Aktion Stadtwerke

Das neue Bürgerbegehren "Energie- und Wasserversorgung Stuttgart" ist am 09.02.2011 gestartet:

"Sind Sie dafür, dass die Stadt Stuttgart die Konzession und den Betrieb der Netze für Wasser, Strom, Gas und Fernwärme spätestens ab 1.1.2014 selbst übernimmt? Und sind Sie gegen einen Gemeinderatsbeschluss, der dem nicht entspricht?"

Unterschreiben Sie, sammeln Sie mit!


Unterschriftenliste Download

http://www.aktion-stadtwerke-stuttgart.de/files/Unterschriftenliste.pdf

Volle Listen im Rathaus abgeben, Zi. 15 oder an die Vertrauensleute schicken.

Bitte nicht faxen! Nicht mailen! Nur Originallisten werden anerkannt!

Aufruf zum Bürgerbegehren Text

Presse-Erklärung zum Start des Bürgerbegehrens "Energie- und Wasserversorgung Stuttgart. Text

Unser Ziel: neue Stuttgarter Stadtwerke müssen völlig unabhängig von EnBW ihre wichtigsten Aufgaben wahrnehmen können. Hierzu gehört der Betrieb und damit die Kontrolle unserer Wasserversorgung sowie die Lenkung der Energiepolitik vor Ort: weg von Atom und Kohle. Dazu muss die Stadt die Konzessionen für EnBW zum 31.12.2013 kündigen und die neuen Konzessionen und den Betrieb der Netze für Wasser, Strom, Gas und Fernwärme zu 100 % auf neu zu gründende städtische Betriebe übertragen.

Links
www.100-strom.de
www.kus-stuttgart.de
www.hundert-wasser.org


 

BürgerBegehren Klimaschutz e.V. (BBK)

BürgerBegehren Klimaschutz e.V. (BBK) ist ein gemeinnütziger Verein, der 2008 gegründet wurde. Unser Ziel ist, bundesweit Klimaschutzmaßnahmen durch Bürgerbegehren und Bürgerentscheide durchzusetzen.

Ein Team von Hauptamtlichen, fachkundige Vorstandsmitglieder sowie ein Kreis aus Expertinnen und Experten organisieren, koordinieren und unterstützen eine Vielzahl lokaler Aktivitäten.

BBK arbeitet partei- und organisationsübergreifend, kostenlos und unbürokratisch. Finanziert wird unsere Arbeit derzeit durch Spenden sowie Zuwendungen von der Stiftung Gekko und der European Climate Foundation.

BBK versteht sich als Schirmorganisation. Wir laden unabhängige initiativen, Vereine sowie Ortsverbände der demokratischen Parteien gleichermaßen ein, unser Angebot zu nutzen.

Unser Selbstverständnis

Es gibt viele Wege zum Klimaschutz: Unter dem Motto „Klimaschutz selber machen“ führt unser Weg über das Engagement der Menschen vor Ort. Wir ermutigen lokale Initiativen ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten in Form von Bürger- und Volksbegehren (in Stadtstaaten) und anderer Formen der Bürgerbeteiligung für die Umsetzung einer klimafreundlichen Kommunalpolitik auszuschöpfen und begleiten sie aktiv bei ihrem Weg dorthin.

BBK geht davon aus, dass radikale Umstrukturierungen notwendig sind, um dem menschengemachten Klimawandel entgegen zu wirken. Derzeit liegt unser Schwerpunkt in der Energieversorgung. Hier streben wir einen schnellen Übergang zu einer Versorgung durch 100% erneuerbare Energiequellen an. Dezentralität und lokale/regionale Eigenversorgung ziehen wir – wenn möglich – zentralistischen Großanlagen vor, die nur noch von verbraucherfernen Konzernen realisierbar sind und neue Abhängigkeiten erzeugen.

ene't

Ihr Datenexperte rund um Netzentgelte & Energiepreise

Die ene’t GmbH ist seit dem Jahr 2002 als ein führender und unabhängiger Datenbank-Dienstleister für die Strom- und Gaswirtschaft aktiv. Unsere Produkte stellen hochaktuelle Informationen zu Netzentgelten und Endkundentarifen bereit und sind bei rund 300 Stadtwerken, Regionalversorgern und Energiekonzernen im operativen Einsatz. Unsere Datenqualität stellen wir durch tagesaktuellen Rechercheaufwand unserer erfahrenen Mitarbeiter und hochdifferenzierte interne Abläufe sicher.

Netznutzung Strom - Ausgabe Nr. 69, März 2011 - Vergleich der Netzentgelte in deutschen Großstädten

Netznutzung Strom - Ausgabe Nr. 65, Juli 2010 - Netzkosten liegen in Großstädten niedriger

 

KEA - Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH

Klimaschutz für Baden-Württemberg

Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH wurde im Jahre 1994 gegründet. Ihre Gesellschafter sind:

  • Land Baden-Württemberg (50,4 %)
  • Leitungsgebundene Energieversorgungsunternehmen des Landes, vertreten durch den VDEW Baden-Württemberg (25,1 %)
  • "GBR 3" (Handwerkskammer, Verbände, Unternehmen) (16,0 %)
  • Landesbank Baden-Württemberg (8,0 %)
  • Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (0,5 %)

Aufgabe der KEA ist die Mitwirkung an der Klimaschutzpolitik des Landes Baden-Württemberg. Hierzu wurden im Gesellschaftsvertrag der KEA folgende grundsätzliche Aufgaben definiert:
Beitrag zur verstärkten Nutzung von

  • Erneuerbaren Energien
  • Energieeinsparung
  • rationeller Energieverwendung
  • bei den Zielgruppen
  • öffentliche Hand
  • kleine und mittlere Unternehmen
  • Handwerk und Planer
  • durch Mitwirkung bei
  • Klimaschutzkonzepten
  • Bauleitplanungen
  • komplexen Einzelprojekten
  • Energiemanagement
  • Know how - Transfer
  • Dokumentationen, Schulungen, Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung zu Förderprogrammen

Die KEA erhält keine institutionelle Finanzierung, sondern finanziert sich ausschließlich durch ihre Leistungen. Die Umsatzentwicklung aus diesen Dienstleistungen, einschließlich Fremdleistungen, im Zeitraum von 1995 bis 2006 zeigt die nebenstehende Grafik.

Schwerpunktthemen

Zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben beschäftigt sich die KEA seit ihrer Gründung konkret mit folgenden Schwerpunktthemen:

  • Nutzung von Holzenergie oder Kraft/Wärme-Kopplung im Rahmen der Realisierung von Energiekonzepten für Gebäudekomplexe und Neubaugebiete
  • Energieeinsparung im Alt- und Neubau
  • Kommunales Energiemanagement nach dem Modell KEA-KEM
  • Begleitung von Contracting-Projekten
  • Konzeption und Abwicklung von Förderprogrammen für das Umweltministerium
  • Klimafreundliche Schulen in Baden-Württemberg
  • Nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Lokalen Agenda 21
  • Mobilitätskonzepte
  • Informationen zur Altbaumodernisierung

Die Aufgabenstellung der KEA ist vor dem Hintergrund des anthropogenen Klimawandels zu sehen. So zeigt der Bericht der Internationalen Arbeitsgruppe zum Klimawandel (IPCC) vom Januar 2001, dass mittelfristig mit einem weiteren globalen Temperaturanstieg von 1,9 - 5,6° zu rechnen ist. Jüngste Ergebnisse des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (www.pik-potsdam.de) deuten darauf hin, dass nur mit großen Anstrengungen eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2° möglich sein wird.

Die Zielsetzungen des Kyoto-Protokolls sind daher als unzureichend anzusehen. Für die praktische Politik sind selbst diese Ziele kaum erreichbar. Andererseits sagt uns die Wissenschaft, dass insbesondere die Industrieländer noch wesentlich wirkungsvollere Anstrengungen unternehmen müssen, um ihren CO2-Ausstoß zu senken.

Materialien zum Download


Energiekonzept Baden-Württemberg 2020

Das Energiekonzept Baden-Württemberg 2020 wurde am 27. Juli 2009 vom Kabinett verabschiedet. Es ist im Auftrag der Landesregierung federführend vom Wirtschaftsministerium erarbeitet worden. Beteiligt waren Staatsministerium, Umweltministerium, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Finanz­ministerium, Innenministerium sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Beratend tätig waren Fachleute vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW). Im Rahmen von Anhörungen wurden weitere Experten und interessierte Kreise einbezogen.

Das Energiekonzept beschreibt in fünf Handlungsfeldern (siehe unten) die energiepolitischen Ziele der Landesregierung für den Zeitraum bis zum Jahr 2020 und nennt gleichzeitig die zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen. Mit einer Kommunikationskampagne soll das Konzept bekannt gemacht und seine Umsetzung erleichtert werden. Das Energiekonzept wird außerdem durch ein Monitoring begleitet, mit dem überprüft wird, wie die ergriffenen Maßnahmen in Bezug auf die Ziele wirken.

Energiekonzept 2020
 

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