manche Netzbetreiber in Baden-Württemberg, „vom Markt gefegt“ zu werden. Das sagte Rainer Specht, Energieexperte vom Städtetag Baden-Württemberg, dem „Staatsanzeiger“. Seine Sorge: Eine wichtige Einnahme-Position für die Kämmerer in den Kommunen könnte verändert werden. Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) hatte gefordert, die Entgelte für die Netznutzung von einer Bundesbehörde festlegen zu lassen mit dem Ziel, die Preise zu senken.
Von Thorsten Denkler, Berlin










